Am Freitag

Darum mussten Kraftwerke in Hamm und Bergkamen runtergefahren werden

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Düsseldorf - In Nordrhein-Westfalen sind am Freitag zwei Kraftwerke heruntergefahren worden. Der Energiekonzern RWE schaltete das Kohlekraftwerk in Hamm vorerst für das Wochenende ab, sagte ein Unternehmens-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Als Grund wurde Probleme beim Kohlenachschub angeführt, der aufgrund der niedrigen Pegelstände in den Flüssen infolge der Hitzeperiode entstanden sei. Die Schiffe, die den Brennstoff liefern, haben für die derzeitigen Verhältnisse zum Teil zu großen Tiefgang. Geplant sei laut RWE, dass das Kraftwerk am Montag wieder angefahren werde. 

Das Steinkohlekraftwerk im benachbarten Bergkamen wurde aus einem anderen Grund am Freitag heruntergefahren, sagte ein Sprecher des Betreibers STEAG. Die Strompreise seien am Freitag so stark gefallen, dass man sich aus wirtschaftlichen Gründen zu einer Abschaltung entschlossen habe. 

Steinkohlekraftwerke haben im Jahresverlauf etwa ein Drittel der Betriebsstunden eines Braunkohlekraftwerks wie in Hamm. Sie produzieren auf Nachfrage. In Bergkamen sei die Leistung des Kraftwerks am Mittwoch und Donnerstag aber auch wegen des Wetters reduziert worden, teilte der Sprecher mit. 

Die Wassertemperatur im Kühlturm sei wegen der Hitze zu hoch gewesen. Der WDR hatte zuvor von den Kraftwerksabschaltungen berichtet. - dpa

Quelle: wa.de

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