Ehefrau erstochen: Mann gesteht vor Gericht

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HAGEN - Ein 46-jähriger Mann hat vor dem Hagener Schwurgericht gestanden, seine Ehefrau mit vier wuchtigen Messerstichen in den Rücken und in die Brust getötet zu haben. Es sei allerdings keine Eifersuchtstat gewesen, wie die Staatsanwaltschaft glaubt.

Vielmehr habe seine Frau ihn unmittelbar vor der Tat beschimpft und beleidigt. "Da habe ich wutentbrannt das Messer genommen und zugestochen", erklärte der Angeklagte den Richtern.

Die Leiche war im September 2014 von dem 18-jährigen Sohn des Paares in Ennepetal gefunden worden. Der Angeklagte hatte sich am Abend des Tattages bei der Polizei gestellt. Er war von seiner Frau schon vor Jahren verlassen worden.

Laut Staatsanwaltschaft soll er aber weiterhin in der Wohnung seiner Ehefrau ein- und ausgegangen sein, weil er sie kontrollieren wollte und keinem anderen Mann gegönnt habe.

Das Gericht hält deshalb eine Verurteilung wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen für möglich. Für den Prozess sind zwölf Verhandlungstage angesetzt. - dpa

Quelle: wa.de

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