Demo gegen deutsche Panzerlieferungen ins Ausland

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Eine Demonstrantin, die sich als Sensenmann verkleidet hat, steht in Düsseldorf vor der Rheinmetall-Zentrale.

DÜSSELDORF - Mit Lautsprechern, Transparenten und Flugblättern haben am Freitag Friedensaktivisten vor der Zentrale des Rüstungsherstellers Rheinmetall gegen deutsche Waffen-Exporte demonstriert.

Zu der Aktion in Düsseldorf versammelten sich laut Polizei knapp 80 Menschen. Rheinmetall sei an einer Panzer-Lieferung nach Saudi-Arabien beteiligt, erklärte das Netzwerk Friedenskooperative, das den Protest unterstützte.

Bereits im Juli 2011 hatte der "Spiegel" berichtet, der Bundessicherheitsrat habe eine Anfrage Saudi-Arabiens gebilligt. Das Königreich habe Interesse an bis zu 200 neuen Leopard-Kampfpanzern. Die Rüstungshersteller Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann hofften auf ein Milliardengeschäft.

Die Bundesregierung hat sich zu dem angeblichen Panzer-Deal bisher nicht geäußert. Auch Rheinmetall teilte am Freitag mit, es sei nie bestätigt worden, dass es einen solchen Auftrag gebe. Zu einer Kundgebung am Mittag vor dem Düsseldorfer Rathaus erschienen laut Polizei kaum noch Demonstranten.

Quelle: wa.de

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