Eine eigene Homepage als Bewerbungsbonus

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Eine eigene Homepage zu erstellen, ist viel leichter als früher. Die Informationen, die Sie von sich preisgeben, wollen jedoch gut überlegt sein.

Auf der Suche nach einem neuen Job lohnt es sich, kreativ zu werden. Eine eigene Homepage ist eine gute Ergänzung zur gewöhnlichen Bewerbung. Worauf Sie bei der Erstellung einer solchen Seite achten sollten, erfahren Sie hier.

E-Mails mit großen Dateianhängen machen Personalern das Leben schwer. Sie lassen sich schlecht öffnen und benötigen viel Speicherplatz im Postfach. Für den Bewerber bedeutet das: Er sollte die Bewerbung auf das Wesentliche reduzieren. Neben Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen bleibt kaum Platz für Arbeitsproben – doch genau die sind oft ausschlaggebend. Eine praktische Lösung für dieses Problem kann eine eigene Homepage sein. Sie bietet genügend Raum, um Arbeitsproben zu präsentieren und ein genaueres Bild der eigenen Person abzugeben.

Homepage erstellen: keine Vorkenntnisse notwendig

Anders als früher sind Programmierkenntnisse heutzutage nicht mehr unbedingt notwendig, um eine eigene Homepage auf die Beine zu stellen. Viele Provider bieten einen Homepage-Baukasten mit zahlreichen Features und Design-Vorlagen an, über den Sie mit wenig Aufwand eine Website aufbauen. Oft besteht die meiste Arbeit darin, Inhalte, Bilder und Texte einzufügen, um Ihrer Online-Präsenz eine eigene Note zu verleihen.

Konzept entwickeln: eine runde Sache

Bevor Sie loslegen, sollten Sie ein kurzes Konzept entwickeln, in dem Sie festlegen, womit sich Ihre eigene Homepage befassen soll. Wichtig ist, dass Sie in Sachen Design, Aufbau und Inhalt einem roten Faden folgen. Gestalten Sie die Optik der Seite ansprechend und achten Sie auf Nutzerfreundlichkeit. Das Maß an Kreativität, das Sie in das Design einbringen, kann je nach Branche eine gute Visitenkarte für Sie sein. Sehen Sie Ihre Seite als Erweiterung Ihrer schriftlichen Bewerbung und vermeiden Sie Dopplungen. Achten Sie dennoch darauf, dass der Online-Auftritt unabhängig von jeder Bewerbung für sich allein stehen kann.

Diese Informationen gehören auf die eigene Homepage

  • Arbeitsproben: Der interessanteste Inhalt für jeden Arbeitgeber sind gute Arbeitsproben aus Ihren bisherigen beruflichen Tätigkeiten. Sie geben Auskunft über Ihre Fähigkeiten und Erfolge. Journalisten sammeln hier gelungene Texte, Grafiker veröffentlichen Entwürfe und Fotografen ihre besten Bilder.
  • Studienarbeiten: Wer besonders stolz auf seine Arbeiten aus dem Studium ist, kann diese ebenfalls präsentieren. Auszüge aus Magister- und Diplomarbeiten zeigen, welche Schwerpunkte Sie im Studium gelegt haben, und machen potenzielle Arbeitgeber neugierig.
  • Audio- und Videomaterial: Journalisten, die für Radio oder Fernsehen arbeiten, haben die Chance, einen Teil ihres digitalen Materials hochzuladen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
  • Angaben zur Person: Stellen Sie sich in kurzer Form vor, ohne zu ausführlich zu werden. Arbeitgebern, bei denen Sie sich beworben haben, liegt ohnehin ein Lebenslauf von Ihnen vor.
  • Kontaktadresse oder -formular: Geben Sie potenziellen Arbeitgebern die Möglichkeit, sich bei Ihnen zu melden. Denken Sie aber daran, dass alle Angaben jederzeit auch von Fremden eingesehen werden können.
  • Impressum: Neben geschäftlichen Websites ist ein Impressum auch für private Homepages Pflicht. Genauere Informationen dazu finden sich im Telemediengesetz.
  • Verlinkung zu sozialen Netzwerken: Wenn Sie sich mit Interessenten gleich auf Xing oder LinkedIn verknüpfen wollen, bringen Sie entsprechende Buttons an.

Quelle: wa.de

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