Das deutet auf den Herbst hin!

Erste Zugvögel sind schon abgeflogen

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Rauchschwalben

DÜSSELDORF - Die ersten Zugvögel sind zu ihren weit entfernten Winterquartieren im Süden unterwegs. Mauersegler, die in den Städten in den vergangenen Wochen laut kreischend ihre Kurven flogen, sind schon nach Afrika aufgebrochen.

Anfang August sei die übliche Zeit, sagte Bernd Jellinghaus, der Experte für Vogelschutz des Naturschutzbundes Nabu in NRW. Im Gegensatz zu anderen Zugvögeln verschwinden die tollkühnen Flieger still und leise.

Störche dagegen sammeln sich unübersehbar zum Flug in südlichere Gefilde. Teils tun sich Trupps von bis zu zwölf Großvögeln zusammen, berichtete Jellinghaus. Auch junge Schwalben sitzen schon in Scharen auf Überlandleitungen. Die älteren Schwalben ziehen erst Anfang September wieder nach Süden.

Auf der langen Strecke sind viele Rastplätze von Zugvögeln bedroht oder verschwinden sogar ganz. Die Gründe seien Bevölkerungswachstum, Verstädterung und Umweltverschmutzung, erklären Naturschützer. So waren etwa Weißstörche, deren Flug man per Sender verfolgen konnte, nicht zu Feuchtgebieten unterwegs, sondern flogen von einer Mülldeponie zur nächsten, weil sie dort Nahrung fanden.

Manche Zugvögel wie Zilpzalp oder Hausrotschwanz bleiben etwas länger, weil sie zum Beispiel in der Abwärme von Industrieanlagen noch Nahrung finden, etwa Spinnen. Die am häufigsten vorkommenden Vögel wie Meisen oder Amseln überwintern in unseren Gefilden. - dpa

Quelle: wa.de

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