Einbrecher spielt Karlsson vom Dach - dann muss die Feuerwehr ihn retten

Symbolfoto

Dortmund - Nicht die beste Idee, die ein Einbrecher am späten Sonntagabend in die Tat umsetzte und sich schließlich von der Feuerwehr retten und von der Polizei festnehmen lassen musste.

Der 26-jährige Pole blickte wenige Minuten vor Mitternacht in der Thomasstraße in den Nachthimmel. "Offenbar kam ihm die Erleuchtung beim Blick nach oben: Er sah ein geöffnetes, einladend aussehendes Fenster, welches geradezu auf ihn zu warten schien. Also ab nach oben. Nach einer kleinen Klettertour über eine Feuerwehrleiter kam der Pole am Objekt seiner Begierde an. Dass zwischenzeitlich das Fenster geschlossen worden war, das hatte er beim Klettern allerdings nicht mitbekommen", schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung.

Aber da er ja nun eh schon auf dem Dach des Mehrfamilienhauses stand: Warum nicht eine weitere Einstiegsmöglichkeit suchen? Also kraxelte der Mann im Dunkeln weiter auf dem Dach herum.

Zeugin bewahrt ihn vor möglichem Absturz

"Eigentlich müsste er sich bei der Zeugin bedanken, die zufällig auf ihn aufmerksam wurde und die Rettungskräfte alarmierte, bevor er vielleicht heruntergefallen wäre", so die Polizei weiter.

Mithilfe der Feuerwehr gelang es dem Mann, der übrigens nicht der Karlsson war, vom Dach des Hauses, auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen.

Nicht nur der versuchte Einbruch wird ihm vorgeworfen

Dort erwarteten ihn auch schon die Polizei, die ihn festnahm. Gegen den 26-Jährigen besteht nicht nur der Verdacht des versuchten Wohnungseinbruchs, sondern auch ein Untersuchungshaftbefehl.

Übrigens: Als mögliches Kletterziel wird ihm in seinem jetzigen Einzimmerappartement auch ein Fenster zur Verfügung stehen. Allerdings nur mit dem Blick von Innen nach Außen - nicht andersherum.

Die Ermittlungen dauern an.

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