Projektideen können ab sofort eingereicht werden

Startschuss für Regionale 2025 ist gefallen 

Der Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur Hubertus Winterberg, Ministerin Ina Scharrenbach und Landrat Andreas Müller (v.l.) gaben in Dahlbruch den Startschuss für die Regionale 2025.

Hilchenbach - Die Südwestfalen Agentur war am vergangenen Freitag Gastgeber im Gebrüder-Busch-Theater, um während des Südwestfalen Forums den Startschuss für die Regionale 2025 zu geben. Projektideen können ab sofort eingereicht werden.

Landrat Andreas Müller gab den symbolischen Startschuss für den „Langstreckenlauf“ Regionale mit Zieleinlauf im Jahr 2025. Den Zuschlag für das Strukturförderprogramm des Landes NRW erhielt die Region Südwestfalen im März 2017 bereits zum zweiten Mal. 

Kritik an dieser Entscheidung begegnete Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW mit dem Kommentar, dass die Vergabe ein Wettbewerb sei, bei dem die Besten gewinnen. Die letzte Regionale endete 2013 mit Vorzeigeprojekten wie dem Abriss der Siegplatte in Siegen. 

Der Leitgedanke dieser Regionale soll sein, Digitalisierung nachhaltig und authentisch zu gestalten, die sogenannte Südwestfalen-DNA. Darauf sollen die Projektideen ausgerichtet sein in den drei Handlungsfeldern Raum, Gesellschaft und Wirtschaft. 

Landrat Müller gab zu, dass Digitalisierung als solche wenig greifbar erscheine, aber dennoch unverzichtbar sei für einen Qualitätssprung der Region. Die Breitbandversorgung sei dabei ein entscheidendes Element, sagte Ministerin Scharrenbach, damit auch die ländlichen Regionen von der Entwicklung der Digitalisierung profitieren können. 

Für die künftigen Projektentwickler präsentierten Hubertus Winterberg als Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur und Regionale-Verantwortliche Dr. Stephanie Arens den suedwestfalen.compass. Dieser solle Spielregeln und Prozesse erklären, aber auch als Inspirations- und Motivationsquelle dienen. 

Bewerber können so ihre Projekte weiterentwickeln und an die Leitmotive dieser Regionale anpassen. Dabei solle immer der Mensch in allen Lebensbereichen im Mittelpunkt stehen. Mögliche Themenfelder für Projekte seien daher Mobilität, Gesundheit, Kultur, Stadt- und Dorfentwicklung ebenso wie Bildung und Wirtschaft. Mit großer Spannung werden die ersten Projektideen erwartet, die mit Unterstützung der regionaleplattform.com und dem Beratungsteam der Südwestfalen Agentur entwickelt werden können. 

Projekte, die alle Anforderungen erfüllen, werden mit Fördermitteln in Millionenhöhe von der Landesregierung realisiert.

Quelle: wa.de

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