20 Verletzte in Osnabrück

Überwiegend friedliche Fußballfans

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Die Fußball-Anhänger in Nordrhein-Westfalen sind zum Auftakt des Pilotprojekts mit reduzierten Polizeikräften friedlich geblieben.

KÖLN - Die Fußball-Anhänger in NRW sind zum Auftakt des Pilotprojekts mit reduzierten Polizeikräften friedlich geblieben. Das gilt zumindest für die überwiegende Anzahl von Fans in der 1. Bundesliga. Dagegen wurden beim Regionalliga-Derby zwischen Osnabrück und Münster 20 Gästefans im Stadion verletzt. Nach der Partie kam es zu Festnahmen.

"Direkt zu Beginn der Spielsaison haben wir den Fans die von ihnen immer wieder eingeforderte Eigenverantwortung überlassen und ein positives Verhalten beobachtet", teilte Einsatzleiter Volker Lange nach dem 0:0 in der Bundesliga zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV am Samstag mit.

Während der Partie kam es vor einem nahe gelegenen Schnellrestaurant zwischen alkoholisierten Fans zu einer kleinen Auseinandersetzung, bei der eine Person leicht verletzt wurde, teilten die Behörden mit. Im Stadion selbst kam es innerhalb eines Fan-Blocks ebenfalls zu kleineren Streitigkeiten. Auch hier wurde eine Person leicht verletzt. Es wurden Strafanzeigen erstattet.

"Unsere intensive Vorbereitung und die Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartnern war erfolgreich. Das Fan-Verhalten war absolut erstligatauglich", fasste Einsatzleiter Lange zusammen.

Beim Abend-Topspiel Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen (0:2) mussten die Einsatzkräfte der Polizei mit Unterstützung der Reiterstaffel nach dem Spiel zwei rivalisierende Fangruppen voneinander trennen, um Straftaten zu verhindern. Insgesamt nahm die Polizei zehn Strafanzeigen auf, unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Der sonstige Verlauf blieb ohne besondere Vorkommnisse.

Dagegen sind am Samstagnachmittag beim Fußball-Regionalderby zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster (0:1) 20 Fans aus Münster durch Pyrotechnik verletzt worden. Vor Beginn des Spiels wurden im Münsteraner Block mehrere Rauchbomben gezündet, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. 20 Fans wurden von Sanitätern behandelt. Nach dem Spiel versuchten Preußen-Fans auf dem Weg zum Bahnhof mehrmals, Polizisten anzugreifen. Zwei Randalierer wurden festgenommen. - lnw

Quelle: wa.de

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