Einbrecherin plante Coups mit Hilfe von Traueranzeigen

WESTFALEN - Eine dreiste Einbrecherin hat in Westfalen ihre Coups mit Hilfe von Traueranzeigen geplant. Die Frau habe nach ihrer Festnahme mehrere Taten unter anderem in Raesfeld, Schermbeck und Dorsten zugegeben, teilte ein Sprecher der Kreispolizei Borken am Dienstag mit.

Seit März seien die Delikte immer nach demselben Muster geschehen. "Alle Geschädigten waren zur Tatzeit auf der Beerdigung von Angehörigen und hatten eine entsprechende Traueranzeige in der örtlichen Zeitung geschaltet."

Ende Juni sei die 33-Jährige dann bei einem Einbruch ertappt worden. Dennoch warnt die Polizei: Hinterbliebene sollten ihr Haus während der Beisetzung hüten lassen oder richtig sichern. Auch solle man sich Gedanken machen, ob man in der Todesanzeige wirklich die Traueranschrift veröffentlicht. - lnw

Quelle: wa.de

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