Die Sonne meidet Arnsberg

OFFENBACH/DÜSSELDORF - Nirgends in Deutschland hat die Sonne in diesem Frühling weniger geschienen als in Arnsberg-Neheim im Sauerland.

Mit 440 Stunden habe sich dort die bundesweit sonnenärmste Wetterstation befunden, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit.

Auch in der Eifel ließ sich die Sonne recht selten blicken. Spitzenreiter waren Rügen (Arkona) und Niederbayern. Dort wurden 686 Stunden Sonne gemessen.

Unter dem Strich hatte Nordrhein-Westfalen mit 477 Stunden (langjähriger Mittelwert: 441) im Ländervergleich recht wenig Sonnenschein. Im Bundesdurchschnitt waren es 545 Stunden.

Die Klimaexperten errechneten nach vorläufigen Zahlen für den Frühling in NRW eine Durchschnittstemperatur von 10,2 Grad Celsius. Das waren 1,9 Grad mehr als im langjährigen Vergleich. Auch bundesweit war das Frühjahr deutlich wärmer, nämlich um 2,1 Grad.

In ganz Deutschland fiel nur etwas mehr als die Hälfte der gewohnten Niederschlagsmenge. In NRW wurden 113 Liter pro Quadratmeter gemessen, der langjährige Mittelwert liegt bei 205 Litern. Dafür traf es einige Orte besonders heftig: Nach schweren Gewittern lag der Hagel am 20. Mai in Mechernich-Kommern bei Euskirchen bis zu 40 cm hoch. Meschede im Hochsauerland meldete am 23. Mai 48,5 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden. - lnw

Quelle: wa.de

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