Fassadengondel rutscht in Schräglage - Arbeiter gerettet

DÜSSELDORF - Eine Fassadengondel ist am Samstag an einem Düsseldorfer Hochhaus in rund 20 Metern Höhe einseitig abgerutscht. Die zwei Arbeiter darin waren mit Gurten gesichert, klammerten sich in der brenzligen Schräglage am Geländer fest und blieben unverletzt. Sie hatten laut einer Mitteilung der Feuerwehr zuvor Fassadenprofile montiert.

Die Feuerwehr kam trotz ihrer horizontal ausgefahrenen Drehleiter nur bis auf anderthalb Meter an die schief hängende Gondel heran, so dass die beiden Männer nicht in den Rettungskorb steigen konnten. Zwei Höhenretter seilten sich aus 94 Meter Höhe vom Dach des "Dreischeibenhauses" - der ehemaligen ThyssenKrupp-Zentrale - zu den Arbeitern ab. Zur Sicherheit wurde auch ein Sprungpolster unter der Gondel aufgebaut.

Schließlich konnten die Helfer aber ein gläsernes Fassadenteil herausnehmen, um die Männer durch das Gebäudeinnere in Sicherheit zu bringen. Sachverständige müssten nun prüfen, warum die Gondel einseitig abstürzte, sagte ein Feuerwehrsprecher. Sie war im Fall von einer Notbremse gestoppt worden und hatte danach in einem 45 Grad steilen Winkel vor der Häuserfront gehangen. - lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / ZB

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