Eins von sieben Geparden-Babys im Zoo in Münster gestorben

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"Namoja" mit ihren sechs Jungtieren.

Münster - Es war ein sehr seltenes Ereignis: Am 28. April brachte Gepardin „Namoja“ sieben Jung­tiere zur Welt. Eines der Geparden-Babys ist nun leider verstorben. Die sechs Geschwister entwickeln sich prächtig.

Ein Wurf mit sieben Geparden ist extrem selten – in der Regel kommen drei bis fünf Jungtiere auf die Welt, teilte der Zoo am Montag mit.

„Namoja ist eine gute Mutter“, sagte Zootierarzt Carsten Ludwig. „Sie kümmert sich fürsorglich um ihre Jungtiere. Aber für sieben Kinder wird die Milch knapp. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, dass die Pfleger mit zusätzlicher Nahrung nachhelfen.“

Sieben Geparden im Allwetterzoo Münster geboren

Rund zwei Wochen lang wurden zwei der kleinen Katzen von den Pflegern zwischendurch gefüttert. Bei der täglichen Gewichtskontrolle stellten die Pfleger und der Zootierarzt jedoch fest, dass eine der Beiden nicht an Gewicht zu-, sondern abnahm.

Ein Geparden-Jungtier wird mit Milch gefüttert.

Auch Mutter „Namoja“ merkte, dass sich eines ihrer sieben Jungtiere verändert hatte. Seit Donnerstag, 04. Juni, kümmerte sie sich auffällig weniger um das Jungtier.

Keine künstliche Aufzucht

„Leider nahm die Katze nicht wie erhofft an Gewicht zu“, so Ludwig. „Wir haben im Team der Zoologischen Leitung überlegt, was zu tun ist und gemeinsam mit dem Revier entschieden, keine künstliche Aufzucht zu versuchen, sondern dieses eine von sieben Jungtieren zu euthanasieren.“ - WA.

Lesen Sie hierzu auch:

Sieben auf einen Streich: Geparden im Zoo Münster geboren

Quelle: wa.de

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