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2G oder 3G beim Friseur? Das ist die aktuelle Corona-Regel in NRW

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2G oder 3G: Welche Corona-Regel gilt derzeit beim Friseur in NRW? Die Schutzverordnung klärt auf, was Sie zum Besuch im Salon wissen müssen.

Update vom 23. November, 13.14 Uhr: 2G oder 3G - welche Regel gilt künftig beim Friseurbesuch in Nordrhein-Westfalen? Soeben hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die neue Coronaschutz-Verordnung vorgestellt, und die gibt eine eindeutige Antwort. 2G für den Zugang zum Friseur kommt nicht. Für körpernahe Dienstleistungen, zu denen das Friseur-Handwerk gezählt wird, gilt eine Ausnahme von dieser strengen Corona-Regel. Stattdessen gilt beim Friseur 3G. Ungeimpfte müssen einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen.

KrankheitCovid-19
KrankheitserregerSARS-CoV-2
UrsprungVolksrepublik China

3G oder 2G beim Friseur? Neue NRW-Verordnung gibt klare Antwort

[Erstmeldung vom 17. November] Hamm - Das Coronavirus breitet sich rasant aus. Fast täglich werden neue, alarmierende Rekorde gemeldet. In Nordrhein-Westfalen steuert der erste Landkreis auf eine Inzidenz von 300 zu. So dramatisch wie in Bayern, Thüringen oder Sachsen soll die Lage in NRW nicht werden. Ministerpräsident Hendrik Wüst kündigte daher die Einführung der 2G-Regel an. Sie hätte Folgen für den Alltag von Millionen Menschen.

2G-Regel in NRW: Sind Friseure auch betroffen?

Ab kommender Woche soll nach Vorstellungen von Hendrik Wüst flächendeckend die 2G-Regel in Nordrhein-Westfalen eingeführt werden. Überall dort, wo viele Menschen nah beieinander sind, sollen künftig größere Sicherheitsmaßnahmen herrschen - und Ungeimpfte draußen bleiben. Etwa auf Weihnachtsmärkten und im Fußballstadion sollen dann nur noch geimpfte oder genesene Menschen (2G) zugelassen werden, wie Wüst ankündigte. Für bestimmte Orte ist sogar das härtere 2G-plus angedacht.

Stadien, Discos und Weihnachtsmärkte lassen sich - wenn auch ungern - umgehen. Der Friseur allerdings kaum. Gerade vor Weihnachten und Silvester lassen sich viele Menschen noch einmal die Haare schneiden oder färben.

2G-Regel beim Friseur: In Thüringen müssen Ungeimpfte draußen bleiben

Aktuell gilt laut Coronaschutz-Verordnung in NRW die 3G-Regel für körpernahe Dienstleistungen und damit auch für Friseurbesuche. Heißt: Kunden müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Wenn kein Abstand von 1,5 Metern zwischen Kundschaft und Personal eingehalten werden kann, gilt Maskenpflicht.

Kommt mit steigenden Corona-Zahlen auch 2G für Friseure in NRW? Bund und Länder haben bei der Ministerpräsidentenkonferenz am 18. November beschlossen, flächendeckend 2G in folgenden Bereichen einzuführen, sobald die Hospitalisierungsrate über dem Wert 3 liegt: Freizeit, Kultur, Sport, Gastronomie und Veranstaltungen – in Innenräumen – sowie körpernahe Dienstleistungen und Beherbergungen. In NRW lag der Wert am Tag der Konferenz bei rund 4. Das Friseur-Handwerk wird zu den körpernahen Dienstleistungen gezählt.

Coronavirus - Mehr Freiheiten für Geimpfte und Genesene
2G oder 3G beim Friseur - welche Regel gilt in NRW? Die neue Corona-Schutzverordnung gibt darauf eine klare Antwort. © Jens Kalaene/dpa

Im vergangenen Winter waren die Friseure auch in NRW wochenlang geschlossen. Erst am 1. März 2021 durften sie unter strengen Corona-Auflagen wieder öffnen.

Bundesweit ist eine 3G-Regel am Arbeitsplatz und bei Fahrten mit Bus und Bahn geplant, ebenso eine Homeoffice-Pflicht. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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