Ein Toter und fünf Verletzte

Verheerendes Feuer bei Laubenparty in Rietberg 

+
Das ist das ausgebrannte Gartenhäuschen in Rietberg.

RIETBERG - Mehrere Schüler feiern in in Ostwestfalen eine Party. Ein Feuer in der Gartenlaube bereitet dem Treiben ein jähes Ende - mit tragischen Folgen: Ein 18-Jähriger kommt ums Leben. Sein Vater (63), der rettend eingreifen wollte, und zwei weitere Schüler ringen um ihr Leben.

Eine private Schülerparty hat in der Nacht zum Freitag in einem Gartenhäuschen im ostwestfälischen Rietberg ein schreckliches Ende genommen: Die Laube auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses ging aus noch ungeklärten Gründen gegen 1.30 Uhr in Flammen auf.

Ein 18-Jähriger kommt ums Leben. Sein Vater, der rettend eingreifen wollte, und zwei weitere Schüler ringen um ihr Leben, wie die Kreispolizei in Gütersloh mitteilte.

Eine 17-Jährige aus Bielefeld wurde in eine Spezialklinik nach Hannover gebracht, ein 18-Jähriger aus Versmold und der Vater des tödlich verletzten Jungen kamen in eine Klinik für schwere Brandverletzungen nach Bochum.

Notfallseelsorger mussten die Angehörigen betreuen. Sachverständige versuchen, die Unglücksursache zu ergründen.

Drei weitere Schüler hatten die Party noch vor dem Unglück verlassen. Zwei 18-Jährige aus Bielefeld und Steinhagen, die ins zehn Meter entfernte Wohnhaus gegangen waren, erlitten einen Schock.

Die Schüler, die in die gleiche Schule gehen, hatten sich zu einer privaten Feier getroffen. Es seien keine Abiturienten, betonte ein Polizeisprecher. Rund 100 Retter waren im Einsatz. - dpa

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare