Flüchtlingsfinanzierung: Angebot reicht NRW-Städten nicht aus

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Köln - Den nordrhein-westfälischen Städten reicht die angebotene Finanzspritze des Landes zur Unterbringung von Flüchtlingen nicht aus.

Die Landesregierung will den Kommunen vom nächsten Jahr an pro Jahr 10.000 Euro je Flüchtling erstatten. Das wäre als Übergangsregelung nur dann akzeptabel, wenn 2017 eine volle Erstattung der kommunalen Ausgaben auf Basis der tatsächlichen Kosten erfolge, erklärte der NRW-Städtetag am Donnerstag.

Denn die 833 Euro pro Flüchtling und Monat, die das Land als Nachfolgeregelung angeboten habe, seien ja keine Erhöhung gegenüber der 10.000-Euro-Zahlung für 2016. Die Landesregierung will diese Summe allerdings pauschal und unabhängig von der Aufenthaltsdauer eines Flüchtlings zahlen. Weitere Gespräche seien vereinbart, sagte ein Sprecher des Städtetages. Positiv äußerte sich der Verband zur Bereitschaft des Landes, einen höheren Anteil der besonderen Kosten für unbegleitete Flüchtlingskinder zu erstatten. - dpa

Quelle: wa.de

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