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Dortmunder Lichterweihnachtsmarkt: Stadt findet Zerstörung „vertretbar“

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Von: Daniele Giustolisi

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Der Lichterweihnachtsmarkt im Dortmunder Fredenbaumpark ist eine der größten Attraktionen in der Weihnachtszeit. Die Stadt kontert jetzt Kritik am Event.

Dortmund – Die Bäume, der See, eine mystische Beleuchtung, das mittelalterliche Ambiente: Für viele Dortmunder ist der Lichterweihnachtsmarkt aus dem Fredenbaumpark nicht mehr wegzudenken. Zu gut passen Markt und Park zusammen. Doch es gibt dennoch Kritik. RUHR24 erklärt, warum die Dortmunder Linken nicht glücklich mit der Situation sind.

Dortmunder Lichterweihnachtsmarkt soll im Fredenbaumpark bleiben

Die Fraktion im Rat der Stadt bemängelt, dass der Lichterweihnachtsmarkt immer wieder zu Konflikten mit den Anwohnern in der Nordstadt führe. Der Park, so der Vorwurf, sei in der Zeit des Lichterweihnachtsmarkts als Erholungsfläche für die Nordstädter nur sehr eingeschränkt nutzbar. Immerhin für mehrere Wochen im Jahr.

Ob ein alternativer Standort für den Lichterweihnachtsmarkt gefunden werden könnte? Dem erteilt der Dortmunder Baudezernent Arnulf Rybicki in einer schriftlichen Stellungnahme an den Ausschuss für Mobilität, Infrastruktur und Grün eine Absage. In den Wintermonaten, so die Argumentation, werde der Park ohnehin seltener genutzt, als in den Sommermonaten. „Alternative Standorte wurden vor diesem Hintergrund nicht geprüft“, so Rybicki.

Dortmunder Lichterweihnachtsmarkt laut Stadt für Anwohner „vertretbar“

Zudem, so der Baudezernent der Stadt Dortmund, halte die Verwaltung die Einschränkungen für Fredenbaumpark-Besucher für „vertretbar“, da während des Lichterweihnachtsmarkts wichtige Teile des Parks weiterhin für Erholungssuchende zur Verfügung stünden – unter anderem der große Spielplatz.

Dortmunds Baudezernent Arnulf Rybicki will den Lichterweihnachtsmarkt weiterhin im Fredenbaumpark sehen.
Dortmunds Baudezernent Arnulf Rybicki will den Lichterweihnachtsmarkt weiterhin im Fredenbaumpark sehen. © RUHR24, Torsten Tullius/Dortmund-Agentur, Collage: RUHR24

Auch den zweiten Kritikpunkt der Dortmunder Linken, der Fredenbaumpark werde während der Zeit des Lichterweihnachtsmarkts beschädigt, lässt Rybicki an sich abprallen. Trotz aller Schutzmaßnahmen könnten bei jeder Veranstaltung Schäden am Park entstehen. Die Veranstalter seien deshalb dazu verpflichtet, „den ursprünglichen Zustand auf ihre Kosten durch einen zertifizierten Fachbetrieb wiederherzustellen.“ (Hier weitere Dortmund-News bei RUHR24 lesen)

Lichterweihnachtsmarkt-Veranstalter will Zerstörung des Dortmunder Fredenbaumparks eindämmen

Der neue Veranstalter, die Lichterloh Event GmbH, hatte vor dem Event 2022 angekündigt, die Schäden für den Park so gering wie möglich halten zu wollen. Die große Festwiese im Nordstadt-Park bekam in der Folge einen verbesserten Trittschutz. Für den Dortmunder Lichterweihnachtsmarkt wird es also vorerst so weitergehen, wie bislang.

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