Explosion in Bielefeld - Ermittlungen gegen Feuerwerker

+
Das Stück eines Kartons mit der Aufschrift "Fireworks" (Feuerwerkskörper) liegt in Bielefeld in der Nähe eines zerstörten Hauses.

BIELEFELD - Nach der folgenreichen Feuerwerksexplosion in Bielefeld ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt gegen das schwer verletzte Opfer. Es gehe um "Herbeiführung einer Sprengstoff- Explosion" und gefährliche Körperverletzung, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Der 42-Jährige liege im künstlichen Koma in einer Spezialklinik in Hannover. Auch die Familienangehörigen konnten noch nicht befragt werden.

Bei der Explosion waren am Sonntag der Mann und seine Schwiegermutter verletzt worden, seine gleichaltrige Lebensgefährtin und die 14 Jahre alte Tochter kamen mit einem Schock davon.

Lesen Sie zum Thema auch:

Was lagerte wirklich im explodierten Haus in Bielefeld?

Der Mann hatte die Genehmigung zum Umgang mit Pyrotechnik der Klassen I bis IV, also vom Silvesterknaller bis zum Großfeuerwerk. Größere Bestände hätte er aber nicht bei sich im Keller lagern dürfen. Noch sei die Ursache der Explosion aber nicht geklärt, betonte der Polizeisprecher.

Bislang konnten die Brandexperten nicht zu dem verschütteten Keller vordringen. Das werde wohl auch nicht vor nächster Woche möglich sein, hieß es. Jetzt werde zunächst mit der Versicherung verhandelt, was mit dem einsturzgefährdeten Haus geschehen soll. Die Polizei hat eine fünfköpfige Ermittlungskommission "Pyro" gebildet.

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare