Frühling startet mit Schnee, Bauern müssen warten

BONN/ESSEN - Am Frühlingsbeginn bleibt es winterlich zwischen Aachen und Minden: In den höheren Lagen von Nordrhein-Westfalen gibt es am Mittwoch Neuschnee, in der Tiefebene fällt Schneeregen und Regen.

"Es ist ein typisches Märzwetter", sagte Wolfgang Reiff, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst in Essen, am Dienstag.

Das mildere Wetter der vergangenen drei, vier Jahre sei die Ausnahme gewesen, betonte der Wetterfachmann. Die Temperaturen sollen zum Start in den Frühling bei etwa 3 bis 6 Grad liegen, im Bergland wird es frostig. Und nasskalt soll es auch erstmal bleiben.

Den Bauern bringt das kalte Frühjahr einen späten Beginn der Feldarbeiten. Meist seien die Böden zu nass, um aufs Feld zu fahren, sagte Bernhard Rüb, Sprecher der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. "Das ist noch kein Drama, bisher sind es nur vielleicht ein, zwei Wochen Verzögerung", meinte er. Allerdings seien in früheren Jahren auch schon an Aschermittwoch, Mitte Februar, Frühkartoffeln gepflanzt worden.

"Ein kalter Winter ist nicht verkehrt, aber irgendwann muss er mal zu Ende sein", meinte der Sprecher. Immerhin sei nach mehreren trockenen Jahren nun wieder genug Wasser im Boden. - dpa/lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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