Schwerer Unfall am Montagmittag in Fröndenberg / Ursache völlig offen

Frau (84) fährt in Schülergruppe - 14-Jährige aus Menden und Fröndenberg verletzt

Symbolbild

[Update 17.20 Uhr] Fröndenberg - Schlimmer Unfall am Montagmittag in Fröndenberg: Eine 84-Jährige aus Fröndenberg ist mit ihrem Auto in eine Gruppe von vier Schülern gefahren, die auf dem Weg zur Gesamtschule waren. Zwei Schüler wurden nicht vom Auto erfasst, sondern verletzten sich bei Stürzen. Die beiden anderen wurden über die Motorhaube geschleudert und schwer verletzt. Einer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, der andere mit einem Rettungswagen eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht.

Nach inzwischen polizeilich bestätigten Informationen handelt es sich bei den Unfallopfern um 14-jährige Drillinge aus Menden sowie einen gleichaltrigen Jungen aus Fröndenberg. 

Die Unfallfahrerin selbst kam mit einem Schock ins Krankenhaus und konnte noch nicht zu den Vorkommnissen befragt werden. "Ob sie womöglich Gas und Bremse verwechselt hat oder gesundheitliche Probleme hatte, wissen wir noch nicht. Die Ermittlungen laufen", sagte Polizeihauptkommissarin Ute Hellmann in ihrer Funktion als Polizei-Pressesprecherin am frühen Montagabend im Gespräch mit unserer Redaktion.

Der Unfall ereignete sich am Montagmittag gegen 13 Uhr an der Sümbergstraße. In unmittelbarer Umgebung liegen die Gesamtschule Fröndenberg und die Städtische Overberg-Grundschule.

Polizei tritt vehement "Fake News" entgegen

Die Autofahrerin (84) war nach Polizeiangaben mit ihrem Nissan auf der Sümbergstraße unterwegs. "Aus bisher unbekannter Ursache kommt sie vor der Linkskurve in Richtung Menricusstraße von der Fahrbahn ab", so die Polizei.

Traurige Realität am Rande: Die Kreispolizeibehörde Unna ist per Twitter Gerüchten entgegengetreten, nach denen ein Laster in eine Menschenmenge gerast sei. Dieses Nachricht sei ein "Fake".

"Wir hatten in kurzer Zeit gleich mehrere gleichlautende Anfragen in diese Richtung bekommen. Deshalb sind wir sofort offensiv dagegen angegangen, damit sich gar nicht erst falsche Dinge über soziale Netzwerke wie Facebook verbreiten konnten", sagte Pressesprecherin Ute Hellmann dazu.

Im Einsatz waren ein Rettungshubschrauber, zwei Notarzt- und fünf Rettungswagen und zudem die Feuerwehr-Löschgruppe Mitte.

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