Dortmunder Zollbeamte stellen über 11 Kilo Marihuana sicher

DORTMUND - Auf der A2 haben Zollbeamte einen Mann mit elf Kilogramm Marihuana im Gepäck gestoppt. Die Zöllner hatten den Wagen des 28-Jährigen aus Polen bei einer Kontrolle in der Nähe von Dortmund angehalten.

Als der Mann keine plausible Erklärung für seine Fahrt in Richtung Polen angeben konnte, durchsuchten die Beamten sein Fahrzeug auf einem Rastplatz, teilte ein Sprecher des Hauptzollamtes Dortmund am Donnerstag mit. In einem eingebauten Versteck zwischen Koffer- und Fahrgastraum entdeckten die Zollbeamten vier Plastiktüten, die prall gefüllt waren mit der Cannabisdroge. Der Schwarzmarktwert des Inhaltes: rund 90 000 Euro.

Der mutmaßliche Drogenkurier wurde in Polizeigewahrsam genommen, das Zollamt Essen ermittelt gegen ihn. Dem 28-Jährigen blüht eine Haftstrafe wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Für das Hauptzollamt Dortmund war es bereits der fünfte Fund in diesem Jahr. In nicht einmal zwei Monaten seien dadurch Drogen mit einem Schwarzmarktwert von knapp 500 000 Euro aus dem Verkehr gezogen worden, so der Zollsprecher weiter. Die elf Kilogramm Marihuana waren bereits vergangene Woche entdeckt worden. Aus ermittlungstaktischen Gründen wurde der Fund jedoch erst am Donnerstag veröffentlicht. - dpa

Quelle: wa.de

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