Erstes Fahrverbot für Radler in Münster rechtskräftig

MÜNSTER - Ein Alkoholsünder aus Münster darf endgültig nicht mehr Radfahren. Die Fahrradstadt hatte den jungen Mann im März dieses Jahres vom Sattel geholt.

Gegen das Verbot habe der Mann, der mit mehr als zwei Promille im Blut auf dem Rad erwischt worden war, keinen Einspruch eingelegt. Darum sei es nun rechtskräftig, sagte der Leiter des städtischen Ordnungsamts, Martin Schulze-Werner, am Donnerstag und bestätigte Medienberichte. Aufs Rad zurück dürfe der Mann nur, wenn er ein medizinisch-psychologisches Gutachten vorlege, dass seine "wiedergewonnene Fahreignung" beweise.

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Um betrunkene Radfahrer auch wegen der hohen Unfallzahlen von der Straße zu holen, hatte die Stadt entschieden, Radfahrverbote auszusprechen. In der Vergangenheit hatten Radler nur ihren Autoführerschein abgeben müssen, wenn sie alkoholisiert am Lenker erwischt worden waren. Den hatte der Mann aber schon vor vier Jahren abgegeben.

Neben ihm hat die Stadt elf weitere betrunkene Radfahrer ohne Führerschein zur medizinisch-psychologischen Untersuchung gebeten. Auch sie waren mit mehr als 1,6 Promille im Blut durch Münster geradelt. Fielen die Alkoholsünder bei der Untersuchung durch, werde auch ihnen ein Radfahrverbot aufgebrummt, erklärte Schulze-Werner. - lnw

Quelle: wa.de

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