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Vermisste Frau aus Werdohl: Feuerwehr findet Leiche in der Lenne

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Von: Maximilian Birke, Hannah Decke, Marvin K. Hoffmann, Christos Christogeros, Volker Griese, Katharina Bellgardt

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Die Leichenspürhunde sind mit auf dem Rettungsboot.
Die Leichenspürhunde sind mit auf dem Rettungsboot. © Jona Wiechowski

Eine Frau aus Werdohl wurde seit dem 4. Januar vermisst. Die Polizei veröffentlichte ein Foto von ihr und bat die Bevölkerung um Mithilfe.

Update vom 24. Januar, 12.10 Uhr: Jetzt gibt es traurige Gewissheit: Bei der toten Frau, die am 23. Januar aus der Lenne geborgen wurde, handelt es sich um die seit rund drei Wochen vermisste Werdohlerin. Das hat die Polizei am Mittag offiziell mitgeteilt.

Update vom 11. Januar, 16.03 Uhr: Trotz der erneuten aufwendigen Suche nach der vermissten Frau liegen auch am siebten Tag nach ihrem Verschwinden keine neuen Erkenntnisse zum Aufenthaltsort vor. Der Einsatz von Leichenspürhunden verlief bislang ohne Feststellung, heißt es am Nachmittag von der Polizei.

Update vom 11. Januar, 11.58 Uhr: Mit den Spürhunden auf dem Boot sucht die Feuerwehr die Lenne ab. Am Lennewehr Wintersohl ist das bereits geschehen, nun folgen weitere Einsatzstellen. Aktuell werden die Polizeihunde zur Höllmecke transportiert, wo bereits das Boot der Feuerwehr Plettenberg zu Wasser gelassen wurde. Es sei wichtig, dass die Hunde keine langen Wartezeiten zwischen den Suchpunkten haben, hieß es vor Ort. Am Lennewehr Wintersohl verlief die Suche ergebnislos.

Direkt am Wehr lässt die Werdohler Feuerwehr am Mittwochmorgen ihr Rettungsboot zu Wasser.
Direkt am Wehr lässt die Werdohler Feuerwehr am Mittwochmorgen ihr Rettungsboot zu Wasser. © Jona Wiechowski

Das Boot der Feuerwehr Werdohl wird daher nun hinter das Wehr befördert und in Höhe der Firma Menshen wieder auf die Lenne gesetzt. Dort geht dann erneut ein Spürhund für die Suche an Bord, erklärt Kai Tebrün den Einsatz-Plan. Parallel zur Suche auf dem Wasser sind auch Fußtrupps der Feuerwehr unterwegs. Sie suchen gezielt den Bereich der Lennebrücke in Ütterlingsen ab.

Update vom 11. Januar, 11.39 Uhr: Direkt am Lennewehr Wintersohl lässt die Feuerwehr in diesen Minuten ihr Rettungsboot zu Wasser. Auch die Kriminalpolizei ist bereits mit ihren Spürhunden vor Ort.

Update vom 11. Januar, 10.55 Uhr: Am Mittwochmorgen werden die Suchmaßnahmen nach der vermissten Werdohlerin wieder ausgeweitet. Feuerwehr und Polizei treffen sich um 11 Uhr zu einer Lagebesprechung. Im Anschluss soll erneut das Lennewehr am Wintersohl abgesucht werden. Mit Leichenspürhunden werde die Polizei den Bereich durchkämmen, bestätigte Lorenz Schlotmann, Sprecher der Kreispolizeibehörde.

Schon vor einer Woche waren Spürhunde am Lenneufer im Einsatz und hatten im Bereich des Wehrs angeschlagen. Dabei handelte es sich allerdings um Personenspürhunde, die anders ausgebildet sind, erläuterte Lorenz Schlotmann.

Die Feuerwehr wird die neuerliche Suchaktion unterstützen, die auf Initiative der Einsatzkräfte der Kriminalpolizei durchgeführt wird - nicht aufgrund eines konkreten Hinweises. Mit zwei Feuerwehrbooten, eins aus Werdohl und eins aus Plettenberg, soll auch die Lenne erneut abgesucht werden, erklärte Werdohls Feuerwehr-Chef Kai Tebrün. Eine Drohneneinheit der VDM-Werkfeuerwehr wird die Suche mit Luftbildern unterstützen.

Frau aus Werdohl vermisst: Polizei setzt Leichenspürhunde an der Lenne ein

Update vom 9. Januar, 11.55 Uhr: Auch am Montag fehlt noch jede Spur von der Vermissten aus Werdohl. Wie die Polizei am Morgen auf Nachfrage mitteilt, habe es über das Wochenende mehrere Hinweise aus der Bevölkerung gegeben. Bürger wollten die Frau gesehen haben und informierten die Polizei. Eine heiße Spur habe sich daraus allerdings nicht ergeben, sagte Polizeisprecher Marcel Dilling.

Die Polizei ermittelt weiterhin in alle Richtungen. Beamte der Kriminalpolizei, die auch die Ermittlungen in dem Fall leiten, versuchen derzeit die Hintergründe des Verschwindens aufzuklären. Darüber hinaus besteht ein Austausch mit Familie und Freunden, die ebenfalls nach der Frau suchen und dabei Unterstützung von freiwilligen Helfern erhalten.

Weiterhin hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung: Wer Angaben zum Aufenthaltsort der Gesuchten machen kann oder etwas Verdächtiges beobachtet hat, soll dies umgehend an den Polizeinotruf 110 melden. Suchmaßnahmen können dann gezielt wieder intensiviert werden.

Update vom 6. Januar, 23.59 Uhr: Rund 80 Privatleute haben sich am Freitagmorgen um 8 Uhr an der Grundschule Königsburg versammelt und von dort aus erneut den Bereich abgesucht, in dem die 42-Jährige zuletzt gesehen wurde. 110 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr waren bereits am Donnerstag auf der Suche, bilanzierte Wachleiter Volker Bootz.

Die Zahl der Helfer summiert sich so auf nahezu 200. Dennoch gibt es auch am Freitagabend keine neuen Erkenntnisse zum Aufenthaltsort der Vermissten. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Angaben zum Aufenthaltsort machen kann oder etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen unter der Notrufnummer 110.

Update vom 6. Januar, 9.00 Uhr: Wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilt, hätten sich in der Nacht keine neuen Anhaltspunkte zum Aufenthaltsort der vermissten Werdohlerin ergeben. Am Donnerstag waren unter anderem ein Hubschrauber, eine Drohne, Suchhunde, Taucher und die Landeseinsatzbereitschaft der Polizei in NRW im Einsatz gewesen - leider ohne Erfolg. Am Freitagmorgen sollte daher zunächst das weitere Vorgehen geprüft werden.

Im sozialen Netzwerk Facebook wurde derweil zu einer privat organisierten Suchaktion aufgerufen, die am Freitagmorgen gestartet werden sollte. Auch die Polizei hat davon erfahren und appelliert an die freiwilligen Sucher, äußerst vorsichtig zu sein.

„Diesbezüglich wird vor den damit einhergehenden Gefahren gewarnt, insbesondere bei Suchen in schwer zugänglichem Gelände oder in der Nähe von Gewässern. Gehen Sie vorsichtig vor und bringen Sie sich nicht unnötig in Gefahr. Informieren Sie bei konkreten Hinweisen oder Verdachtspunkten umgehend den Polizei Notruf 110“, schreibt die Kreispolizeibehörde MK in einer Mitteilung.

Update vom 5. Januar, 19.47 Uhr: Die Feuerwehr Balve war mit sieben Einsatzkräften vor Ort. Auch mit ihrem Mannschaftstransportwagen und dem Strömungsanhänger der Feuerwehr Balve. Am Ende des Tages konnte aber auch sie die vermisste Frau nicht finden.

Die Feuerwehr Balve war insgesamt mit sieben Einsatzkräften vor Ort und suchte die vermisste Frau an der Lenne.
Die Feuerwehr Balve war insgesamt mit sieben Einsatzkräften vor Ort und suchte die vermisste Frau an der Lenne. © Feuerwehr Balve

„Es waren fünf Einsatzkräfte im Wasser und haben gemeinsam mit den Strömungsrettern aus Nachrodt-Wiblingwerde in den letzten Stunden die Uferseiten der Lenne abgesucht. Die Suche ergab keine Feststellung. Mit Einbrechen der Dunkelheit und der daraus entstehenden Gefahr für die Einsatzkräfte wurde die Suche vorerst abgebrochen“, teilte die Feuerwehr mit.

Nach unseren Informationen soll die Suche am 6. Januar fortgesetzt gewesen, sobald es wieder hell ist. Offenbar gibt es auch viele freiwillige Helfer aus der Bevölkerung, die sich daran beteiligen wollen.

Vermissten-Suche an der Lenne: Taucher der Polizei im Wasser

Update vom 5. Januar, 15.16 Uhr: Die Suche an der Lenne läuft weiter. Das Wehr soll geöffnet werden, zeitgleich machen sich die Taucher aus Bochum fertig, um ins Wasser zu gehen. Die Polizei ist hinter dem Wehr mit einer Drohne in der Luft, um das Wasser abzusuchen. Auch Strömungsretter der Feuerwehren Balve und Nachrodt-Wiblingwerde sind vor Ort im Einsatz.

Update vom 5. Januar, 14.34 Uhr: Es ist unklar, ob die Taucher ins Wasser können. Die Einstiegsstelle könnte zu gefährlich sein.

Vermissten-Suche mit Feuerwehr und Polizei nach Frau aus Werdohl
Vermissten-Suche an der Lenne: Die Taucher-Staffel der Polizei ist eingetroffen. © Maximilian Birke

Vermissten-Suche an der Lenne: Taucher-Staffel im Einsatz

Update vom 5. Januar, 14.23 Uhr: Die Taucherstaffel aus Bochum ist am Lennewehr Wintersohl eingetroffen. Es erfolgen Abstimmungen mit dem Ruhrverband und Erkundungsmaßnahmen, um zu eruieren, ob die Taucher zu Wasser gehen können. Wehre bergen besondere Gefahren für die Taucher.

Update vom 5. Januar, 13.52 Uhr: Die Feuerwehr sucht auf der Lenne mit einem Rettungsboot nach der Vermissten. Zudem ist ein Hubschrauber im Einsatz, um aus der Luft Spuren der vermissten Frau zu finden.

Update vom 5. Januar, 12.52 Uhr: Mittlerweile sind sieben Wagen der Bereitschaftspolizei vor Ort. Die Polizei hat zudem die Taucherstaffel angefordert, die um 14 Uhr eintreffen soll. Die Feuerwehr ist nun zum Viadukt in Ütterlingsen unterwegs ‒ dort wird das Boot zu Wasser gelassen.

Update vom 5. Januar, 12.32 Uhr: Die Werdohler Polizei hat die Feuerwehr hinzugezogen. Bereits am Morgen suchten die Einsatzkräfte mit einem Boot die Lenne im Bereich Wintersohl ab. Jetzt sammelt sich die Polizei mit fünf Wagen der Bereitschaftspolizei Recklinghausen, den Polizisten der Wache Werdohl und den Einsatzkräften der Feuerwehr (Löschzug Stadtmitte) auf dem Parkplatz am Rathaus. Es wird eine weitere Suchaktion auf der Lenne geben.

Feuerwehr sucht vermisste Frau mit Boot in der Lenne ‒ Großaufgebot der Polizei

[Ursprungsmeldung] Werdohl - Eine Frau aus Werdohl wird vermisst. Die Polizei im Märkischen Kreis schließt nicht aus, dass sie sich in einer gefährlichen Lage befindet. Die Polizei hat ein Foto der Vermissten veröffentlicht.

Die Vermisste wurde laut Polizeiangaben am 4. Januar gegen 19.55 Uhr im Bereich ihrer Wohnung gesehen. Danach verliere sich ihre Spur. Heute morgen wurde nach der Frau mit einem Polizeihubschrauber gesucht.

2022 hatte die Polizei im Märkischen Kreis eine 17-Jährige mit Foto gesucht - sie konnte leider nur tot gefunden werden, der Prozess gegen ihren Ex-Freund hat begonnen.

Anmerkung der Redaktion: Die von der Polizei veröffentlichten und in diesem Text enthaltenen Fotos der Vermissten wurden nach Aufhebung der Öffentlichkeitsfahndung gelöscht.

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