Polizei bricht großflächige Suche ab

Verbrechen im Fall "Dano" immer wahrscheinlicher

Herford - Am Freitag vor einer Woche verschwand der fünfjährige Dano aus Herford. Jetzt wurde die großflächige Suche an der Werre vorerst eingestellt. Ein Verbrechen werde immer wahrscheinlicher, sagen Ermittler.

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Sechs Tage nach dem Verschwinden des fünfjährigen Dano aus Herford hat die Polizei die großflächige Suche mit Hundertschaften und Spezialgerät vorerst abgebrochen. Tagelang galt als wahrscheinlichste Variante, dass der Junge am Freitag letzter Woche in die Werre gefallen sei. Aber auch die Suche am Wehr im 15 Kilometer flussabwärts gelegenen Bad Oeynhausen brachte am Donnerstag keinen Erfolg, sagte Polizeisprecher Michael Albrecht. Bei neuen Hinweisen werde die Suche aber sofort wieder aufgenommen.

Dano ist seit Freitag letzter Woche verschwunden. Er soll auf einem Spielplatz unweit der Werre gewesen sein. Dort verliert sich seine Spur. Der Fluss wurde mehrmals mit Einsatzkräften und Spezialtechnik abgesucht, ergebnislos. Das Wehr in Bad Oeynhausen könne ein im Wasser treibender Körper nicht passieren. "Die Wahrscheinlichkeit, dass er in die Werre gefallen ist, ist sehr gering", sagte der Sprecher. Nunmehr verlagere sich der Einsatz der 30-köpfigen Ermittlergruppe mehr auf das Thema Verbrechen.

Weder die Suche an der Werre noch die Durchsuchung der Wohnanlage, in der Danos Familie lebt, und einer Kleingartenanlage brachten den Erfolg. Der Einsatz von Polizeihubschraubern, Tauchern, Suchhunden, Sonartechnik und Wärmebildkameras blieb vergeblich. Für diesen Freitag seien zunächst keine größeren Aktionen geplant, hieß es. Man werte noch die mehr als 130 Hinweise aus.

Der Junge ist 1,16 Meter groß und trug am Freitag einen grauen Kapuzenpullover mit blau-weißem Muster, Jeans und rot-weiße Sportschuhe. - lnw

Quelle: wa.de

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