Essener Polizei überprüft mutmaßliche "Hogesa"-Demonstranten

ESSEN - Die Polizei hat am Sonntag in Essen etwa 30 mutmaßliche Teilnehmer einer zuvor verbotenen Demonstration "Hooligans gegen Salafisten" zunächst festgehalten. Die Betroffenen seien zum Teil mit Baseballschlägern, Mundschutz und mit Handschuhen ausgerüstet gewesen, die mit Quarzsand gefüllten waren, teilte ein Polizeisprecher mit.

Die mutmaßlichen Teilnehmer der verbotenen Demonstration würden überprüft. Es seien auch Platzverweise ausgesprochen worden. Mehrere tausend Menschen haben sich unterdessen in der Essener Innenstadt zu einer Demonstration des Bündnisses "Essen stellt sich quer" versammelt.

Der Demonstrationszug hatte sich gegen Mittag unter dem Motto "No Hogesa" gegen Rassismus und Rechtsradikalismus in Richtung des Essener Hauptbahnhofs in Bewegung gesetzt.

Die Teilnehmer, unter denen sich auch viele Familien mit kleinen Kindern befanden, trugen Schilder mit Aufschriften wie "Es ist genug für alle da" oder "Flüchtlinge als Freunde willkommen" mit sich. - dpa

Quelle: wa.de

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