Großbrand in Kölner Abfall-Lager: Millionenschaden

Die Feuerwehr ist im Einsatz, die Löscharbeiten im Abfall-Lager dauern an. - Foto: Archiv

KÖLN - Bei einem Großbrand im Kölner Stadtteil Niehl ist eine Lagerhalle mit Sperrmüll und Gewerbemüll in der Nacht zum Donnerstag zerstört worden. Dabei entstand ein Millionenschaden. Die Löscharbeiten dauerten bis Freitagmorgen an.

Weil die Halle einzustürzen drohte und das Feuer nur von außen gelöscht werden konnte, mussten zwei Spezialbagger Dach und Wände einreißen. Erst dann konnten Einsatzkräfte den brennenden Müll mit Radladern und Baggern aus dem Lager bringen. Die Feuerwehr empfahl der Bevölkerung, auch am Donnerstag Fenster und Türen geschlossen zu halten, weil sich durch die Löscharbeiten wieder verstärkt Rauch bilden könne. Der brennende Müll verbreitete außerdem starken Gestank.

Der Brand verursachte eine schwarze Rauchwolke, die über mehrere Stadtteile im Kölner Norden zog. Gesundheitsrisiken durch den Rauch bestanden laut Landesumweltamt Lanuv aber nicht. Mit Messfahrzeugen kontrollierten Lanuv und Feuerwehr die Schadstoffwerte im Stadtgebiet und an der Brandstelle.

Auch am Freitag waren die Feuerwehrleute vor Ort noch beschäftigt. Fünf Bagger waren im Einsatz, brennenden Müll aus der Lagerhalle zu räumen und das Gebäude zugleich einzureißen, sagte Feuerwehrsprecher Jens Müller am Morgen. "Wir hoffen, heute damit fertig zu werden." 70 Feuerwehrleute waren noch im Einsatz, auch erzeugte der Brand weiter beißenden Qualm. Messungen ergaben jedoch keine Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung. Menschen wurden nicht verletzt.

Quelle: wa.de

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