Frost überrascht Autofahrer in NRW

KÖLN / BIELEFELD / OLPE - Frostige Verhältnisse haben Straßen und Autobahnen in der Nacht zum Sonntag im Sauerland und in Ostwestfalen streckenweise zu eisglatten Rutschbahnen gemacht. Mehrere Menschen wurden bei Unfällen verletzt.

Auf der Autobahn 33 bei Paderborn-Mönkeloh und auf der A 44 bei Bad Wünnenberg waren jeweils Talbrücken überfroren. Dort gerieten Autofahrer ins Schleudern und fuhren ineinander, so die Polizei Bielefeld.

Teils schwere Verletzungen erlitten die fünf Insassen zweier Autos, die in Kirchhundem auf glatter Straße frontal zusammenstießen, teilte die Polizei in Olpe gestern mit.In Schmallenberg verlor ein 19-Jähriger auf gefrorener Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen und schleuderte gegen eine Laterne. Aufgrund von Reifglätte kam in Bestwig ein 20-Jähriger Autofahrer ins Rutschen und prallte gegen einen Baum. Bei Olsberg wurde eine 19 Jahre alte Frau vom plötzlichen Eis überrascht und überschlug sich mit ihrem Auto. Alle drei jungen Leute wurden nur leicht verletzt.Aus noch ungeklärter Ursache kam es am Samstag in Pulheim bei Köln zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 54 Jahre alter Autofahrer ums Leben kam. Nach Polizei-Angaben war der 54-jährige auf der B 59 mit seinem Cabrio in den Gegenverkehr geraten. Er stieß frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Cabrio zurückgeschleudert und prallte auf einen nachfolgenden Pkw. Die 43-jährige Fahrerin und der 46-jährige Lkw-Fahrer erlitten einen Schock. Der 54-jährige Cabrio-Fahrer wurde in seinem offenen Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er starb noch an der Unfallstelle. Die B 59 wurde gesperrt. - dpa

Quelle: wa.de

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