Kapazitäten werden reduziert

Eurobahn streicht Sitzplätze - Ziel: Einsatzfähig trotz Streik

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Künftig verkürzt unterwegs: Statt zwei gekoppelte Triebwagen setzt die Eurobahn nur einen ein.

In den Zügen der Eurobahn in unserer Region könnte es über die Feiertage eng werden. Der Grund ist in Hamm-Heessen zu finden.

Hamm – Weil streikbedingt nicht nur Fahrer, sondern auch Fahrzeuge ausfallen, schickt der Eurobahn-Betreiber Keolis nur noch Einzelfahrzeuge auf die Schienen. Im Tarifstreit zwischen Keolis und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) deutet sich noch keine Einigung an.

Die EVG hat nicht nur die Lokführer, sondern auch das Werkstattpersonal zum Streik aufgerufen. Deshalb werden im Heessener Betriebswerk weniger Züge als üblich gewartet – und ohne Wartung dürfen die Wagen nicht wieder auf die Strecke.

Betriebswerk in Heessen lahm gelegt

Seit nunmehr zwölf Tagen sei die Arbeit im Betriebswerk Heessen niedergelegt, sagte eine Keolis-Sprecherin. Bisher habe das Unternehmen versucht, die Streikauswirkungen so gering wie möglich zu halten. Aufgrund der anhaltenden Streikaktivitäten habe Keolis nun ein Ersatzkonzept entwickelt.

Um die Fahrzeuge langfristig einsetzen zu können, werde das Sitzplatzangebot netzübergreifend reduziert: Statt zwei gekoppelter Triebwagen sei nur noch einer unterwegs. Ziel sei, die Flotte möglichst lange ohne notwendige Reparaturen oder Abnutzungsarbeiten einsetzen zu können.

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Quelle: wa.de

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