Cousin an Landstraße erschlagen: 28-Jähriger gesteht

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Der Angeklagte sitzt im Landgericht Düsseldorf neben Rechtsanwalt Gordon Christiansen und verdeckt sein Gesicht.

DÜSSELDORF - Im Prozess um die Tötung eines 35-Jährigen an einer Landstraße bei Düsseldorf hat der Angeklagte am letzten Verhandlungstag gestanden, seinen Cousin getötet zu haben.

Er bereue die Tat zutiefst und erwarte von seinem Onkel und seiner Tante keine Vergebung, sagte der 28-jährige ehemalige Aushilfssportlehrer am Montag vor dem Landgericht Düsseldorf.

Ein Motiv nannte er nicht. Sein Anwalt forderte das Gericht auf, eine "gerechte Strafe" für ihn zu finden. Die Indizien der Ermittler hätten keinen Zweifel an der Tat erkennen lassen, sagte der Verteidiger.

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits in der vergangenen Woche zwölf Jahre Haft gefordert. Sie wirft dem Angeklagten vor, seinen 35 Jahre alten Vetter im Dezember vergangenen Jahres erschlagen zu haben.

Die Tatwaffe wurde nicht gefunden. Die Kriminaltechniker stellten aber Blutspuren des Opfers im Auto des 28-Jährigen sicher. Zudem schlugen bei einer Hausdurchsuchung Leichenspürhunde an der Waschmaschine des Mannes an. - dpa

Quelle: wa.de

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