Ende für Garzweiler II schon 2030

300 Millionen Tonnen Kohle und 1400 Menschen bleiben

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Garzweiler II soll schon 2030 auslaufen.

DÜSSELDORF - Die riesige Menge von 300 Millionen Tonnen Kohle soll im Braunkohleabbaugebiet Garzweiler II nicht mehr gefördert werden. Das hat die NRW-Landesregierung am Freitag bekannt gegeben. So sollen nach dem dritten Abschnitt keine weiteren Umsiedlungen mehr erfolgen. 2030 soll der Abbau auslaufen.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Umweltminister Johannes Remmel und die Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen, Norbert Römer und Reiner Priggen, informierten die Presse. Das seit Jahrzehnten umstrittene Abbaugebet soll um ein Viertel schrumpfen, rund 1400 Menschen können in ihren Heimatdörfern bleiben.

Die Ortschaften Keyenberg, Kuckum und Beverath solle weiterhin umgesiedelt werden, während die Gemeinde Holzweiler, das Dorf Dackweiler und ein einzelner Hof "verschont" bleiben werden, berichtete Ministerpräsidentin Kraft.

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) zeigt während der Pressekonferenz im Landtag auf einer Karte das Gebiet des Braunkohletagebaus Garzweiler II.

Die Landesregierung habe damit aber die energiepolitische Notwendigkeit bestätigt, mindestens bis 2030 weiterhin Braunkohle in den Tagebauen des rheinischen Reviers abzubauen. Dies schaffe auch für das Unternehmen RWE und die Arbeitsplätze Sicherheit. - WA/dpa

Infos zum Tagebau Garzweiler:

Klicken Sie hier (Link zu Wikipedia)

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- Garzweiler: Keine Kursänderung in Sicht

- Braunkohle: Erkelenz stoppt Umsiedlungen

Quelle: wa.de

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