Tödlicher Unfall auf der B1 wird rekonstruiert

Gewöhnlich erfolgt eine Unfallrekonstruktion tagsüber. In Dortmund aber wird am Dienstag sogar die B1 zeitweise gesperrt.

DORTMUND - Auf eine Vollsperrung der B1 in Dortmund am späten Dienstagabend weist die Polizei hin. Weil nach dem Tod eines Mannes aus Ludwigsburg im November in Höhe der Westfalenhalle 1 für ein Unfallrekonstruktionsgutachten Nachtsichtversuche vorgenommen werden, muss der Verkehr komplett gestoppt werden.

Der junge Mann (23) war am 17. November 2013 um 6.21 Uhr nach dem Besuch einer Musikveranstaltung in den Westfalenhallen auf dem Rheinlanddamm (B1) im rechten von drei Fahrstreifen vom Kleintransporter eines 58-jährigen Dortmunders erfasst und schwer verletzt worden, verstarb wenig später an den Unfallverletzungen in einer Dortmunder Klinik. Der Fahrer und dessen Beifahrerin standen unter Schock und wurden ärztlich versorgt.

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Jetzt soll der Unfallhergang möglichst detailgetreu ermittelt werden. Dafür wurde ein Sachverständiger beauftragt. Die Sperrung der B1 ausschließlich in Fahrtrichtung Unna soll am Dienstag mindestens 30 und höchstens 60 Minuten dauern, wie die Polizei mitteilte.

Auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte Amanda Vorderderfler aus der Pressestelle der Dortmunder Polizei, dass ein derart hoher Aufwand zur Rekonstruktion eines Unfalls samt Vollsperrung der B1 zumindest "sehr selten" sei. Eine Statistik darüber, wie oft es solche Fälle bereits gegeben habe, liege allerdings nicht vor.

Die Ermittler erhoffen sich durch konkrete den abendlichen Einsatz mit modernster LTechnik wertvolle Erkenntnisse darüber, wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte. - WA

Quelle: wa.de

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