Ehefrau mit Flasche erschlagen und im Wald verscharrt

ARNSBERG - Zum Mord in einer Arnsberger Gartenlaube teilten die Ermittlungsbehörden gestern neue Details mit. Mit einer Flasche hat der eifersüchtige Ehemann seine Frau im August erschlagen und seine Spuren danach sehr gründlich zu vertuschen versucht.

Aus der Hütte in dem Kleingarten-Idyll im Sauerland habe er den Fußboden herausgerissen und verbrannt, berichtete Staatsanwalt Klaus Neulken gestern. Der 40 Jahre alte Familienvater hatte die Leiche seiner Frau nach der Bluttat offenbar zu Fuß in ein nahegelegenes Waldstück gebracht und dort vergraben.

Drei Tage nach der Tat hatte der 40-Jährige seine Ehefrau und Mutter von zwei 10 und 16 Jahre alten Kindern als vermisst gemeldet. Bei der Suche nach ihr hatte in der vergangenen Woche ein Spürhund in der Gartenhütte der Familie angeschlagen. Zeitgleich meldeten sich zwei Zeugen. „Ihnen gegenüber soll er gesagt haben, dass er seine Frau getötet hat“, sagte Staatsanwalt Neulken. Daraufhin war der Familienvater festgenommen worden. „Er hat sofort ein umfassendes Geständnis abgelegt“, so der Staatsanwalt. Demnach hatte der Mann die 37-Jährige bei der nächtlichen Auseinandersetzung in der Gartenhütte zunächst gestoßen und dann mit der Flasche geschlagen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei dem Verbrechen um Mord aus Eifersucht handelt. Neulken: „Er hatte den Verdacht, dass seine Frau Beziehungen zu anderen Männern hat.“ Am Samstag hatte der Mann die Polizei zu dem Versteck der Leiche im 400 Meter entfernten Waldgebiet geführt. - dpa

Quelle: wa.de

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