Durchsuchungen und Festnahmen überall in der Stadt

Falsche Polizisten und Dealer: SEK hilft Hammer Polizei bei Großeinsatz

Ein Mitglied einer Polizei-Spezialeinheit.
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Sondereinsatzkräfte waren vor wenigen Tagen in Hamm im Einsatz. (Symbolbild)

Bei konzentrierten Maßnahmen gegen „falsche Polizisten“ und Drogenhändler hat die Polizei mit SEK-Unterstützung 15 Objekte in fast allen Stadtbereichen Hamms sowie in Kamen durchsucht. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Hamm/Kamen - Ermittlungen zu „falschen Polizisten“ brachten zunächst mehrere Durchsuchungsbeschlüsse für Gebäude in Hamm und Kamen; im Rahmen der umfassenden Ermittlungen der Polizei rückten später auch Drogenhändler in den Fokus. Wie die Staatsanwaltschaft Dortmund und die Polizei Hamm am Montag gemeinsam mitteilten, waren auf dieser Basis am Dienstag, 20. April, insgesamt wurden 13 Wohnungen, ein Kiosk und ein Café durchsucht worden. Sie liegen in den Hammer Stadtbezirken Mitte, Pelkum, Heessen, Bockum-Hövel, Uentrop, Herringen und in der Nachbarstadt Kamen.

Zu einem 30-jährigen Tatverdächtigen lagen Hinweise über den Besitz einer Schusswaffe vor - seine Wohnung in Hamm-Mitte wurde daher von Spezialkräften einer SEK-Einheit durchsucht. Er wurde festgenommen. Der 30-Jährige soll als „Logistiker“ Leute angeworben haben, die als „falsche Polizisten“ bei den Betrugsopfern Geld und Wertgegenstände einsammelten.

Großeinsatz gegen falsche Polizisten und Dealer in Hamm: Drogen gefunden

In den weiteren Objekten fanden die Ermittler Kokain, Heroin, Ecstasy, Amphetamin und Marihuana mit einem Verkaufswert von rund 20.000 Euro. Neben etwa 1600 Tabletten nicht zugelassener Arzneimittel wurden auch zwei Schreckschusspistolen, ein Schlagring und ein vierstelliger Bargeld-Betrag sichergestellt.

In einer Wohnung wurde zudem Hehlerware im Wert von geschätzten 10.000 Euro aufgefunden.

Großeinsatz gegen falsche Polizisten und Dealer in Hamm: mehrere Festnahmen

Insgesamt wurden bei dem Großeinsatz zunächst fünf Männer und eine Frau im Alter von 18 bis 49 Jahren festgenommen.

Zwei Männer im Alter von 30 und 35 Jahren wurden in die JVA überstellt: Der 35-Jährige muss eine Freiheitsstrafe wegen eines Vollstreckungshaftbefehls verbüßen - gegen den 30-Jährigen wurde nach Antrag der Staatsanwaltschaft ein Untersuchungshaftbefehl wegen Betäubungsmittelhandels in nicht geringer Menge erlassen. - WA

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