Plan des Bundesverkehrsministeriums

NRW erhält 280 Millionen für Brückensanierung

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Die marode A1-Rheinbrücke bei Leverkusen.

DÜSSELDORF - In Nordrhein-Westfalen müssen zahlreiche Autobahnbrücken saniert oder völlig neu gebaut werden. Der Bundesverkehrsministerium hat jetzt konkrete Projekte benannt, für die Geld bereitgestellt wird.

Nordrhein-Westfalen erhält aus der Sondermilliarde des Bundesverkehrsministeriums für die Sanierung maroder Brücken zwischen 2015 und 2017 rund 280 Millionen Euro. Das geht aus einer Aufstellung des Ministeriums hervor, die der Nachrichtenagentur dpa, der "Rheinischen Post" und der "Welt am Sonntag" vorliegt.

Das teuerste von elf als dringlich angesehenen Sanierungsfällen in NRW ist der fast 115 Millionen Euro teure Neubau der Lennetalbrücke auf der A45 nördlich des Autobahnkreuzes Hagen. Eine Summe von 51 Millionen Euro wird für die Verstärkung der Brückenzüge auf der A59 bei Duisburg-Meiderich bereitgestellt.

Bei den meisten Projekten wie der Instandsetzung der Rheinbrücken bei Leverkusen auf der A1 (17,0 Mio Euro) und Duisburg Neuenkamp auf der A40 (14,0 Mio) laufen die Arbeiten bereits.

Video: Bausimulation zur A45-Lennetalbrücke

Auf der Liste des Ministeriums befinden sich ferner die Erneuerung und der Umbau der Talbrücken Höllenbach (21,2 Mio) und Einsiedelstein (7,4 Mio) auf der A1 bei Wermelskirchen, die Talbrücke Rahmede (18,7 Mio) auf der A45 bei Lüdenscheid, die Brücke Industriebahn (8,8 Mio) auf der A57 bei Dormagen, der Neubau der Werrebrücke (6,7 Mio) auf der A30 bei Löhne in Ostwestfalen sowie die Eisenbahnbrücke (10,3 Mio) auf der B56 der Deutschen Bahn in Düren und die Umbaumaßnahmen in der Nähe des Aachener Kreuzes (11,0 Mio) auf der A4/A44/A544.

Für die Brückensanierung zwischen 2015 und 2017 sind im Bundeshaushalt zusätzlich 1,06 Milliarden Euro vorgesehen. Das sind 400 Millionen mehr, als ursprünglich festgeschrieben. Das Geld ist Teil der zusätzlichen fünf Milliarden Euro, die die schwarz-rote Koalition für Investitionen in die Verkehrswege versprochen hatte. - dpa

Quelle: wa.de

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