Frühere WestLB-Mitarbeiter bald Bankenaufseher der EZB?

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Banker der abgewickelten WestLB könnten bald für die Europäische Zentralbank arbeiten.

DÜSSELDORF - Banker der vor einem Jahr abgewickelten Westdeutschen Landesbank (WestLB) könnten bald einen neuen Job bei der Europäischen Zentralbank erhalten.

NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) werde Mitte Juli bei der EZB über Beschäftigungsmöglichkeiten von Mitarbeitern der WestLB-Nachfolgerin Portigon sprechen, kündigte die Landesregierung am Freitag in Düsseldorf an. Zuvor hatte der Direktor der EZB, Yves Mersch, gesagt, dass die EZB 1000 neue Stellen in der Bankenaufsicht schaffen wolle. "Wir nutzen alle Möglichkeiten, den Beschäftigten bei Portigon neue Perspektiven zu eröffnen", erklärte der Minister. Er fordert sie auf, bei konkreten Angeboten flexibel und konstruktiv zu reagieren.

Bei der Portigon sollen bis Ende 2016 von derzeit 2600 Stellen rund 2000 entfallen. Allein in diesem Jahr stehen 1000 Jobs auf der Streichliste. Das Nachfolgeinstitut der früheren WestLB, die vor einem Jahr als erste große deutsche Landesbank zerschlagen wurde, baut derzeit eine Servicetochter auf, die privatisiert werden und etwa 880 Menschen einen Arbeitsplatz bieten soll. Bei der Portigon selbst werden dann lediglich 150 Stellen für Restaufgaben benötigt. - dpa

Quelle: wa.de

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