Gleichstellung Homosexueller

Grüne: Laschet darf nicht schweigen

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Sven Lehmann fordert von Laschet ein klares Bekenntnis.

Düsseldorf - Die Grüne haben den nordrhein-westfälischen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet aufgefordert, sich klar zu gleichen Rechten für Homo- und Heterosexuelle zu bekennen.

 Als stellvertretender Bundesvorsitzender und ehemaliger Gleichstellungsminister in NRW könne Laschet zu dieser Frage nicht weiter schweigen, sagte der Landesparteichef der Grünen, Sven Lehmann, am Mittwoch in Düsseldorf.

Laschet wollte sich auf Anfrage nicht zur geforderten Gleichstellung der Homosexuellen-Ehe in Deutschland äußern. Die schwarz-rote Bundeskabinett hat am Mittwoch in Berlin einen Entwurf gebilligt, der vorsieht, im Wortlaut zahlreicher Gesetze die Vorgaben für Eheleute auch auf Lebensgemeinschaften homosexueller Paare ausdehnen.

Fraktionszwang müsse aufgehoben werden

Kritikern geht das nicht weit genug. "Nach dem Referendum in Irland gibt es derzeit ein peinliches Gezerre in der Bundesregierung um die Öffnung für eine Ehe für alle", kritisierte Lehmann. "Das ist deswegen so peinlich, weil eine schrille konservative Minderheit in der Union es schafft, der Mehrheit noch immer ihren Willen aufzuzwängen."

Der Fraktionszwang müsse in Abstimmungen über die Gleichstellung Homosexueller aufgehoben werden, weil es dabei um Bürgerrechte gehe. - dpa

Quelle: wa.de

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