Gutachten liegt vor / Anklageerhebung wegen Totschlags

Plettenberger Pflegekind starb durch ein Schädelhirn- und Schütteltrauma

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Mit einem Johanniter-Rettungshubschrauber wurde das Kleinkind Anfang Januar von Lüdenscheid nach Essen geflogen, erlag dort aber seine schweren Verletzungen, die durch ein Schädelhirn- und Schleudertrauma hervorgerufen wurden.

Plettenberg - Die Todesursache des Anfang Januar in Plettenberg getöteten Kleinkindes steht fest. Laut WDR liegt das rechtsmedizinische Gutachten mittlerweile vor.

Demnach wurde als Todesursache für den 17 Monate alten Jungen ein Schädel-Hirn- und Schütteltrauma durch stumpfe Gewalteinwirkung festgestellt. 

Der in Plettenberg wohnhafte Pflegevater wurde noch in der Nacht, in der das schwer verletzte Kind ins Krankenhaus eingeliefert und später per Johanniter-Rettungshubschrauber vom Kreiskrankenhaus Lüdenscheid-Hellersen zur Uniklinik Essen geflogen wurde, festgenommen. Er sitzt seitdem in der JVA Hagen in Untersuchungshaft.

Staatsanwalt Michael Burggräf will in den nächsten Tagen Anklage wegen Totschlags gegen den 29-jährigen Plettenberger erheben. Prozessbeginn dürfte wie bereits berichtet Ende Juni am Landgericht Hagen sein.

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Quelle: wa.de

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