Fälle häufen sich in NRW wieder

Geldautomaten-Sprenger in der Nacht mit Nebelgranate vertrieben

Witten - Mit einer Nebelgranate sind am Donnerstag in Witten Räuber in die Flucht geschlagen worden. Die unbekannten Täter hatten in den frühen Morgenstunden versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. Wie die Bochumer Polizei mitteilte, wurden dabei der Geldtresor des Automaten sowie Decke und Fensterscheiben des Automatengebäudes beschädigt.

Das rief den Sicherheitsdienst des Bankunternehmens auf den Plan. Dessen Mitarbeiter schritten ein und zündeten eine Nebelgranate. Die Täter flohen ohne Beute. Zur Höhe des Sachschadens war am Donnerstag zunächst nichts bekannt.

Derartige Nebelgranaten werden laut Polizei per Fernsteuerung ausgelöst. Wenn Sicherheitsleute an der Überwachungskamera einen Einbruch bemerken, können sie die Granate zünden, ohne selbst am Tatort zu sein.

Seit Anfang des Monats häufen sich versuchte und erfolgreiche Sprengungen von Geldautomaten nach ähnlichem Muster wieder in NRW. Anfang dieser Woche zählte das Landeskriminalamt in Düsseldorf bereits neun derartige Fälle. - dpa

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