Sieben Platzverweise verhängt

Motorengeheul, zu viele Menschen: Polizei übt auch in Corona-Zeiten Druck auf Raser aus

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Erneut ging die Dortmunder Polizei gegen die Raser auf dem Wallring vor. 

Auf dem Wall in der Dortmunder Innenstadt sind weiterhin Raser unterwegs. Mit einer erneuten Kontrolle will die Polizei Druck auf die Schnellfahrer ausüben. 

  • Die Dortmunder Polizei ging erneut gegen Raser auf dem Wallring vor.
  • Sieben Autofahrer erhielten einen Platzverweis. 
  • Auch das Ansammlungsverbot wurde überprüft. 

Dortmund - Die Polizeibeamten kontrollierten am Dienstagabend in rund anderthalb Stunden eine Vielzahl an Autos auf dem Wall in der Dortmunder Innenstadt. Vor Beginn der Kontrolle stellten sie rund 40 Pkw fest, die mehrfach den Wall umrundeten. Teilweise sei dies mit aufheulenden Motoren und einem deutlich zu hörenden Beschleunigungsverhalten geschehen, wie die Polizei mitteilte. 

Raser bleiben uneinsichtig

Neben der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer und sich selbst kommen laut Polizei durch das Verhalten der Raser auch noch andere negative Begleiterscheinungen wie zum Beispiel Lärmbelästigungen, Menschenansammlungen, oder Müll zustande. 

"Wir haben bereits am letzten Wochenende deutlich gemacht, dass die Raserszene sich auch und besonders in Corona-Zeiten an die Regeln halten muss", betonte Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange. "Nicht jeder zeigte Einsicht und Verständnis. Da hilft aus unserer Sicht nur eins: Die Dortmunder Polizei bleibt beharrlich und wird weiterhin Druck auf die Raser ausüben!"

Ansammlungsverbot gilt auch für Autoinsassen

In dieser besonderen Zeit legt die Polizei auch ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung des Ansammlungsverbots, wie sie am Mittwoch einmal mehr betonte. Dieses gilt für den öffentlichen Raum und somit auch für Autos und deren Insassen, die sich im öffentlichen Raum befinden. Bei Nichteinhaltung und Bestätigung durch die Ordnungsbehörde wird ein Verstoß mit immerhin 200 Euro pro Person zum teuren Vergnügen. An diesem Abend verstieß keiner der Kontrollierten gegen das Verbot.

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Im gestrigen Einsatz erhielten sieben Autofahrer einen Platzverweis für den Wallring, bei fünf weiteren erhoben die Polizeibeamten ein Verwarngeld.

Allein durch diese Maßnahmen erzielte die Polizei eine deutlich festzustellende Reduzierung des Verkehrs im Bereich des Wallrings. Dies beobachteten die Beamten im Nachgang der Kontrolle.

Mit einer überraschenden Erklärung begründete ein rasender Pizza-Bäcker in Lüdenscheid sein Fahrverhalten. 

Quelle: wa.de

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