Getreideernte nach kaltem Frühjahr leicht verspätet

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BONN/MÜNSTER - Auf den Feldern mit Wintergerste sind die Mähdrescher unterwegs: Die Getreideernte hat begonnen - und zwar bei idealem Wetter. Wegen des kalten Winters verschob sich der Erntebeginn jedoch leicht.

Nach der Wintergerste seien Winterweizen, Triticale, Roggen, Hafer und Braugerste dran, teilte die Landwirtschaftskammer NRW am Donnerstag mit. Nach dem kalten Frühjahr liegt der Erntebeginn zwei bis drei Wochen später als sonst.

Aber das kalte, nasse Frühjahr war genau richtig fürs Getreide: Der viele Regen hat das Wachstum gefördert, und die Kälte hat Schädlinge und Krankheiten gestoppt. 2012 wurde in NRW Brot- und Futtergetreide auf einer Fläche von gut 500 000 Hektar angebaut; fast auf der Hälfte wuchs Winterweizen. Die Getreidepreise liegen in dieser Ernte jedoch deutlich unter dem Vorjahr und sind laut Kammer weiter auf Talfahrt. - dpa

Quelle: wa.de

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