UPDATE 15.30 Uhr

Amokfahrt: 36-Jähriger stellt sich der Polizei

[UPDATE] ISERLOHN - Der 36-jährige Nachrodter, der am Montagabend den schweren Unfall in Iserlohn verursacht hat, hat sich am Dienstagnachmittag der Polizei gestellt. Er ist im Beisein seines Rechtsanwalts im Verkehrskommissariat Iserlohn erschienen und hat gestanden, der Fahrer gewesen zu sein. Über die Gründe seiner Flucht konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

Bei dem Unfall waren vier Personen schwer verletzt worden. Die 14-jährige Schülerin, die nach dem Unfall mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Dortmund geflogen werden musste, schwebt entgegen anderer Meldungen vom Vormittag nach wie vor in Lebensgefahr.

Am Montagabend um 19.44 Uhr hielt eine Polizeistreife einen silbernen BMW X6 mit Ennepetaler Kennzeichen in Letmathe auf der Altenaer Straße (B236) in Fahrtrichtung Iserlohn zu einer routinemäßigen Verkehrskontrolle an.

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Schwerer Unfall nach Amokfahrt durch Iserlohn

Der Fahrzeugführer, der allein in seinem Fahrzeug unterwegs war, stoppte, händigte den Beamten zunächst auch den Fahrzeugschein aus, beschleunigte dann jedoch aus dem Nichts sein Auto. "Die Kollegen sind direkt zurück in ihr Fahrzeug und haben die Verfolgung aufgenommen. Nach etwa 300 Metern hat der Flüchtige ein anderes Auto überholt und dieses dabei touchiert", so Boronowski. Dabei handelte es sich um den Ford Mondeo einen 54-jährigen Nachrodters. Sein Fahrzeug kam leicht ins Schaukeln, aber dem Nachrodter gelang es sein Fahrzeug abzufangen. Der Fahrer des BMW setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern.

Wir berichten auf unserem Partnerportal come-on.de.

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © Thomas van de Wall.

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