Debatte um doppelten Regierungssitz beschäftigt Landtag

DÜSSELDORF - Die umstrittenen Äußerungen des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zum doppelten Regierungssitz werden auch den nordrhein-westfälischen Landtag beschäftigen.

Die FDP-Fraktion werde die Bonn-Berlin-Beschlüsse noch einmal in der nächsten Parlamentssitzung thematisieren, kündigte ihr Vorsitzender Christian Lindner am Montag in Düsseldorf an. Die FDP wolle SPD und Grünen, "Gelegenheit geben, sich von Steinbrück zu distanzieren". Steinbrück hatte in einem Interview gesagt, doppelte Standorte der Bundesministerien könnten nicht auf Dauer erhalten werden. Nach Kritik aus mehreren Parteien hatte er aber beschwichtigt, es gehe nicht um kurzfristige Entscheidungen. - dpa/lnw

Quelle: wa.de

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