Martin Schulz erhält Karlspreis 2015

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Martin Schulz

AACHEN - Der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz erhält für seine Verdienste um ein demokratisches Europa den Karlspreis 2015. Schulz sei ein herausragender Repräsentant für die Belebung der europäischen Demokratie, hieß es in der Begründung.

Mit seinem Plädoyer für europaweite Spitzenkandidaten europäischer Parteien bei der Europawahl 2014 habe er einen wichtigen Baustein für den Neustart der europäischen Demokratie beschrieben.

Der SPD-Politiker habe schon vor seiner Nominierung als erster Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten die anderen Parteienfamilien unter Zugzwang gesetzt, sich für die Europawahlen ebenfalls auf einen Anwärter für das Amt des Kommissionspräsidenten zu verständigen.

Als Vordenker habe sich Schulz um die Stärkung des Parlaments, des Parlamentarismus und der demokratischen Legitimation verdient gemacht, stellte das Karlspreisdirektorium am Samstag in Aachen fest. Er nehme die Anliegen der Bürger ernst und stärke so die Identifikation der Bevölkerung mit Europa. Der SPD-Politiker aus Würselen im Dreiländereck bei Aachen hat das Amt seit Anfang 2012 inne und war als erster Parlamentspräsident in der Geschichte für eine zweite Amtszeit wiedergewählt worden.

In diesem Jahr hatte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy die Auszeichnung erhalten. Der Preis wird seit 1950 für besondere Verdienste um die europäische Einigung verliehen und gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen in Europa. - dpa

Quelle: wa.de

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