Frühling klingt aus - Sommer nur auf dem Papier

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Essen  - Der meteorologische Frühling verabschiedet sich am Wochenende, doch von Sommer kann in Nordrhein-Westfalen fortan noch keine Rede sein.

"Dazu ist es zu unbeständig und wenig sonnig, und es kommt auch noch einiges an Regen", sagte Cornelia Urban vom Deutschen Wetterdienst in Essen am Freitag. "Sumpfig" nannte sie das Wetter der nächsten Tage.

20 Grad warm wird es nur am Sonntag. Dafür bekomme die Natur jetzt die Niederschläge, die sie nach dem sehr trockenen Mai brauche. 15 Liter pro Quadratmeter könnten es örtlich sein. Den meteorologischen Sommeranfang am 1. Juni gebe es zunächst nur auf dem Papier. Lichtblick sei der Donnerstag nächster Woche: "Mit Glück gibt's dann schönes Sommerwetter."

Die Frühlingsmonate März bis Mai waren in Deutschland in diesem Jahr viel trockener als sonst - manche Regionen bekamen allerdings reichlich Regen ab. Besonders die Mitte habe unter anhaltender Trockenheit gelitten, erklärte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag in seiner Bilanz. Vor allem im Norden und Süden regnete es viel, in NRW dagegen rund 30 Liter je Quadratmeter. Normalerweise fallen in der Zeit 72 Liter Regen je Quadratmeter.

Die Sonnenscheinstunden und die Durchschnittstemperatur waren in NRW aber fast so wie immer: Die 12,4 Grad Durchschnittstemperatur traf genau den Schnitt, die Sonne schien 195 Stunden statt normalerweise 190 Stunden. - dpa

Quelle: wa.de

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