Tod auf "Gorch Fock": Eltern wollen Berufung

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Die damals 18-jährige Kadettin Jenny Böken aus Gelsenkirchen war 2008 während ihrer Nachtwache auf der "Gorch Fock" über Bord gegangen.

AACHEN - Die Eltern der über Bord gegangenen "Gorch Fock"- Kadettin Jenny Böken wollen nach der Abweisung ihrer Entschädigungsklage durch das Verwaltungsgericht Aachen in Berufung gehen.

Zwar hatten die Richter eine Berufung eigentlich ausgeschlossen. Doch dagegen wollen sich die Eltern nun mit einem entsprechenden Antrag beim Oberverwaltungsgericht Köln wehren, teilte ihr Anwalt Rainer Dietz am Mittwoch mit.

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Die Eltern hatten die Bundesrepublik Deutschland auf 40.000 Euro Entschädigung nach dem  Soldatenversorgungsgesetz verklagt und waren gescheitert. Der Dienst der Offiziersanwärterin auf dem Posten "Ausguck" ganz vorne auf dem Segelschulschiff sei nicht mit einer besonderen Lebensgefahr verbunden, hatten die Richter festgestellt.

Die damals 18-jährige Kadettin Jenny Böken aus Gelsenkirchen war 2008 während ihrer Nachtwache auf dem Segelschulschiff über Bord gegangen. Die Eltern sehen eine besondere Lebensgefahr, weil ihre Tochter bei schwerer See ungesichert auf dem exponierten Platz Dienst tat. Mittlerweile müssten sich die Kadetten sichern, stellen sie fest. - dpa

Quelle: wa.de

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