Auf Ahlener Westfriedhof

Große Anteilnahme bei Trauerfeier für Marga Spiegel

WERNE/AHLEN - Unter großer öffentlicher Anteilnahme wurde am Freitag auf dem Westfriedhof in Ahlen die jüdische Zeitzeugin Marga Spiegel beigesetzt. Die Namensgeberin von Wernes Sekundarschule war am Dienstag im Alter von 101 Jahren gestorben.

Hunderte von Menschen kamen bei strahlendem Sonnenschein zur Trauerhalle; mit einem Bus waren auch Vertreter der Stadt Werne, allen voran Bürgermeister Lothar Christ, sowie Lehrer der Sekundarschule angereist. Weil in der Trauerhalle kein Platz mehr war, verfolgten einige Gäste das Geschehen vor der Hallentür via Lautsprecher, während auf dem gesamten Friedhofsgelände etliche Schaulustige eintrafen. Ordnungskräfte, Polizei und Security begleiteten das Geschehen unauffällig, aber stets wachsam.

Bilder von der Trauerfeier

Beerdigung von Marga Spiegel

Sehr persönliche Worte fand der Rabbiner Dr. Henry Brandt. Ein Mauerblümchen sei Marga Spiegel nie gewesen. Begegnungen mit ihr habe etwas Farbiges, Buntes innegewohnt. Jeden Moment habe ihr typisches Lächeln durchbrechen können, so Brandt, der sie als hübsche, selbstbewusste Frau beschrieb, die das Rampenlicht mochte, es aber auch geschickt zu nutzen verstand. Das Eintreten für ein friedliches Miteinander -- vor allem zwischen Juden und Christen - sowie Menschenliebe trieben die charmante Frau an.

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare