"Warme Örtchen" für Bauarbeiter gefordert

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DÜSSELDORF - Schluss mit dem Bibbern auf der kalten Brille. Auch Bauarbeiter wünschen sich im Winter ein "warmes Örtchen" - am liebsten mit Seife, Desinfektionsmittel und Hautpflege. Unterstützung bekommen sie dabei von der Gewerkschaft.

Angesichts der sinkenden Außentemperaturen hat die Gewerkschaft IG Bau mehr beheizte Baustellen-Toiletten gefordert.

"Es gehört Überwindung dazu, sich bei Frost auf eine eiskalte Brille zu setzen", beschrieb der Düsseldorfer Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft, Dennis Macko, in einer Mitteilung das aktuelle Problem.

Die Gewerkschaft beruft sich bei ihrer Forderung auf eine Neuregelung in der sogenannten Arbeitsstätten-Verordnung aus dem September 2013. Bei der Umsetzung gebe es immer noch Defizite, beklagte IG Bau-Sprecher Ruprecht Hammerschmidt.

Vorgesehen sei eine "Toilettenkabinen-Temperatur" von 18 Grad. Gewerkschaftler Macko wünscht sich zudem ein Waschbecken mit Seife, Handdesinfektion und einer Hautpflege für zarte Bauarbeiter-Hände.

Aus Sicht der Bau-Arbeitgeber sei die Umsetzung der Verordnung derzeit kein Problem, versicherte Sprecherin Iris Grundmann vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie.

Auf größeren Baustellen sorgten ohnehin Container für das notwendige Wohlfühl-Ambiente. Aber auch kleine Kabinen könnten mit Heizungen ausgerüstet werden. - dpa

Quelle: wa.de

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