Gelungene Smart-Cities-Bewerbung der "5 für Südwestfalen"

Förder-Millionen fließen: Soest, Olpe, Menden, Arnsberg und Bad Berleburg erfolgreich

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Jetzt fließen Förder-Millionen nach Südwestfalen! Die gemeinsame Bewerbung "5 für Südwestfalen" im Smart-Cities-Wettbewerb des Bundesbauministeriums von Soest, Olpe, Menden, Arnsberg und Bad Berleburg war erfolgreich. Die fünf Städte sollen jetzt beispielhafte Smart-City-Strategien entwickeln und umzusetzen. Das Projektvolumen in der Bewerbung war mit 17 Millionen angegeben worden. Ob diese Summe auch fließt, ist noch offen. Gerechnet wird mit einer zweistelligen Millionensumme.

Die Südwestfalen Agentur hatte gemeinsam mit den Kommunen Soest, Olpe, Menden, Arnsberg und Bad Berleburg die Bewerbung unter dem Motto "5 für Südwestfalen: digital-nachhaltig-authentisch" auf den Weg gebracht. 

Rückendeckung bekam das Projektkonsortium laut Mitteilung der Südwestfalen Agentur aus den Städten und Gemeinden, von Unternehmen, Hochschulen, Dienstleistern, Verkehrsbetrieben und aus der Politik. 

Nun könnten die fünf Kommunen mit Fördermitteln exemplarisch Smart-City-Strategien entwickeln.

Hier gibt es die Bewerbung "5 für Südwestfalen" in allen Grundzügen

Smart Cities schauen auf Bedürfnisse der Bürger

"Smart Cities zeichnet eine integrierte Stadtentwicklung aus, die Aspekte der Digitalisierung berücksichtigt und nachhaltig gedacht ist - ökologisch, ökonomisch und sozial.

Da die Digitalisierung in alle Lebensbereiche strahlt, von Mobilität über Bildung bis hin zur Daseinsvorsorge, sind umfassende und strategische Ansätze notwendig. Hier gilt es nicht nur, Daten sicher und klug zu nutzen. Sondern auch neue Angebote zu schaffen, weil sich die Anforderungen der Menschen in Südwestfalen an das Leben, Wohnen und Arbeiten ändern", so die Südwestfalen Agentur weiter.

"Wie auch schon für die überzeugende Bewerbung wird die Südwestfalen Agentur den Prozess moderieren und das Wissen in die Breite bringen, damit andere Kommunen von den Erkenntnissen der fünf Pionierkommunen lernen können. Wir wollen keine technischen Inseln in der Region. Die Entwicklung von Smart Cities ist eine kooperative Aufgabe und funktioniert nur mit der Einbindung der Bürgerinnen und Bürger", wurde die Soester Landrätin Eva Irrgang, die aktuell Aufsichtsratsvorsitzende der Südwestfalen Agentur ist zitiert.

Diese Schwerpunkte setzen die fünf Kommunen

  • Arnsberg hat bereits eine digitale Agenda, verfügt über Konzepte für die Dörfer und Ortskerne. Die Schwerpunkte liegen auf Infrastruktur, Wirtschaft und Arbeiten, Stadtverwaltung sowie Bildung. 
  • Bad Berleburg ist eingeübt in der Entwicklung der smarten Daseinsvorsorge für einen attraktiven Arbeits- und Lebensraum und ausgezeichnet als eine der nachhaltigsten Städte und Gemeinden in Deutschland. 
  • Menden fokussiert sich bereits auf Datennutzung- und -strategien sowie Eco-Mobilität im ländlichen Raum. 
  • Olpe gestaltet das gesamte Quartier rund um das Rathaus neu. Sie integriert New-Work-Konzepte für die Verwaltung, installiert ein "House of Learning" und setzt auf eine stärkere Zusammenarbeit mit der Digitalwirtschaft. 
  • Soest ist digitale Modellkommune des Landes NRW und hat ein strategisches Zukunftsprogramm, um die Lebens- und Wohnqualität nachhaltig zu sichern. 

Förderung nun in zwei Phasen

Nach der erfolgreichen Bewerbung gliedert sich die Förderung laut Südwestfalen Agentur nun in zwei Phasen: "In der ersten Phase entwickeln die Kommunen eine auf sie zugeschnittene Smart-City-Strategie. An diesem Prozess sollen ausdrücklich die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden. Diese Phase dauert maximal zwei Jahre. In den darauffolgenden (maximal) fünf Jahren sollen diese Strategien umgesetzt werden." - eB

Quelle: wa.de

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