Langes Feiertags-Wochenende

Unwetterwarnung für NRW: Weiterhin Gewitter und Starkregen möglich - Straßen und Keller geflutet

NRW musste lange auf den Sommer warten. Doch nachdem sich das Wetter von seiner guten Seite gezeigt hat, gibt es für das lange Wochenende eine düstere Prognose.

Update vom 4. Juni, 21.20 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hatte davor gewarnt - und einen Ort im Kreis Olpe hat das Unwetter am Freitagnachmittag besonders hart getroffen. In Wenden-Ottfingen setzte der Starkregen Straßen, Keller und ganze Gärten unter Wasser. 160 Einsatzkräfte kämpften gegen die Fluten, wie sauerlandkurier.de* berichtet.

Update vom 4. Juni, 20.41 Uhr: Heftige Gewitter und Starkregen hat es am späten Freitagnachmittag und am frühen Freitagabend unter anderem im Märkischen Kreis gegeben, wie das Portal come-on.de* berichtet. Dort schlug dem Portal zufolge ein Blitz in das Dach eines Altenheims ein. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot zur Stelle. Auch für den Kreis Olpe und den Hochsauerlandkreis hatte der Deutsche Wetterdienst Warnungen ausgesprochen - teils vor besonders heftigen Unwettern (siehe Update von 16.50 Uhr).

Die Bachstraße komplett unter Wasser: Der Starkregen am Freitagnachmittag (4. Juni) verursachte sozusagen einen See. Zahlreiche Einsatzkräfte mussten mit Pumpen anrücken.

Ansonsten gilt für weite Teile Westfalens vorerst noch bis Samstag, 5. Juni, 0 Uhr, eine „Vorabinformation Unterwetter vor schwerem Gewitter“. Das heißt, dass örtlich auch noch heftiger Starkregen auftreten kann sowie als Begleiterscheinungen Sturmböen bis 85 km/h und „Hagel mit Korngrößen um 2 cm“.

Für weite Teile des Rheinlands gelten unterdessen noch amtliche Warnungen vor markantem Wetter (bis Freitagabend 22 Uhr) sowie Warnungen vor Unwettern der Stufe 3 (bis Freitagabend, 21.30 Uhr).

Update vom 4. Juni, 16.50 Uhr: Neben Unwetter mit Gewitter, Starkregen, Sturm und Hagel, das am Freitag in weiten Teilen von NRW möglich ist, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) insbesondere für Teile des Sauerlands vor heftigen Unwettern, wie sauerlankurier.de* berichtet. Auch für die Südhälfte des Märkischen Kreises warnt der DWD vor markantem Wetter - in Teilen auch vor Unwetter.

Unwetterwarnung für NRW: Starkregen und Gewitter möglich

Update vom 4. Juni, 9.22 Uhr: An Fronleichnam haben Starkregen und Gewitter in Teilen Nordrhein-Westfalens zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr und Polizei geführt. Und auch für heute, Freitag, erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in NRW nach zunächst nur örtlichen Schauern ab dem Mittag erneut Gewitter, Starkregen, Sturmböen und Hagel - teils auch unwetterartig.

Am Samstag sei demnach wieder Starkregen möglich, allerdings weniger verbreitet als noch am Vortag und mit Schwerpunkt in der Osthälfte des Landes. Auch in Niedersachsen drohen wegen einer schweren Gewitterfront Überschwemmungen, wie kreiszeitung.de* berichtet.

Unwetterwarnung für NRW: Heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel erwartet

Update vom 3. Juni, 14.10 Uhr: Amtliche Unwetterwarnung für den Kreis Soest und den Hochsauerlandkreis. Die Warnapp Nina warnt vor heftigem Starkregen mit Sturmböen und Hageln - und Gewitter. Bäume können entwurzelt werden und Dächer beschädigt. Überschwemmungen sind möglich.

LandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17,93 Millionen (2019)

Update vom 3. Juni, 9.50 Uhr: Noch startet der Feiertag recht freundlich, in Westfalen ist es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) teils nur gering bewölkt. Doch am späten Vormittag kommen dann die angekündigten Gewitter. Lokal erwarten die Meteorologen an Fronleichnam Starkregen, teils auch unwetterartig. „Dabei können schon mal 30 bis 40 Liter pro Stunde herunterkommen“, so der DWD. Außerdem sind Sturmböen und Hagel möglich. Vor allem am Nachmittag und Abend sei mit Unwettern zu rechnen. Dazu gibt es schwülwarme Luft bei bis zu 22 bis 27 Grad. Erst in der Nacht zu Freitag sinkt die Gefahr für Unwetter, teilt der DWD mit. Doch auch am Wochenende bleibe das Unwetterrisko hoch.

Update vom 2. Juni, 14.01 Uhr: Die bittere Wetter-Prognose für Fronleichnam scheint zuzutreffen. Die Meteorologen sind sich einig: Am Donnerstag wird es knallen und Nordrhein-Westfalen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit von Gewitter und Unwetter betroffen sein. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ist an Fronleichnam und auch am Freitag das Gewitterrisiko besonders hoch. Schon heute können im Münsterland, in Ostwestfalen und am Abend in der Eifel erste Gewitter aufziehen. Am Donnerstag könnten dann mehrere Regionen in NRW betroffen. sein. Die Experten rechnen durch die schwülwarme Luft auch mit Unwetter. Starkregen, kleinem Hagel und Sturmböen sind örtlich möglich. „Wo sich genau die kräftigsten Gewitter bilden, kann auch einen Tag vorher noch nicht genau vorhergesagt werden“, teilt wetteronline.de mit.

[Erstmeldung] Hamm - Am vergangenen Wochenende konnten die Menschen in Nordrhein-Westfalen endlich den Grill anschmeißen - oder auch dank gelockerter Corona-Regeln bei Sonnenschein im Biergarten sitzen. Das Wetter in NRW zeigte sich nach wochenlangem Regen und Sturm endlich von seiner guten Seite. Aber kommt der Sommer 2021 jetzt endgültig? (News zum Coronavirus)

Wetter in NRW: Düstere Prognose für Fronleichnam 2021 - wackelt der Sommer-Beginn?

Hoch Waltraud sei Dank: Temperaturen über 20 Grad, Sonnenschein und Lockerungen der Corona-Regeln haben am vergangenen Wochenende erste Sommergefühle nach Nordrhein-Westfalen gebracht. Die Menschen zog es nach draußen, vor allem in die Außenbereiche von Restaurants und Cafés.

Bleibt das Wetter in NRW jetzt sommerlich? Die Vorhersagen für das lange Wochenende um Fronleichnam (3. Juni 2021) lassen das neu gewonnene Sommergefühl leider wieder leicht abklingen. Die Meteorologen rechnen mit der ersten Gewitterlage 2021. Besonders den Westen Deutschlands soll es demnach treffen.

Der Wochenbeginn bleibt in Nordrhein-Westfalen zunächst sonnig und warm - bis 27 Grad am Rhein. Ab Mittwoch wendet sich dann das Blatt: Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) kann es am Nachmittag und Abend im Mindener Land und auch in der Eifel regnen - Gewitter sind demnach nicht ganz ausgeschlossen.

Wetter in NRW: Düstere Prognose für Fronleichnam - Gewitter und Unwetter

Am Donnerstag, Fronleichnam, wird das Wetter in NRW dann schlechter. Die Meteorologen rechnen im Tagesverlauf mit zunehmenden Schauern und Gewittern. RTL-Meteorologe Carlo Pfaff fasst auf wetter.de zusammen: „In der Westhälfte ist es am Donnerstag nur noch zeitweise sonnig und im Tagesverlauf drohen teils kräftige Gewitter. Auch Unwetter mit Sturmböen, Hagel und Starkregen nicht ausgeschlossen.“

Und so soll es dann am langen Wochenende weitergehen. Aber: Es bleibt warm. Wetter-Experten sprechen von einem „frühsommerlichen warmen Mix aus Sonne und zum Teil heftigen Gewittern“. Die Temperaturen bewegen sich um die 21 bis 29 Grad. Corona-konforme Aktivitäten draußen können also geplant werden - allerdings immer mit Blick auf die aktuelle Vorhersage.

Wetter in NRW: Wie steht es um den Sommer 2021? Schafskälte kommt wohl pünktlich

Gewitter hin oder her: Bleibt der Sommer 2021? Jein, sagen die Meteorologen. Zwischen dem 4. und 20. Juni droht Jahr für Jahr die Schafskälte in Mitteleuropa. Es handelt sich dabei um einen kurzzeitigen Kälteeinbruch vor dem Sommer. Und in diesem Jahr tritt das Wetterphänomen wohl sehr pünktlich ein.

Laut wetter.de gehen die Temperaturen um den 10. bis 18. Juni in Deutschland deutlich runter. In Köln sollen die Temperaturen vom 16. bis 18. Juni beispielsweise von knapp 30 Grad auf 19 Grad sinken. „Besonders nachts sind in Deutschland auch mal Temperaturen im einstelligen Bereich zu sehen“, prognostizieren die Experten.

Ob danach der Sommer endgültig in Nordrhein-Westfalen ankommt, ist aktuell noch schwer vorherzusehen. Die langfristigen Prognosen lassen zum kalendarischen Sommerbeginn am 21. Juni auf einen Aufwärtstrend bei den Temperaturen hoffen. Anderenfalls bleibt Deutschen die Möglichkeit einer Auslandsreise. Mit warmem Wetter lockt zum Beispiel die Türkei, die ihre Corona-Regeln für Urlauber jüngst gelockert hat. *sauerlandkurier.de, come-on.de und kreiszeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Kai Osthoff

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