Pumpenhaus drohte vollzulaufen

Feuerwehr pumpt Regenmassen aus Oberbecken bei Glinge

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Mit fast einem Dutzend Schläuche haben die Feuerwehrleute die Regenmassen aus dem Oberbecken abgepumpt.

Glinge. „Diese Mengen an Regen konnten die Pumpen vor Ort gar nicht schaffen“, erklärte Uwe Menzebach, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr bei einem Großeinsatz am Oberbecken zwischen Glinge und Schönholthausen. Unfassbare Regenmassen waren am Freitagvormittag über dem Bereich niedergegangen. Das Pumpenhaus drohte mit Regenwasser vollzulaufen.

Das Oberbecken wird seit Monaten saniert und die Dammkrone angehoben, um die Staumenge zu erhöhen. Daher waren große Teile der Technik im Pumpenschacht entfernt und es gab keine Möglichkeit, Schleusen zu schließen und somit das Wasser zurückzuhalten. „Es sind Pumpen vor Ort, die normale Mengen entfernen können“, erklärte Uwe Menzebach. 

Das reichte aber wohl nicht mehr aus. Auch eine Notglocke, die im Ernstfall den Schacht komplett abdichten kann, konnte wahrscheinlich aus technischen Gründen nicht zum Einsatz kommen. Und so rückte die Feuerwehr mit zahlreichen Löschgruppen aus dem Bereich Finnentrop an, um die Wassermassen aus dem eigentlich trockengelegten Oberbecken abzuleiten.

Mit zahlreichen Schläuchen "verteilte" die Feuerwehr das Wasser in der Natur.

Fast ein Dutzend Schläuche führten die Feuerwehrmänner über den Damm und konnten so das Wasser in der Natur „verteilen“ – Tausende Liter pro Minute. Hier war der Schlauchwagen der Löschgruppe Bamenohl, der über 10 Schläuchen à 20 Meter verfügt, von besonderem Nutzen. Aufgrund der besonderen Topographie galt es bei dem Einsatz große Distanzen mit möglichst viel Kapazität zu überwinden.

Dabei ging immer mal wieder der Blick in Richtung Himmel, denn dunkle Wolken drohten für "Nachschub" zu sorgen. Der Einsatz ist derzeit noch nicht beendet. 

Quelle: wa.de

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