Live-Ticker zu Covid-19

Coronavirus in NRW: Lage in Essen stabilisiert sich +++ Krisen-Hotline für Hilfesuchende startet 

Das Coronavirus breitet sich in NRW weiter aus. RUHR24 informiert über alle wichtigen Entwicklungen im Live-Ticker.

  • Das Coronavirus* breitet sich in NRW weiter aus.
  • Aktuell gibt es im gesamte im Bundesland über 13.630 Infizierte und 110 Tote.
  • Alle wichtigen Entwicklungen zu Covid-19 lesen Sie im RUHR24-Live-Ticker.

Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert, wir haben zum Start in die neue Woche (30. März) einen neuen Coronavirus-Ticker für NRW veröffentlicht.

22.00 Uhr: Morgen (30. März) beginnt die zweite Woche, in der in NRW eine Ausgangsbeschränkung wegen des Coronavirus gilt. Das heißt für viele Familien mit Kinder, sie müssen sich weiterhin zu Hause bei Laune halten. Insbesondere für Alleinerziehende kann das zu einem wahren Drahtseilakt zwischen Kinderbetreuung und Arbeit werden.

Aus diesem Grund hat das NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration nun eine Krisen-Hotline für Alleinerziehende in der Coronavirus-Krise eingerichtet-

Krisen-Hotline während der Coronavirus-Krise für Hilfesuchende

Unter der Nummer sollen ab 8.30 Uhr Alleinerziehende täglich eine psycho-soziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartnerinnen am Telefon in Anspruch nehmen können. Und das ist noch nicht alles. Das Familienministerium hat außerdem noch eine Liste mit den wichtigsten Nummern für Hilfesuchende während der Covid-19-Krise zusammengestellt.

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19.30 Uhr: Laut Angaben der Stadt Essen hat sich die Lage bezüglich neuer infizierter Fälle mit Sars-CoV-2 am Wochenende in der Ruhrgebietsstadt weitgehend stabilisiert. So kamen über das Wochenende kaum neue Patienten mit Covid-19 hinzu.

Vom Coronavirus betroffen ist in Essen vor allem die ALtersgruppe der 50 - 70-Jährigen

Seit Ausbruch des Coronavirus wurden in Essen 320 Menschen positiv getestet. 54 gelten allerdings bereits wieder als genesen. Am meisten betroffen sei die Altergruppe der 50 - 70-Jährigen, heißt es vonseiten der Stadt Essen

17.12 Uhr: Ordnungsamt und Polizei haben am Wochenende in Bochum kontrolliert, ob sich die Bürger an die neuen Regeln und das Kontaktverbot halten. Denn das oberste Ziel ist es immer noch, das Infektionsrisiko gering zu halten.

Bochum: Wegen des Coronavirus halten die Menschen Abstand - aber nicht alle

Wie die Stadt mitteilt, halten sich die meisten Bochumer an die neuen Regeln und halten Abstand zueinander. Aber es gab auch einige Unvernünftige.

Bei insgesamt 367 Kontrollen am Samstag und Sonntag musste unter anderem eine Ansammlung am U-Bahnhof im Bermuda-Dreieck aufgelöst werden. Alle Beteiligten erhielten einen Platzverweis.

216 Menschen in Bochum mit dem Coronavirus infiziert

Und ein Eisverkäufer, der seinen Stand bei schönem Wetter am Kemnader See aufgebaut hatte, muss jetzt mit einem Verfahren rechnen. Der Leiter des Bochumer Krisenstabs, Sebastian Kopietz, betont, dass die Gesundheit aller derzeit das wichtigste zu schützende Gut ist.

Derzeit sind in Bochum 216 Menschen an Covid-19 erkrankt, 24 sind genesen und fünf Menschen sind verstorben. Wie die Stadt mitteilt, müssen derzeit 18 Patienten stationär behandelt werden, zehn von ihnen sogar intensiv-medizinisch.

15.22 Uhr: Besonders für Kinder ist es schwer, die aktuelle Situation zu verstehen. Auf einmal dürfen sie nicht mehr in die Schule oder die Kita, Freunde treffen oder auf den Spielplatz gehen, ist für die nächsten Wochen auch erst einmal abgesagt.

Polizei NRW bietet Kindern Programm gegen Langeweile an

Da sind Unverständnis, Frustration und Langeweile vorprogrammiert. Die Polizei  Nordrhein-Westfalen bietet Kindern ab sofort online kreative Ideen für zuhause an. Dabei gibt es auf der Homepage ein Erklärvideo der Polizei  Gütersloh zur aktuellen Coronavirus-Situation. Darin wird kindgerecht erklärt, warum es derzeit besser ist, zuhause zu bleiben.

Außerdem bietet die Polizei viele Bastelanleitungen und Bilder zum Ausmalen für Kinder zum Download an. So können die Kinder gemeinsam mit den Eltern Polizeiautos, Hubschrauber und Polizeimützen basteln.

12.12 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat aktuelle Zahlen veröffentlicht, wie viele Menschen sich in Nordrhein-Westfalen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert haben. Die Zahlen basieren auf aktuellen behördlichen Meldungen. 

Coronavirus-Fälle in NRW: Insgesamt 13.630 Infektionen und 110 Todesfälle

Das kann dazu führen, dass aufgrund der im Infektionsschutzgesetz festgelegten Meldewege das Ministerium bereits Infektionszahlen erfasst hat, bevor diese das Robert Koch-Institut in Berlin erreicht haben. Somit unterscheiden sich die Zahlen des Gesundheitsministeriums von denen des Robert Koch-Instituts. Aktueller Stand: 29. März 2020, 11.30 Uhr:

Landkreis/ kreisfreie Stadt

Bestätigte Fälle

Todesfälle

Aachen & Städteregion Aachen

787

14

Bielefeld

146

Bochum

219

4

Bonn

259

1

Borken (Kreis)

424

4

Bottrop

37

1

Coesfeld (Kreis)

303

1

Dortmund

256

Duisburg

276

1

Düren (Kreis)

232

1

Düsseldorf

359

2

Ennepe-Ruhr-Kreis

159

1

Essen

360

6

Euskirchen (Kreis)

105

Gelsenkirchen

91

Gütersloh (Kreis)

356

1

Hagen

62

2

Hamm

146

1

Heinsberg (Kreis)

1.246

31

Herford (Kreis)

143

Herne

51

Hochsauerlandkreis (Kreis)

231

Höxter (Kreis)

63

Kleve (Kreis)

233

2

Köln

1.212

7

Krefeld

185

Leverkusen

102

Lippe (Kreis)

279

2

Märkischer Kreis

100

Mettmann (Kreis)

284

4

Minden-Lübbecke (Kreis)

246

Mönchengladbach

168

1

Mülheim / Ruhr

62

1

Münster

443

2

Oberbergischer Kreis

182

1

Oberhausen

63

Olpe (Kreis)

102

Paderborn (Kreis)

187

Recklinghausen (Kreis)

322

Remscheid

56

1

Rhein-Erft-Kreis

296

1

Rheinisch-Bergischer Kreis

171

1

Rhein-Kreis Neuss

282

4

Rhein-Sieg-Kreis

490

2

Siegen-Wittgenstein (Kreis)

92

1

Soest (Kreis)

176

Solingen

87

Steinfurt (Kreis)

388

1

Unna (Kreis)

171

2

Viersen (Kreis)

249

1

Warendorf (Kreis)

289

1

Wesel (Kreis)

217

2

Wuppertal

185

2

Gesamt

13.630

110

11.23 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat die neuen Zahlen der Coronavirus-Infizierten in Deutschland veröffentlicht. In ganz Deutschland gibt es demnach 3.965 mehr Infizierte als am Vortag (28. März) - insgesamt sind 52.547 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Coronavirus-Infektionen: In NRW 793 mehr Fälle als einen Tag zuvor

In Nordrhein-Westfalen haben sich bisher 11.400 Menschen mit Sars-CoV-2 angesteckt - das sind 793 Fälle mehr als am Samstag (28. März). Bislang verstarben in NRW 98 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19.

Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erklärte der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, dass das deutsche Gesundheitssystem in der Coronavirus-Krise an seine Grenzen geraten könne. Man müsse damit rechnen, dass die Kapazitäten nicht ausreichen.

Leiter des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, warnt: Zustände wie in Italien möglich.

RKI-Präsident: Zustände wie in Italien möglich

Darüber hinaus meint Wieler, dass Zustände wie in Italien auch in Deutschland möglich seien. In Deutschland könne es ebenso mehr Patienten als Beatmungsplätze geben.

Lothar Wieler betont, dass wir noch am Anfang der Infektions-Welle stehen. Die Bevölkerung müssen die Coronavirus-Pandemie sehr ernst nehmen.

Update, Sonntag (29. März), 10.31 Uhr: Während Kanzlerin Angela Merkel in der Coronavirus-Krise noch um Geduld bittet, will NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bereits jetzt über eine Exit-Strategie und ein Ende der Beschränkungen nachdenken. In einem Gastbeitrag in der Welt am Sonntag widerspricht er Merkel deutlich.

Coronavirus-Krise: Armin Laschet denkt über Exit-Strategien nach

"Der Satz, es sei zu früh, über eine Exit-Strategie nachzudenken, ist falsch", schreibt der CDU-Politiker über die Coronavirus-Krise. Man müsse schon jetzt die Zeit in den Blick nehmen, in der die rigiden Maßnahmen erste Wirkungen zeigen.

Jetzt müssten laut Laschet Maßstäbe für die Rückkehr ins soziale und öffentliche Leben entwickelt und transparent gemacht werden. Der Prozess würde Zeit brauchen, daher müsse man jetzt beginnen, so Laschet.

Kanzlerin Merkel sprich aus der Quarantäne und bittet um Geduld 

Erst am Samstag (28. März) meldete sich die Kanzlerin aus der Coronavirus- Quarantäne und warnte vor verfrühten Forderungen nach gelockerten Maßnahmen - die Spitze der Infektionswelle stehe uns noch bevor. Ebenso stellte der Kanzlerminister Helge Braun klar, dass es vor dem 20. April keine Lockerungen geben wird.

Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz lehnte in der Bild am Sonntag Lockerungen für die Wirtschaft ab. Man könne den Tod von Menschen nicht in Kauf nehmen, nur damit die Wirtschaft wieder läuft.

RKI-Präsident: Distanzierung so lange wie möglich durchhalten

Während Laschet fordert über Exit-Strategien nachzudenken, warnt der Präsident des Robert Koch-Instituts in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: "Wir können nicht ausschließen, dass wir hierzulande ebenfalls mehr Patienten als Beatmungsplätze haben." Aus medizinischer Sicht würde er sich wünschen, dass wir die räumliche Distanzierung wegen des Coronavirus so lange wie möglich durchhalten.

21.30 Uhr: Wie wichtig das NRW-Sofortprogramm für viele ist, zeigt die derzeitige Entwicklung: Nach Angaben von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart liegen bereits mehr als 170.000 Anträge auf Soforthilfe vor. 

Um diesen so schnell wie möglich stattzugeben, arbeiten am Wochenende rund 700 Mitarbeiter zusätzlich, so der FDP-Politiker Pinkwart. Aus der Bezirksregierung in Münster heißt es dazu inzwischen, die Mitarbeiter würden die Anträge "in Echtzeit" bearbeiten.

CDU-Kandidatur steht bei Armin Laschet wegen des Coronavirus hinten an

19.30 Uhr: Aufgrund der derzeitigen prekären Lage rund um das Coronavirus sind für NRW - Ministerpräsident Armin Laschet andere Aufgaben wie zum Beispiel der CDU-Parteivorsitz erst mal völlig in den Hintergrund geraten.

"Mich bewegt es derzeit auch nicht, es ist sehr weit weg, weil die Coronavirus-Krise mich momentan rund um die Uhr beschäftigt, auch in Gedanken", so der CDU-Politiker gegenüber der Aachener Zeitung. 

Und weiter: Er müsse jetzt machen, was wichtig sei und seine Prioritäten verschieben - unabhängig für die CDU-Kanditatur

Zweiter Todesfall im Kreis Unna wegen des Coronavirus

17.15 Uhr: Der Kreis Unna meldet seinen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Laut einer Pressemitteilung der Stadt, handelt es sich dabei um eine Frau aus Fröndenberg (Jahrgang 1932). 

Die Verstorbene lebte seit wenigen Monaten in einer Fröndenberger Pflegeeinrichtung. Am 23. März wurde die Frau wegen ihres schlechten Allgemeinzustandes in ein Krankenhaus nach Menden eingeliefert.

Coronavirus in NRW: Zweiter Todesfall in Pflegeeinrichtung in Fröndenberg

Dort verstarb sie am gestrigen Tag. Der erste Test verlief bei der Frau noch negativ, dennoch verschlechterte sich der Allgemeinzustand rapide. Ein zweiter Test heute verlief dagegen positiv.

Die Frau soll an Vorerkrankungen gelitten haben. Das Besondere: Es ist der zweite Todesfall in der Pflegeeinrichtung in Fröndenberg.

Kreis Unna veranlasst weitere Maßnahmen im Pflegeheim in Fröndenberg

Daher hat die Gesundheitsbehörde des Kreises Unna weitere Maßnahmen veranlasst. Ein Amtsarzt und weitere Personen haben heute eine ärztliche Sichtung in der Pflegeeinrichtung vorgenommen. Dabei ging es ihnen um Bewohner mit möglichem Coronavirus zu identifizieren und Abstriche vorzunehmen. 

17.03 Uhr: Das Coronavirus zeigt nun auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft in NRW. Laut einer Blitzumfrage der IHK verzeichnen 90 Prozent der Befragten Unternehmen aktuell Umsatzeinbußen.

Jedes fünfte Unternehmen beklagt Einbußen von mehr als 50 Prozent. Bei einem Drittel sorgt die Krise für die Einstellung der Produktion oder gar zur Schließung. 

Viele Unternehmen in NRW sind wegen des Coronavirus von der Insolvenz bedroht

14 Prozent der Unternehmen in NRW seien von der Insolvenz bedroht. Die IHK befragte 3200 Unternehmen im Zeitraum vom 24. bis 26. März, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

16.30 Uhr: Die beiden italienischen Covid-19-Patienten sind im Katholischen Klinikum Bochum (KKB) angekommen. Wie das Krankenhaus mitteilt, wurden sie mithilfe der Feuerwehr und eines Spezialfahrzeuges transportiert.

"Jeder von uns sieht fast täglich die grauenvollen Bilder aus Italien. Sie treffen uns bis ins Mark. Es fehlt an vielem, was zur Behandlung von Corona-Patienten notwendig ist. Solidarität ist in dieser schweren Zeit das Gebot der Stunde. Solidarität ist auch über Landesgrenzen hinaus wichtig", so Professor Christoph Hanefeld, Geschäftsführer des Katholischen Klinikums in Bochum.

Ministerpräsident Armin Laschet bedankt sich bei den Kliniken, die Covid-19-Patienten aus anderen Ländern aufnehmen

15.30 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bedankt sich bei den am Krankentransport beteiligten Personen für ihre Solidarität: "Danke an unsere Kliniken in Essen, Bochum, Köln und Bonn, an alle Ärzte, Pfleger und Piloten für europäische Solidarität in schwieriger Zeit." Mit der Aufnahme der Personen wolle er signalisieren, dass in Europa niemand alleine sei.

14.41 Uhr: Auch Covid-19-Patienten aus Frankreich befinden sich nun im Ruhrgebiet. Samstagmittag landete der Hubschrauber aus Frankreich auf dem Flughafen Essen-Mülheim. Die beiden Patienten werden nun in der Uniklinik Essen behandelt.

14.20 Uhr: Das Coronavirus hat besonders Norditalien hart getroffen. Seit Wochen sind die Krankenhäuser in der Region überfüllt.

Daher bringt die deutsche Luftwaffe Patienten zur Behandlung nach Deutschland. Der Airbus A310 MedEvac, ein Flugzeug mit Intensivstation der Bundeswehr, ist heute Mittag in Bergamo gestartet. Nach Informationen der Deutschen-Presse-Agentur, sind sechs erkrankte Italiener an Bord. 

Coronavirus: Patienten aus Italien werden in Bochum, Köln und Bonn behandelt

Die Maschine befindet sich derzeit auf dem Weg nach Köln. Die Patienten werden von dort aus in Krankenhäuser transportiert. Zwei Erkrankte werden in das Katholische Klinikum Bochum gebracht, sowie jeweils in die Uni-Klinik Köln und Bonn.

12.52 Uhr: Auch die Zahl der mit dem Coronavirus-infizierten Menschen in Herne steigt weiter an. Wie die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt gibt, wurden insgesamt 51 Personen positiv auf Covid19 getestet. Das sind ist ein Anstieg von sechs Personen innerhalb von 24 Stunden. Sieben Personen gelten als geheilt.

BVB-Fußballer Marco Reus hat eine Initiative ins Leben gerufen

12.37 Uhr: Nicht nur das NRW-Sofortprogramm der Regierung soll den Betrieben durch die Coronavirus-Krise helfen. Auch ein BVB-Fußballer möchte seine Reichweite für etwas Gutes nutzen.

So hat Kapitän Marco Reus (30) die Intitiaive #helpyourhometown gegründet. Damit möchte er besonders mittleren und kleinen Betrieben einen kleinen Lichtblick in der schwierigen Zeit geben.

12.30 Uhr: Am Freitag um 15 Uhr startete das NRW-Sofortprogramm für stark betroffene Betriebe oder Selbstständige. Nun hat NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) die ersten Zahlen vorgelegt. Rund 100.000 Anträge in weniger als 24 Stunden seien bereits eingetroffen. Davon seien schon 8000 Anträge bewilligt worden.

11.52 Uhr : Das Ministerium für Arbeit, Gesundheut und Soziales NRW hat die neuen Zahlen für das Bundesland veröffentlicht. Demnach sind 12.744 Menschen in NRW an dem Coronavirus erkrankt. 105 Menschen sind bisher verstorben. Das sind 17 Personen mehr als am Freitag.

Robert-Koch-Insitut (RKI) mit neuen Coronavirus-Zahlen in NRW

10.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat neue Zahlen der Infektionen mit dem Coronavirus in NRW und Deutschland veröffentlicht. Demnach seien die Zahlen der Erkrankten auf 48.582 in Deutschland gestiegen. Das sind 6294 mehr als am Vortag.

In NRW stiegen die Erkrankungen um 1.372 Personen. Insgesamt 10.607 Menschen haben sich mit dem Virus infiziert. 80 Personen sind in dem Bundesland an der Krankheit gestorben.

10.39 Uhr: Die Einschränkungen in NRW und dem Rest von Deutschland werden noch weiter andauern. Kanzleramtschef Helge Braun (47) hat nun klargestellt, dass es bis zum 20. April dieses Jahres keine Lockerungen geben wird. "Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen. Bis dahin bleiben alle Maßnahmen bestehen", so der Politiker gegenüber Tagesspiegel.

Darüber hinaus könnten die Einschränkungen für ältere Personen noch länger gelten, als für jüngere. "Eines ist allen Modellen gemein, egal, wie wir uns entscheiden: dass die älteren und vorerkrankten Menschen in unserer Gesellschaft wirksam vor einer Infektion geschützt werden müssen, bis es einen Impfstoff gibt."

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) macht klar, dass die Einschränkungen noch bis mindestens 20. April dauern werden.

Update, Samstag (28. März), 8.50 Uhr: Die Ordnungsämter in NRW haben in zahlreichen Städten und Kommunen angekündigt, das Kontaktverbot kontrollieren zu wollen.

Coronavirus in NRW und im Ruhrgebiet: Ordnungsämter wollen Hotspots kontrollieren 

Angesichts der zahlreichen Sonnenstunden heute und voraussichtlich am Sonntag würden die Mitarbeiter der Ordnungsämter ihre Aufmerksamkeit auf die sogenannten Hotspots legen. In Parks, an Seen oder auf Spielplätzen würden unter normalen Umständen Menschen zusammenkommen. 

Aufgrund der aktuellen Regelungen in Zeiten des Coronavirus sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten. In den vergangenen Tagen hat es immer wieder Verstöße gegeben. Das haben sowohl Polizei als auch diverse Ordnungsämter berichtet. 

21.27 Uhr: Die Anträge für die NRW-Soforthilfe sind ab heute online. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen weist schon jetzt darauf hin, dass es aufgrund des großen Andrangs zu Verzögerungen beim Abruf der Homepage kommen kann.

NRW-Soforthilfe in der Coronavirus-Krise: Zuschüsse bis zu 25.000 Euro

Die Soforthilfe soll Kleinunternehmer, Freiberufler und Solo-Selbstständige dabei unterstützen, finanzielle Engpässe während der Coronavirus-Krise überbrücken können. Dazu stellen Land und Bund – je nach Mitarbeiterzahl – Zuschüsse in Höhe von 9000, 15.000 und 25.000 Euro bereit.

Armin Laschet hat in einem WDR-Interview versprochen, dass die Anträge sehr leicht seien.

Um die Masse der Anträge bewältigen zu können, haben die Bezirksregierungen an diesem Wochenende 700 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereitgestellt. Armin Laschet (CDU) hatte bereits einige Tage zuvor in einem WDR-Interview versprochen, dass die Anträge kurz und leicht verständlich sein sollen.

Neben der NRW-Soforthilfe gibt es weitere Angebote

Das Versprechen hält er, der Antrag auf NRW-Soforthilfe hat lediglich zwei Seiten und kann online eingereicht werden. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart dazu: „Die kleinen und mittleren Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Deshalb stellen wir mit der NRW-Soforthilfe in einem einfachen und rein digitalen Antrags- und Bewilligungserfahren sicher, dass sie Engpässe überbrücken und Arbeitsplätze erhalten können."

Bis zum 31. Mai können die Anträge gestellt werden. Darüber hinaus gibt es noch andere Hilfsangebote:

  • Bürgschaften 
  • KfW-Darlehen 
  • Steuerstundungen
  • Entschädigungen für Quarantäne 
  • Beteiligungskapital für Kleinunternehmen
  • Kurzarbeit

20.44 Uhr: Nordrhein-Westfalen hilft den besonders vom Coronavirus betroffenen Ländern in Europa: Verschiedene Kliniken in NRW nehmen insgesamt zehn Coronavirus-Patienten aus Italien und vier Patienten aus Frankreich auf. Die italienischen Patienten werden von der Luftwaffe nach Nordrhein-Westfalen geflogen.

Frankreich hat sich mit einem Hilfegesuch an NRW gewandt 

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte dem Botschafter Italiens die Aufnahme zehn italienischer Patienten in nordrhein-westfälischen Krankenhäusern angeboten. Bezüglich der französischen Patienten erreichte die Landesregierung ein unmittelbares Hilfsgesuch aus Frankreich, wie Staatskanzlei NRW mitteilt.

Die Luftwaffe bringt die Patienten zunächst zum Flughafen Köln/Bonn, von dort aus werden sie auf mehrere Kliniken in NRW verteilt. Je zwei Patienten werden in das Universitätsklinikum Köln, das Universitätsklinikum Bonn und das Katholische Klinikum Bochum gebracht. 

Vier Patienten aus Frankreich kommmen in die Uniklinik Essen

Zwei Patienten werden in das Universitätsklinikum Essen gebracht, die beiden anderen in das Herz- und Diabeteszentrum NRW der Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum in Bad Oeynhausen. Die vier französischen Coronavirus-Patienten werden direkt zum Universitätsklinikum Essen gebracht.

19.37 Uhr: Die Stadt Gelsenkirchen teilt mit, dass die Gelsenkirchener Kliniken gut vorbeireitet sind, auch wenn die Zahl der Coronavirus-Patienten stark wachsen sollte. Bereits seit letzter Woche werden nicht zwingend notwendige Operationen nicht mehr durchgeführt.

Gelsenkirchen ist vorbereitet und hat die Zahl der stationären Behandlungskapazitäten verdoppelt 

„Wir sind in der Lage, mit den vorhandenen Kapazitäten der Krankenhäuser und Feuerwehr 134 Beatmungsplätze in Gelsenkirchen vorzuhalten“, sagt Klaus Mika, Leiter des Referats Gesundheit der Stadt. Damit könne die Zahl der stationären Behandlungskapazitäten verdoppelt werden.

Die zusätzlichen Kapazitäten werden in folgenden vier Krankenhäusern der Stadt Gelsenkirchen abgebildet: St. Marien-Hospital Buer, Marienhospital Ückendorf, dem Bergmannsheil Buer und den Evangelischen Kliniken. Das alles diene der Vorbereitung, denn die bisherige Kapazität an Intensivbetten und Beatmungsplätzen sei bei weitem nicht ausgelastet, wie der Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff betont.

Zusätzliche Betten für leichte bis mittlere Verläufe der Covid-19-Erkrankung

Darüber hinaus gibt es weitere Planungen der Stadt Gelsenkirchen: So sollen am St. Josef-Hospital in Horst zusätzliche Bettenkapazitäten geschaffen werden – für leichtere bis mittlere Krankheitsverläufe, die belegt werden können, wenn die anderen Krankenhäuser ihre Kapazitäten erschöpft haben.

Aktuell gibt es 78 Fälle von nachgewiesenen Corona-Infektionen in Gelsenkirchen, 82 waren es bislang insgesamt, vier Erkrankte sind bereits wieder genesen. 16 der Infizierten sind dabei älter als 60 Jahre, 66 sind jünger als 60 Jahre. Derzeit befinden sich sieben Fälle in stationärer Behandlung. In Gelsenkirchen wurden bisher 805 Tests durchgeführt. 705 Menschen in Gelsenkirchen befinden sich derzeit in Quarantäne (Stand: 15:30 Uhr).

Coronavirus: Neue Zahlen im Kreis Recklinghausen

19.03 Uhr: NRW - Der Kreis Recklinghausen meldet erneut einendeutlichen Anstieg der Coronavirus-Infektionen. Insgesamt haben sich 304 Menschen mit dem Erreger angesteckt (Stand: 15.30 Uhr). Das sind 40 mehr als am Vortag. 65 Personen gelten inzwischen als geheilt. Die Fallzahlen der einzelnen Orte im Überblick:

  • Castrop-Rauxel: 39
  • Datteln: 25
  • Dorsten: 60
  • Gladbeck: 18
  • Haltern am See: 42
  • Herten: 25
  • Marl: 30
  • Oer-Erkenschwick: 7
  • Recklinghausen: 45
  • Waltrop: 13
  • NRW: 45 Menschen in Herne mit Coronavirus infiziert, ausreichend Atemschutzmasken vorhanden

    18.25 Uhr: Die Stadt Herne vermeldet am Nachmittag insgesamt 45 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Sechs davon gelten wieder als genesen. 

    Unter anderem Dank einer Lieferung des Landes NRW stehen der Stadt 2.640 Atemschutzmasken zur Verfügung. Diese werden den jeweiligen Bedarfen entsprechend direkt an stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen weitergegeben und sollen ausreichend sein, um die jeweiligen Berufsgruppen zu versorgen.

    17.45 Uhr: Nordrhein-Westfalen lässt anhand einer Studie im Kreis Heinsberg erforschen, wie der Coronavirus-Krise beizukommen ist. Das kündigte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag an.

    Coronavirus: Studien im Kreis Heinsberg sollen für NRW Erkenntnisse liefern

    Virologe Hendrik Streeck von der Universität Bonn werde in den kommenden Wochen exemplarische Untersuchungen im besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Heinsberg vornehmen.

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kündigte eine Coronavirus-Studie im Kreis Heinsberg an.

    Hier könne ob der starken Ausbreitung und der damit verbundenen Folgen am besten erforscht werden, wie die Lage überwunden werden könne, so Laschet. Im Kern gehe es darum, "heute schon an morgen zu denken". Die derzeitige Ausnahmesituation sei für das Land auf Dauer nicht auszuhalten.

    16.52 Uhr: NRW - Am Nachmittag stieg die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Nordrhein-Westfalen auf 12.017. Das sind 1.145 mehr als am Vortag. 

    Die Zahl der Toten steigt nach Angaben des Gesundheitsministeriums um sechs auf 88.

    Coronavirus in NRW: Erster Covid-19-Todesfall im Kreis Unna

    14.44 Uhr: Schlechte Nachrichten aus dem Kreis Unna: In Fröndenberg ist ein Mann (Jahrgang 1935) an den Folgen von Covid-19 gestorben. Das teilte der Kreis am frühen Nachmittag mit.

    Der Mann war nach einem Unfall in einer Fröndenberger Pflegeeinrichtung ins Krankenhaus nach Menden gekommen, wo er bereits am 25. März verstarb. 

    Nach seiner Aufnahme in das Krankenhaus traten bei dem Mann die für das Coronavirus typischen Symptome auf. Die Klinik nahm deswegen einen Abstrich. Erst heute lag das Ergebnis über eine positive Infektion vor. 

    Der Mann litt nach Angaben des Kreises Unna an mehreren Vorerkrankungen. Zudem gehörte er aufgrund seines Alters zur Risikogruppe.

    Coronavirus in NRW: Autokino in Essen hat noch geöffnet

    14.08 Uhr: Wegen der anhaltenden Corona-Krise und den damit verschärften Regeln haben Menschen kaum noch eine Möglichkeit, etwas in ihrer Friezit zu unternehmen. Im Grunde ist alles verboten, bei dem mehrere Personen zusammen kommen.

    Betroffen sind auch Kultur- und Sporteinrichtungen wie Kinos, Theater oder Fitness-Studios. Wer jedoch im Ruhrgebiet wohnt, hat zumindest noch eine andere Möglichkeit. In Essen gibt es ein Autokino, das trotz Coronavirus noch geöffnet bleiben darf.

    13.50 Uhr: Die Deutsche Post startet im Kreis Heinsberg, dem am stärksten vom Coronavirus betroffenen Gebiet in Deutschland, ein Pilotprojekt. 

    Wie Post-Paketvorstand Tobias Meyer am Freitag in Düsseldorf mitteilte, solle das Projekt eine Grundversorgung für die dort lebenden Menschen darstellen. Zuästzlich halte das Angebot die Menschen aus den Supermärkten raus, wo sie andere oder sich selbst anstecken könnten.

    Coronavirus in NRW: So funktioniert das Pilotprojekt der Post

    Per Postwurfsendung würden Bestellformulare für ein Grundsortiment an Lebensmitteln und alltäglichen Produkten verteilt. Bei Interesse können die Menschen ein Bestellformular ausfüllen und vom Postboten einsammeln lassen. 

    Am Folgetag will die Post sie dann entsprechend mit den gewünschten Lebensmitteln und Haushaltswaren beliefern. Abgerechnet werde kontaktlos über Lastschriftverfahren. Das Angebot richte sich ausschließlich an Risikogruppen und Menschen in Quarantäne.

    Bis jetzt handelt es sich bei dem Projekt um einen einzigartigen Service der Deutschen Post. Je nach Erfahrung würde das Unternehmen später entscheiden, ob es den Lieferservice auch auf andere Gebiete in Deutschland ausweitet.

    13.25 Uhr: In Bochum sind aktuell 194 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 16 Personen werden derzeit stationär behandelt, sieben davon intensiv. Die Zahl der Genesenen beträgt 21.

    Um die weitere Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 einzudämmen, kontrolliert das Ordnungsamt der Stadt Bochum jeden Tag, ob sich Menschen in größeren Gruppen treffen. Sie nehmen dabei vor allem die Park-und Grünflächen sowie Gewerbebetriebe unter die Lupe. 

    Alleine am Donnerstag gab es in der Ruhrgebietsmetropole 70 Beschwerden, denen das Ordnungsamt nachgegangen ist. Keine leichte Aufgabe, die gar nicht erst in dem Ausmaß gemacht werden müsste. Mit einem Foto wollen die Mitarbeiter darauf aufmerksam machen, dass man derzeit besser zu Hause bleiben sollte:

    Mitarbeiter des Ordnungsamtes wollen die Bürger dazu bringen, zu Hause zu bleiben.

    12.40 Uhr: Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe bittet Unternehmen, die aktuell wegen der Coronavirus-Pandemie nicht geöffnet haben, ihre vorhandenen Schutzmasken zu spenden. Das können Nagelstudios, Tattoo-Studios, Lackierer oder Schreiner sein. 

    "Wenn Sie Schutzmasken vorrätig haben, die Sie erübrigen können, stellen Sie uns diese bitte zur Verfügung. Der Hausärzteverband verteilt sie dann an die Hausarztpraxen und regionalen Behandlungszentren vor Ort weiter", teilte der Verband heute in Unna mit.

    Coronavirus in NRW: IHKs verschieben Prüfungen auf den Sommer

    12.09 Uhr: Die Industrie- und Handelskammern (IHK) zu Dortmund verschiebt wie alle anderen IHKs die für April und Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen in den Sommer 2020

    Hiervon sind bundesweit rund 210.000 Auszubildende betroffen, bei der IHK zu Dortmund sind es 4.500. Bis einschließlich Mai finden auch keine IHK-Weiterbildungsprüfungen statt. Diese werden zwischen Juni und August nachgeholt. Darauf haben sich die zuständigen IHK-Gremien verständigt.

    Die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen werden nach jetzigem Stand in der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni 2020 nachgeholt. Die industriell-technischen Prüfungen sollen demnach am 16. und 17. Juni 2020 und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni 2020 stattfinden.

    Der Grund für die Verschiebung der Prüfungen sei eine "Verlangsamung der Coronavirus-Ausbreitung".

    Die IHKs verschieben ihre Abschlussprüfungen auf den kommenden Sommer 2020.

    11.25 Uhr: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) geht davon aus, dass die Schulen nach den Osterferien am 20. April wieder öffnen können. 

    Dann könnten die angehenden Abiturienten wieder mit dem Stoff zur Vorbereitung auf die Prüfungen konfrontiert werden, sagte sie am Freitag in Düsseldorf. Wegen der Coronavirus-Krise hat die Landesregierung alle Schulen in NRW bis zum 19. April geschlossen.

    Coronavirus in NRW: Übersicht aller Infizierten in Nordrhein-Westfalen

    11.12 Uhr: Nicht nur im Kreis Heinsberg, sondern auch in Köln gibt es mittlerweile über 1000 Coronavirus-Infizierte. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, kommt hier eine Übersicht mit allen bestätigten Fällen aus NRW:

    Landkreis/kreisfreie Stadt

    Bestätigte Fälle

    Todesfälle

    Aachen & Städteregion Aachen

    649

    10

    Bielefeld

    132

    Bochum

    186

    4

    Bonn

    222

    1

    Borken (Kreis)

    368

    3

    Bottrop

    23

    1

    Coesfeld (Kreis)

    232

    Dortmund

    232

    Duisburg

    245

    1

    Düren (Kreis)

    192

    1

    Düsseldorf

    317

    2

    Ennepe-Ruhr-Kreis

    99

    1

    Essen

    292

    5

    Euskirchen (Kreis)

    76

    Gelsenkirchen

    62

    Gütersloh (Kreis)

    315

    1

    Hagen

    55

    2

    Hamm

    117

    1

    Heinsberg (Kreis)

    1.150

    29

    Herford (Kreis)

    123

    Herne

    42

    Hochsauerlandkreis (Kreis)

    183

    Höxter (Kreis)

    47

    Kleve (Kreis)

    192

    1

    Köln

    1.017

    4

    Krefeld

    147

    Leverkusen

    82

    Lippe (Kreis)

    230

    1

    Märkischer Kreis

    81

    Mettmann (Kreis)

    249

    3

    Minden-Lübbecke (Kreis)

    223

    Mönchengladbach

    146

    Mülheim/Ruhr

    53

    Münster

    371

    1

    Oberbergischer Kreis

    152

    Oberhausen

    54

    Olpe (Kreis)

    66

    Paderborn (Kreis)

    139

    Recklinghausen (Kreis)

    264

    Remscheid

    41

    Rhein-Erft-Kreis

    276

    1

    Rheinisch-Bergischer-Kreis

    162

    1

    Rhein-Kreis Neuss

    245

    3

    Rhein-Sieg-Kreis

    417

    2

    Siegen-Wittgenstein

    77

    Soest (Kreis)

    145

    Solingen

    71

    Steinfurt (Kreis)

    298

    Unna (Kreis)

    146

    Viersen (Kreis)

    220

    1

    Warendorf (Kreis)

    254

    1

    Wesel

    184

    2

    Wuppertal

    162

    2

    10.38 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat neue Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus in NRW veröffentlicht. Aktuell gibt es 11.523 bestätige Infektionen und 85 Tote in Nordrhein-Westfalen. (Stand 10 Uhr) 

    Am Vortag zur gleichen Zeit waren es im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands noch 10.467 Personen, sich nachweislich mit dem Erreger SARS-CoV-2 angesteckt haben.

    Am stärksten von der Pandemie betroffen ist nach wie vor der Kreis Heinsberg. Dort gibt es aktuell 1150 Infizierte und 29 Tote. 

    Coronavirus in NRW: Abiturprüfungen werden verschoben

    10.22 Uhr: Die Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen werden verschoben. Die Hauptprüfungen sollen erst am 12. Mai beginnen, teilte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag in Düsseldorf mit.

    10.18 Uhr: Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, befinden sich die Menschen derzeit in einer Art Dauer-Isolation. 

    Ein Professor aus Dortmund sieht das kritisch und warnt wegen der Coronavirus-Pandemie vor schlimmen Folgen.

    Coronavirus in NRW: Polizeieinsatz in Siegen - Kontaktsperre ignoriert

    9.57 Uhr: In Siegen soll dort eine größere Gruppe junger Menschen zwischen 16 und 24 Jahren andere Passanten angepöbelt haben. Trotz allgemein geltender Kontaktsperre wollten sie sich nicht trennen.

    Die sieben jungen Menschen hatten sich an einem Supermarkt getroffen, wie die Polizei berichtet. Beamte, die zu dem Einsatz gefahren waren, versuchten mit den Personen zu reden und die Gruppe aufzulösen. Allerdings ohne Erfolg.

    Nach Polizeiangaben hätte die Gruppe die Coronavirus-Pandemie nicht ernst genommen und wollte sich nicht trennen. Erst durch den Einsatz von neun Beamten konnte die Gruppe getrennt werden. Dabei wurden die Polizisten mehrfach beleidigt. Eine 16-Jährige sowie ein 17-Jähriger wurden daraufhin in Gewahrsam genommen.

    Coronavirus in NRW: Online-Lebensmittelhandel boomt

    9.35 Uhr: Gleiches Spiel wie gestern. Auch heute cancelt der Flughafen Dortmund  bis auf eine Ausnahme seine kompletten Flüge. Der einzige Flieger, der am Morgen gestartet ist, hob um 8.55 Uhr nach Budapest (Ungarn) ab. 

    8.45 Uhr: Die Angst vor dem neuartigen Coronavirus hat für einen Boom im Online-Lebensmittelhandel gesorgt. 

    Online-Lieferdienste verzeichnen derzeit ungeahnte Wachstumsraten, kommen der hohen Nachfrage allerdings kaum nach. So müssen Kunden, die Lebensmittel online bestellen, oft wochenlang auf die Lieferung warten, wie es in einer Meldung der Deutschen Presseagentur dpa) heißt. 

    Armin Laschet über die Ausbreitung des Coronavirus: "Wir sind mitten in der Krise"

    Update, Freitag (27. März), 7.10 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) warnte außerdem in der Sendung davor, zu früh über eine mögliche Lockerung der Beschränkungen wegen des Coronavirus nachzudenken. 

    "Wir sind nicht über den Berg. Wir sind mitten in der Krise und werden zum Ende der Osterferien beurteilen, wo wir stehen", sagte der Politiker am gestrigen Abend im WDR.

    Coronavirus-Krise: Armin Laschet will Grundrechte überprüfen

    Gleichzeitig räumte er aber auch in dem im Youtube-Livestream Breaking Lab ein, die Einschränkungen von Grundrechten wegen der Coronavirus-Krise so schnell wie möglich überprüfen zu wollen, denn man könne nicht ein dreiviertel Jahr weiter mit einer solchen Notstandstandsgesetzlebung leben. 

    21.34 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) beantwortete im WDR Fragen von Bürgern aus ganz NRW zur aktuellen Coronavirus-Krise. Dabei kamen verschiedenste Menschen zu Wort.

    Armin Laschet: Gesundheitsberufe müssen attraktiver gemacht werden

    Eine Pflegerin aus Essen fragte den Ministerpräsidenten, wie der Beruf auf lange Sicht attraktiver gestaltet werden soll, denn die Auswirkungen des Pflegenotstandes würde man jetzt intensiv zu spüren bekommen.

    Laut Armin Laschet wäre unser Gesundheitssystem zwar gut im Vergleich zu anderen Ländern, "aber das hilft nicht, wenn wir den Beruf so schlecht behandeln, wie es derzeit der Fall ist." Laschet spricht davon, dass der Beruf und die Löhne attraktiver werden müssen.

    Soforthilfe in der Coronavirus-Krise soll schnell fließen - das verspricht Laschet

    Außerdem sollte man wieder dazu übergehen medizinische Produkte im eigenen Land herzustellen. Das sei besonders deutlich geworden, als kürzlich mehr als 6.000.000 Schutzmasken auf dem Weg nach Deutschland verschwunden sind. Konkreter wurde Laschet allerdings nicht, man müsse erst einmal diese Krise überstehen.

    Eine Unternehmerin aus Hennef hat von ihren Existenzängsten berichtet und fragt den Ministerpräsidenten, wann denn mit der Soforthilfe zu rechnen ist. Denn neben einigen Steueranpassungen können Unternehmen mit Geldern vom Bund rechnen.

    Ab Freitag (27. März) wird es die entsprechenden Formulare online geben. "Die Bewilligung soll schnell gehen, vielleicht fünf bis sieben Tage", verspricht Laschet. Dann solle das Geld schnell fließen. Außerdem seien die Formulare besonders leicht verständlich, es handele sich lediglich um zwei Seiten, die ausgefüllt werden müssten.

    Schlechte Nachrichten für Mini-Jobber: Sie können nicht auf Kurzarbeitergeld hoffen

    Schlechte Nachrichten hingegen gab es für einen Taxi-Fahrer aus Dortmund. Er darf zwar weiterhin den Betrieb am Laufen halten, allerdings ist die Auftragslage schlecht. Er hat viele 450-Euro-Jobber angestellt, denen er derzeit keine Aufträge geben kann.

    Andere Firmen können in der Corona-Krise auf Kurzarbeitergeld hoffen. Das gilt allerdings nicht für Mini-Jobber, das betont Armin Laschet beim WDR. Kurzarbeitergeld können nur sozialversicherungspflichtige Angestellte erwarten.

    21.01 Uhr: Derzeit soll die Wohnung nur im Ausnahmefall verlassen werden, Shopping in der Innenstadt ist derzeit ohnehin nicht möglich. Das macht den Online-Handel noch einmal attraktiver.

    Polizei warnt vor Fake-Shops in der Coronavirus-Krise

    Besonders der Bedarf nach Hygienemitteln und medizinischen Produkten ist derzeit sehr hoch. Das nutzen Betrüger derzeit vermehrt aus, indem die Onlineshops namhafter Markenhersteller kopieren oder fantasievolle Online-Shops erfinden.

    Wie die Polizei Gelsenkirchen mitteilt, werden in diesen Fake-Shops besonders Hygieneartikel, Desinfektionsmittel oder auch Medikamente günstig angeboten. Allerdings können die Waren nur gegen Vorkasse bestellt werden - das Produkt wird leider nie ankommen.

    Die Polizei Gelsenkirchen gibt Tipps, wie man solche Fake-Shops erkennen kann:

    1. Die Ware wird ungewöhnlich günstig angeboten. 
    2. Die Ware ist immer verfügbar. 
    3. Das Impressum ist unvollständig, fehlt oder die Inhalte sind nicht korrekt (Gegenkontrolle mittels Suchmaschinen, Kartendienste, Handelsregister.de).
    4. Wichtige Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) fehlen oder sind fehlerhaft. 
    5. Der Domainname (www-Adresse) unterscheidet sich vom echten Hersteller. 
    6. Die Ware ist in der Regel nur gegen Vorkasse erhältlich. 
    7. Gütesiegel sind lediglich als Bild hineinkopiert und nicht zurück verfolgbar oder überprüfbar.

      Wer Opfer eines solchen Betruges geworden ist, kann seine Bank auffordern, die Zahlung rückgängig zu machen. Außerdem sollte die Polizei informiert werden und Strafanzige gestellt werden. Das geht auch online unter https://polizei.nrw/internetwache.

    Stadt Herne hat neue Zahlen zu Coronavirus-Infizierten

    20.23 Uhr: Die Stadt Herne hat neue Zahlen zu Coronavirus-Infizierten veröffentlicht. Demnach seien bisher insgesamt 42 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. 

    Von ihnen sind inzwischen sechs Personen wieder gesund, 34 befinden sich in häuslicher Quarantäne und zwei Erkrankte sind derzeit in Krankenhäusern isoliert.

    19.55 Uhr: Die Polizei Gelsenkirchen weist darauf hin, dass Betrüger sich in der Coronavirus-Krise eine neue Masche haben einfallen lassen. Dabei nutzen sie den Enkeltrick und geben sich als Verwandte aus, die an Covid-19 erkrankt und nun im Krankenhaus sind.

    Betrüger nutzen in der Coronavirus-Krise den Enkeltrick

    Angeblich würden sie Geld für die Behandlung oder teure Medikamente brauchen. Da sie selbst im Krankenhaus in Quarantäne seien, würde ein Bote das Geld oder Wertgegenstände abholen kommen.

    Die Polizei Gelsenkirchen warnt: "Seien Sie immer misstrauisch, wenn Sie jemand telefonisch um Geld bittet!" Betroffene sollten sich vergewissern, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist und im Zweifel den Hörer auflegen, wenn der Gesprächspartner Geld fordert.

    Ganz wichtig: Geld oder Wertgegenstände sollten niemals an Fremde übergeben werden. Betroffene können sich an die Polizei über die 110 wenden.

    Wäscherei wäscht Mundschutz-Masken von Krankenhäusern - gratis

    19.20 Uhr: Ein Wäschereibetrieb in Emmerich hat den Ernst der Lage erkannt und greift den Krankenhäusern unter die Arme. Wie die Bild berichtet, wäscht eine Wäscherei die Mundschutz-Masken der umliegenden Krankenhäuser und Praxen im Kreis Kleve - und das gratis.

    Damit der Besitzer der Wäscherei, Danny Hofmann, sich bei den Lieferungen nicht selbst ansteckt, nimmt er die Wäsche nur mit Handschuhen und Schutzmaske entgegen. Dann können die gebrauchten Mundschutz-Masken bei einer konstanten Temperatur von 65 Grad gewaschen werden.

    Mundschutz-Masken werden nur mit vom Robert Koch-Institut gelisteten Waschmitteln gewaschen

    Dabei achtet der Unternehmer darauf, nur vom Robert Koch-Institut gelistetes Waschmittel zu verwenden. Danach sind die Masken wieder sauber und bereit für den nächsten Einsatz.

    Allerdings gibt es noch keine Testergebnisse für die gewaschenen Wegwerf-Masken. Gegenüber der Bild meint Hofmann aber: "Lieber eine gewaschene desinfizierte Maske, die nach einem vom Robert-Koch-Institut gelisteten Waschverfahren behandelt wird, als die Masken unter Umständen mehrfach benutzen zu müssen, da keine Nachlieferung erfolgt."

    18.54 Uhr: Der erste Coronavirus-Infizierte in Nordrhein-Westfalen ist auf dem Wege der Besserung. Die gute Nachricht kam aus dem Düsseldorfer Universitätsklinikum.

    Coronavirus in NRW: Erster Coivid-19-Patient aus Nordrhein-Westfalen nicht mehr auf Beatmung angewiesen

    Vier Wochen nach seiner Einlieferung muss der 47-jährige Patient aus Gangelt im Kreis Heinsberg nicht mehr beatmet werden. "Er zeigt sich stabil verbessert und wird nun auf der Infektionsstation behandelt", hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung. Freunde und Familie mussten lange um das Leben des Mannes bangen. Seine Ehefrau konnte das Krankenhaus vor einigen Tagen verlassen.

    Im besonders betroffenen Kreis Heinsberg gibt es 1153 bestätigte Coronavirus-Fälle. Das sind 86 mehr als am Vortag. Von dieser Zahl konnten 360 Personen mittlerweile als genesen entlassen werden. 28 Menschen sind verstorben.

    18.25 Uhr: Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Gelsenkirchen ruft die Bürger der Stadt zur Mithilfe auf. Grund dafür ist, dass einige Personen sich auch gestern nicht an die Regeln zur Eindämmung der Pandemie hielten und daher zehn Verwarnungen ausgesprochen werden mussten. 

    NRW: 64 Coronavirus-Fälle in Gelsenkirchen - Ordnungsdienst ruft zur Vernunft auf

    Der Aufruf im Wortlaut: "Wir sind draußen weiter für sie unterwegs, leisten sie bitte ihren Beitrag und bleiben sie für uns alle zuhause! Besondere Zeiten, erfordern besondere Maßnahmen! Mit Uneinsichtigkeit und Ignoranz gefährden sie nicht nur sich selbst, sie gefährden auch die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt! Also halten Sie sich bitte an die bestehende Verordnung. Der Kommunale Ordnungsdienst sowie die Gewerbeaufsicht werden sämtliche Verstöße gegen die bestehenden Regeln konsequent ahnden"

    In Gelsenkirchen infizierten sich bisher 64 Personen mit dem Coronavirus (Stand: 15:30 Uhr). Vier Personen haben die Erkrankung überstanden und sind wieder gesund.

    NRW: Recklinghausen vermeldet deutlichen Anstieg der Coronavirus-Fälle

    17.56 Uhr: Der Kreis Recklinghausen meldet einendeutlichen Anstieg der Coronavirus-Infektionen. Insgesamt haben sich 264 Personen mit dem Erreger angesteckt (Stand: 15.30 Uhr). Das sind 42 Fälle mehr als am Vortag. Die Fallzahlen der einzelnen Orte:

  • Castrop-Rauxel: 37
  • Datteln: 20
  • Dorsten: 53
  • Gladbeck: 13
  • Haltern am See: 35
  • Herten: 17
  • Marl: 30
  • Oer-Erkenschwick: 7
  • Recklinghausen: 40
  • Waltrop: 12
  • Coronavirus in NRW: Erster Toter in Bottrop - Covid-19-Opfer hatte keine Vorerkrankungen

    17.20 Uhr: Die Stadt Bottrop hat ihren ersten Coronavirus-Todesfall zu beklagen. Bereits am Mittwoch (25. März) starb ein 61-Jähriger in einer Bottroper Klinik, wie die Pressestelle der Stadt am Donnertstag (26. März) mitteilte. 

    Der Mann habe nicht unter Vorerkrankungen gelitten. Oberbürgermeister Bernd Tischler drückte seine Trauer aus: "Bisher hatten wir nur diesen einen schweren Fall auf einer Intensivstation in Bottrop, der dann aber dieses tragische Ende gefunden hat." Am Donnerstagmorgen hatte die Stadt Bottrop 22 Coronavirus-Fälle gemeldet.

    Coronavirus in NRW: Aktuelle Zahlen - Neuinfektionen und Todesfälle steigen weiter an

    16.46 Uhr: Am Nachmittag stieg die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen weiter an. Inzwischen sind laut NRW-Gesundheitsministerium 10.872 Menschen erkrankt. Das sind 1.185 Personen mehr als am Vortag zu dieser Zeit (16 Uhr). 

    Die Zahl der Todesfälle stieg auf 82 an. In den vergangenen 24 Stunden sind 16 Menschen verstorben.

    16.20 Uhr: Eine Physio-Praxis aus Dortmund, Unna und Lünen schlägt jetzt Alarm, weil sich die Coronavirus-Krise auf ihre Arbeit auswirken könnte. Die Heilmittelbringer haben Angst, dass sie ihre Jobs verlieren könnten.

    Der Grund: Viele ihrer Patienten gehören zur Risikogruppe und kommen deshalb nicht mehr in die Praxis. Dadurch bleiben Patienten aus.

    Coronavirus in NRW: Lidl führt Hygienevorschriften ein

    16.12 Uhr: Um eine Ausbreitung des Coronavirus beim Einkaufen zu verhindern, hat Lidl einheitliche Hygienemaßnahmen für seine Filialen eingeführt. 

    • Kundenbetreuer an jedem Filialeingang
    • Regelmäßig desinfizierte Einkaufswagengriffe
    • Plexiglasschutz an allen Kassen
    • Einmalhandschuhe zur freiwilligen Verwendung für Kassenpersonal
    • Auffällige Hinweise und Bodenaufkleber zu Hygiene- und Abstandsregelungen über den gesamten Verkaufsraum verteilt

    14.54 Uhr: Die Stadt Bochum hat hat vom Bund rund 7000 Atemschutzmasken bekommen, die am Freitag (27. März) an die verschiedenen Akteure des Gesundheitswesens gehen.

    Aktuell gibt es in der Ruhrgebietsstadt 180 bestätigte Coronavirus-Fälle. 13 von ihnen gelten mittlerweile wieder als genesen.

    Coronavirus in NRW: Krankenhausmitarbeiter können kostenlos Mietwagen fahren

    13.30 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie scheint sich positiv auf die Kriminalität in NRW auszuwirken. Noch gäbe es keine gesicherten Zahlen, aber es zeigen sich "Tendenzen", sagte Innenminister Herbert Reul am Mittag.

    Vor allem die Fälle von Taschendiebstählen, Einbrüchen und Raubdelikten seien im März im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Auch habe es weniger Verkehrstote gegeben.

    Zum Stichtag 25. März die Einbruchszahlen um 30 Prozent zurückgegangen. Es habe auch ein Drittel weniger Taschendiebstähle und 170 Raubdelikte weniger gegeben. Im Vergleich zum März 2019, als es 37 Verkehrstote gab, habe man aktuell 17 Opfer gezählt.

    13.10 Uhr: Ein Lichtblick für Krankenhausmitarbeiter: Damit sie in der Corona-Krise leichter zum Arbeitsplatz gelangen, können sie in NRW bald kostenlos einen Mietwagen nehmen.

    Das Angebot gelte ab dem kommenden Mittwoch für alle, die wegen der veränderten Fahrpläne von Bus und Bahn nur noch schwer oder gar nicht zur Arbeit kommen würden, erklärte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) am Donnerstag. 

    Das befristete Sonderprogramm läuft zunächst bis zum 31. Mai. Mitarbeiter, die darauf zurückgreifen wollen, müssen allerdings drei Regeln beachten:

    • der Mietwagen darf nicht mehr als 400 Euro im Monat kosten.
    • es dürfen pro Tag nicht mehr als 125 kilometer gefahren werden.
    • Benzinkosten müssen die Fahrer selbst tragen.

    Coronavirus in NRW: Erster Ausverkauf bei Fußball-Bundesligisten 

    12.55: Derzeit finden wegen der Corona-Krise keine Spiele der Fußball-Bundesliga mehr statt. Auch Geisterspiele sind abgesagt worden.

    Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur macht sich der Ausfall schon jetzt bei den ersten Vereinen bemerkbar - sie starten früher als sonst mit dem Ausverkauf ihrer Fan-Artikel. 

    Fortuna Düsseldorf bietet sei Donnerstag zumindest seine Trikots im Online-Shop schon zu einem um 20 Euro reduzierten Preis an. Statt 79,95 müssen die Anhänger nur noch 59,95 Euro für die Heim- und Auswärtstrikots bezahlen. Auch einzelne andere Artikel sind schon heruntergesetzt: Kurz vor Ostern ist der Fortuna Schoko Osterhase bereits für 1,95 statt 3,95 Euro zu haben.

    12.38 Uhr: Wie gefährlich ist das Coronavirus eigentlich für Kinder? Diese Frage becshäftigt derzeit viele Eltern. Befeuert werden die Ängste durch Fake-News und Panikmache im Internet, die oft aber unbegründet ist.

    Ein Kinderarzt des Dortmunder Klinikums räumt jetzt mit diesen Mythen auf und gibt Tipps im Umgang mit dem Coronavirus und Kindern.

    Coronavirus in NRW: WDR bietet Comedy-Veranstaltungen für zu Hause

    12.27 Uhr: Kulturveranstaltungen zu besuchen, ist derzeit nicht möglich. Das ist nicht nur für Besucher schade, sondern auch für die Künstler. Um ihnen dennoch eine Bühne zu ermöglichen, hat der WDR eine digitale Bühne für Satire, Kabarett und Comedy eingerichtet. 

    Auf der Website weiterlachen.wdr.de haben Künstler in kurzen Filmen Soloauftritte, die auch Folgen der Corona-Pandemie behandeln. 

    Wie der Sender am Donnerstag in Köln berichtete, sind die Humor-Videos im heimischen Wohnzimmer, im Keller, in Studios oder unter freiem Himmel entstanden. Das Angebot werde ständig wachsen. Die Beiträge stammen unter anderem von Eckart von Hirschhausen, Jochen Malmsheimer, Bernd Stelter, Gayle Tufts und Dietmar Wischmeyer.

    Statements von Wissenschaftlern zu Klimaprotesten

    Coronavirus in NRW: Mann klagt gegen Kontaktverbot der Landesregierung

    12.03 Uhr: Ein Mann aus Aachen klagt gegen das von der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen wegen der Coronavirus-Krise erlassene Kontaktverbot.

    Der Kläger wolle sich auch weiterhin mit seinen Freunden in der Öffentlichkeit treffen, sagte Gerichtssprecherin Gudrun Dahme am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage.

    Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster müsse jetzt prüfen, ob die Rechtsverordnung der Landesregierung verhältnismäßig ist und ob es eine Rechtsgrundlage gibt. Der Kläger greift die Vorgabe an, dass Menschen sich in Gruppen mit mehr als zwei Personen nicht in der Öffentlichkeit treffen dürfen. Das OVG will in der nächsten Woche entscheiden.

    11.50 Uhr: Ungewöhnliche Taten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. In einem Supermarkt im oberbergischen Bergneustadt bekam die lokale Polizei kuriose Szenen zu sehen: Weil eine Kundin nur eine Packung Toilettenpapier kaufen durfte, setzte sich die Frau (54) aus Protest auf das Kassenband. Die Polizei musste sie schließlich in Handschellen abführen.

    Coronavirus in NRW: Kundin protestiert bei Einkauf - Polizei schreitet ein

    Wie die Polizei berichtet, wollte die Frau mehrere Packungen Toilettenpapier kaufen. Als sie darauf hingewiesen wurde, dass sie nur eine kaufen könnte und die übrigen wieder zurücklegen sollte, startete sie ihren Protest und behinderte die anderen Kunden bei ihrem Einkauf. 

    Die alarmierten Polizeibeamten konnten die Frau nicht beruhigen. Als sie ihr Handschellen anlegten, wehrte sie sich heftig. "Sie brüllte, ließ sich zu Boden fallen, sperrte sich gegen die Maßnahme und musste schließlich zum Streifenwagen getragen werden", so die Polizei.

    Als sie aus dem Gewahrsam entlassen wurde, hatte sie immer noch kein Toilettenpapier: "Zu einem Kaufvorgang ist es in Folge der Randale nicht gekommen."

    11.25 Uhr: In einem ehemaligen Wettbüro in Oberhausen sollen sich mindestens zehn Personen zu einem illegalen Glücksspiel getroffen haben. Wie die Polizei berichtet, wären einige der Männer bereits auf der Flucht gewesen, als sie bei besagtem Lokal ankamen. 

    Die Männer machten zunächst unterschiedliche Angaben darüber, warum sie sich trafen. Die Frage, ob sie einem illegalen Gücksspiel nachgehen würde, verneinten sie. Später teilten sie mit, man hätte sich getroffen, um "über aktuelle Themen" zu reden.

    Gegen alle Männer wurde ein Verfahren eingeleitet. Einige von ihnen waren im Zusammenhang mit der Beteiligung am unerlaubten Glückspiel und der Begehung von Betrugs-, Eigentums- und Betäubungsmittelkriminalitä t sowie Raub bereits polizeilich bekannt.

    Coronavirus in NRW: 10.467 Infizierte und 75 Tote in Nordrhein-Westfalen

    10.45 Uhr: Auch heute das NRW-Gesundheitsministerium neue Zahlen veröffentlicht. Die Zahl der Coronavirus-Infizierten steigt in Nordrhein-Westfalen weiter an. 

    Aktuell gibt es 10.467 Personen, die sich nachweislich mit dem Erreger SARS-CoV-2 angesteckt haben. Am Vortag zur gleichen Zeit waren es noch 9421 Infizierte. 75 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben. (Stand 10 Uhr)

    Am stärksten betroffen ist nach wie vor der Kreis Heinsberg, wo die Fallzahlen weiterhin ansteigen. Dort gibt es nach aktuellem Stand 1090 Infizierte.

    10.35 Uhr: Wegen der anhaltenden Schulschließungen werden in diesem Jahr keine blauen Briefe an Schüler aus Nordrhein-Westfalen verschickt. Ob Versetzungen gefährdet sind, könne in diesem Jahr "nicht oder nur unter großen Schwierigkeiten" gefasst werden, schreibt das NRW-Schulministerium auf seiner Website.

    Zudem setze ein blauer Brief voraus, dass sich die Leistungen in einem Fach seit dem Halbjahreszeugnis verschlechtert haben. "Um dies festzustellen, ist ein ausreichender Zeitraum erforderlich. Daran fehlt es wegen des derzeit ruhenden Schulbetriebs", heißt es.

    Coronavirus in NRW: Deutsche sitzen auf Kreutfahrtschiff in Australien fest

    10.20 Uhr: Keine guten Nachrichten vom anderen Ende der Welt: An Bord eines vor Australien ankernden deutschen Kreuzfahrtschiffs, der MS Artania, sind mindestens sieben Menschen am Coronavirus erkrankt. 

    Es handele sich hierbei um fünf Passagiere und zwei Crewmitglieder, teilte der Bonner Reiseveranstalter Phoenix am Mittwochabend mit. Ob darunter auch Personen aus NRW sind, ist derzeit noch unklar. 

    Allen Passagieren an Board der MS Artania ginge es nach derzeitigem Stand aber gut, keine der infizierten Personen sei in einem gesundheitlich kritischem Zustand. Die Gäste sollen am Samstag mit eigenes gecharterten Fkugzeuge aus Australien ausgeflogen werden.

    Der Regierungschef des Bundesstaats Westaustralien, Mark McGowan, sagte heute, das Schiff solle die australischen Gewässer unverzüglich verlassen. "Sein Heimathafen ist eigentlich in Deutschland."

    Wenn die sieben Erkrankten zur Behandlung an Land kommen müssten, würden sie in eine Einrichtung beispielsweise der Verteidigungskräfte gebracht. Die australische Regierung und Deutschland könnten dann nach der Behandlung einen Rückflug absprechen.

    Die Schiffscrew hatte sich zuvor an die australischen Behörden gewandt, weil 25 Passagiere an Bord unter Atembeschwerden gelitten haben. Vertreter der Gesundheitsbehörden haben die Betroffenen daraufhin untersucht.

    Coronavirus in NRW: Deutsche Firma entwickelt Virus-Schnelltest

    9.30 Uhr: Wie die Bild-Zeitung berichtet, habe der deutsche Technik-Konzern Bosch einen Coronavirus-Schnelltest entwickelt. Er soll schon im April auf den Markt kommen und schon nach 2,5 Stunden ein Ergebnis liefern.

    Bisher dauerte ein Test auf Corona zwischen 24 und 48 Stunden. Wertvolle Zeit, die mit dem neuen Test nicht mehr verloren gehen könnte.

    "Der vollautomatisierte Covid-19-Schnelltest kann medizinische Einrichtungen wie Arztpraxen, Krankenhäuser, Labore und Gesundheitszentren bei einer raschen Diagnose unterstützen", teilte ein Sprecher von Bosch der Bild mit.

    9.05 Uhr: Wie bereits am Mittwoch annulliert der Flughafen Dortmund auch heute wieder seine Flüge. Diesmal sogar noch drastischer: Während gestern immerhin vier Flieger abhoben, ist es heute nur noch einer. 

    Die Maschine hob um 9 Uhr in Richtung Sofia (Bulgarien) ab.

    Flughafen Dortmund

    Coronavirus in NRW: Nachfrage nach Liebesspielzeug steigt

    8.20 Uhr: Wie der Westfälische Anzeiger berichtet, ist die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus im Kreis Unna auf insgesamt 146 gestiegen. Am stärksten sind die Erkrankungen in Schwerte angestiegen, dort gibt es mittlerweile 31 Infizierte, zuvor waren es 24.

    Der Großteil der Erkrankten befinde sich in häuslicher Quarantäne, so Kreis-Sprecherin Constanze Rauert. Dementsprechend handele es sich in vielen Fällen um einen verhaltenen Verlauf.

    8.17 Uhr: Trotz oder gerade wegen des Coronavirus boomt der Markt für heimisches Liebesspielzeug, wie die dpa berichtet. In NRW sei vor allem der Verkauf von Solo-Hilfsmitteln für Frauen und Männer extrem gestiegen, wie eine Sprecherin des Onlinehändlers eis.de gegenüber der dpa bestätigte. Insgesamt hätten sich die Bestellungen seit dem Aufkommen des Coronavirus verdoppelt. Weil die Nachfrage weiter steigt, werde die Produktion nun verdreifacht.

    Auch der Kondomhersteller Ritex aus Bielefeld verzeichnet deutlich mehr Umsatz. Im März 2019 seien in Deutschland 6,7 Millionen Kondome verkauft worden, im März dieses Jahres sollen es nach aktuellen Hochrechnungen etwa 12,7 Millionen sein.

    Coronavirus in NRW: Armin Laschet will Fragen im TV beantworten

    Update, Donnerstag (26. März), 7.35 Uhr: Nach wie vor wirft das Coronavirus Verunsicherung und vor allem auf Fragen auf. Armin Laschet will diese heute Abend im WDR-Fernsehen beantworten. Der Sender ruft dazu auf, Fragen an den Ministerpräsidenten zur aktuellen Lage einzureichen. In der für etwa 30 Minuten angedachten TV-Sendung sollen auch grundlegende Fragen beantwortet werden, wie der WDR ankündigt. Darunter: Wie lange bleiben Schulen und Kitas noch geschlossen? Sind die Kliniken wirklich gewappnet? Was steht es um Kurzarbeit?

    Update, Mittwoch (25. März), 23.42 Uhr: NRW - Zuerst verstießen sie gegen das Ansammlungsverbot, dann verhöhnten sie Zeugen und husteten diese an.

    Vier junge Männer bekamen von der Polizei in Oberhausen gemäß dem neuen Coronavirus-Bußgeldkatalog eine harte Strafe aufgebrummt.

    Coronavirus in NRW: Essen meldet 17 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

    21.50 Uhr: Der Kreis Kleve vermeldet seinen ersten Todesfall im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie. Es handelt sich um einen 72-Jährigen aus Goch, wie das Gesundheitsamt Kleve mitteilte. 

    Ob der Mann an einer Vorerkrankung litt, wurde nicht bekannt. Im Kreis Kleve sind derzeit 162 Personen mit dem Erreger infiziert.

    21.28 Uhr: Wie die Stadt Essen am Abend bekanntgab, sind im Laufe des Tages 15 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit sind in der Stadt insgesamt 274 Menschen am Erreger erkrankt. 

    Von 2.249 Tests auf das Coronavirus fielen bisher 1.677 negativ aus. 1.478 Essenerinnen und Essener befinden sich derzeit in einer angeordneten häuslichen Quarantäne.

    21.05 Uhr: NRW - Kaum eine Ware übertrifft derzeit die Beliebtheit von gewöhnlichem Klopapier. Menschen in NRW sind inzwischen sogar zu Straftaten bereit, um den begehrten Hygiene-Artikel zu erhaschen. 

    Coronavirus: Klopapier-Diebe gehen in NRW um

    Im Raum Gummersbach etwa machten Unbekannte reiche Beute, als sie in ein mobiles WC einbrachen und dort 20 Rollen Klopapier entwendeten.

    Wer auf einem Schotterparkplatz in der Kölner Straße in Niederseßmar etwas Verdächtiges gesehen hat, möge sich unter der Rufnummer 02261 81990 beim Kriminalkommissariat Gummersbach melden.

    Ähnlich kurios gestaltete sich ein Fall aus Würselen. Dort schlugen Diebe eine Autoscheibe ein, um an mehrere Rollen Klopapier zu gelangen. Das vermeldete die Polizei Aachen via Twitter.

    Coronavirus in NRW: Neue Zahlen aus den Kreisen Recklinghausen und Unna

    20.41 Uhr: Im Kreis Recklinghausen haben sich bisher 222 Personen mit dem Coronavirus-Erreger angesteckt. Das sind 27 mehr als am Vortag. Die Infizierten verteilen sich auf folgende Orte:

  • Castrop-Rauxel: 31
  • Datteln: 19
  • Dorsten: 45
  • Gladbeck: 10
  • Haltern am See: 32
  • Herten: 12
  • Marl: 21
  • Oer-Erkenschwick: 6
  • Recklinghausen: 36
  • Waltrop: 10
  • 20.19 Uhr: Die Anzahl der Coronavirus-Fälle im Kreis Unna stieg in den vergangenen 24 Stunden um 22 auf 146. So verteilt sich die Zahl der Infizierten: 

    • Bergkamen: 12
    • Bönen: 6
    • Fröndenberg: 9
    • Holzwickede: 4
    • Kamen: 5
    • Lünen: 20
    • Schwerte: 31
    • Selm: 30
    • Unna: 19
    • Werne: 10

    Coronavirus in NRW: Fallzahl in Bochum steigt auf 167

    19.51 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Bochum hat sich auf 167 erhöht. Zwölf Betroffene befinden sich aktuell zur stationären Behandlung im Krankenhaus, davon werden vier intensiv-medizinisch betreut. 13 Personen sind inzwischen wieder gesund. Vier Menschen sind in Bochum bisher an den Folgen von Covid-19 gestorben.

    19.21 Uhr: Ab Freitag (27. März) können Kleinunternehmer, Solo-Selbstständige und Freiberufler in NRW eine Soforthilfe des Landes in Anspruch nehmen.

    Coronavirus in NRW: Soforthilfe für Kleinunternehmer startet am Freitag

    Anspruch auf finanzielle Unterstützung haben Unternehmen, die vor Ausbruch der Coronavirus-Krise wirtschaftlich gesund waren und

    • deren Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um die Hälfte zurückging
    • oder deren finanzielle Situation es nicht zulässt, kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen wie Miete oder Kredite für Räumlichkeiten nachzukommen
    • oder die nach einer behördlichen Anordnung geschlossen wurden.

    Sollten diese Voraussetzungen erfüllt sein, erhalten Kleinunternehmer, Freiberufler und Solo-Selbstständige in den kommenden drei Monaten zur Vermeidung von finanziellen Engpässen:

    • 9.000 Euro: bis zu fünf Beschäftigte (Bundesmittel)
    • 15.000 Euro: bis zu zehn Beschäftigte (Bundesmittel)
    • 25.000 Euro: bis zu fünfzig Beschäftigte (Landesmittel)

    18.27 Uhr: In der Stadt Herne sind 41 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Zwei Personen befinden sich nach Angaben der Stadt in stationärer Behandlung, alle anderen in häuslicher Quarantäne. 

    Aufgrund der Pandemie entschloss sich die Stadt, die Beiträge für die Kindertagesbetreuung, den Offenen Ganztag und die städtische Musikschule im Monat April auszusetzen. Man reagiere mit dieser Maßnahme darauf, dass es in NRW bisher noch immer keine Regelung zu diesem Thema gebe.

    Coronavirus in NRW: Recklinghausen ehrt seine Klinik-Mitarbeiter

    17.51 Uhr: Tolle Geste in Recklinghausen! Am Parkhaus beim Knappschaftskrankenhaus haben Unbekannte zwei Banner mit der Botschaft "Sch... auf die Avengers! Ihr seid Helden" angebracht.

    Das Facebook-Team des Klinikum Vest freute sich über die Anerkennung und schrieb: "Danke für eure motivierenden Worte, die angebotene Unterstützung und die Anerkennung derjenigen, die sich jetzt mit voller Kraft der Corona-Welle entgegenstellen! Wir sind alle wahre Helden: auch diejenigen, die zuhause bleiben und die, die in anderen Jobs weiterarbeiten, um unsere Grundversorgung und Sicherheit aufrechtzuerhalten!"

    17.26 Uhr:

     In den Krankenhäusern von Nordrhein-Westfalen werden laut Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) aktuell 621 Coronavirus-Patienten behandelt. 196 unter ihnen müssen demnach intensivmedizinisch versorgt werden. Von würden 165 beatmet, so Laumann am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtags.

    Coronavirus in NRW: Zahl der Infizierten steigt auf 9.686

    16.59 Uhr: Am Nachmittag stieg die Zahl der Coronavirus-Infektionen in NRW weiter an. Inzwischen sind 9.686 Menschen mit dem Erreger infiziert, am Vortag waren es noch 9.087 gewesen. 

    Die positive Nachricht: Damit steigt sie Zahl um 599 nachweislich Infizierte an, und damit etwas langsamer als noch am Tag zuvor (863). Leider stieg auch die Zahl der Todesfälle um fünf auf 66 an.

    16.27 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus wird die Wirtschaft in NRW schwer belasten. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) sieht einen Großteil der Unternehmen gefährdet.

    NRW: Coronavirus hat dramatische Folgen für Unternehmen - 

    Demnach werden nach Schätzungen etwa drei Viertel der Unternehmen im Land stark oder sehr stark von der Pandemie getroffen. Die Folgen beträfen die gesamte Bandbreite der Wirtschaft von den ganz großen Konzernen bis hin zu Kleinstunternehmen, Solo-Selbstständigen und Unternehmensgründern. "Wir steuern auf den stärksten Rückgang der Wirtschaftsleistung seit dem Zweiten Weltkrieg zu", sagte Pinkwart. 

    15.47 Uhr: Auch das Justiz-Ministerium hat nun Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Wie NRW-Justizminister Peter Biesenbach erklärt, wolle man nun versuchen, das Infektionsrisiko in den Haftanstalten zu senken. Bisher ist es dort zu keinen Infektionen gekommen.

    Für noch nicht angetretene Freiheitsstrafen von bis zu zwölf Monaten gewährt das Justizministerium einen Strafaufschub. Zusätzlich können die Staatsanwaltschaften die Vollstreckung von Ersatzfreiheitsstrafen oder kleineren Freiheitsstrafe bis zu 18 Monaten unterbrechen.

    Der ungewöhnliche Schritt sei erforderlich, um Platz für mögliche Quarantänestationen in den Gefängnissen zu schaffen. "Diese Maßnahmen sind in der gegenwärtigen Situation verantwortbar und dienen dem Schutz der Gefangenen und aller Bediensteten in den Justizvollzugsanstalten", sagt Biesenbach.

    In NRW betrifft die Maßnahme rund 1000 Gefangene. Sexualstraftäter sind ausgeschlossen.

    Coronavirus in NRW: Abiturprüfungen sollen stattfinden

    15.20 Uhr: Die Abiturprüfungen sollen in diesem Jahr wie gewohnt stattfinden. Das teilte die Kultusministerkonferenz am Nachmittag mit. Die Schüler und Schülerinnen sollen keine Nachteile wegen der Coronavirus-Pandemie und die Möglichkeit bekommen, ihren Abschluss noch in diesem Schuljahr zu machen.

    Geplant seien Nachholtermine bis zum Ende des aktuellen Schuljahres, insofern alle Maßnahmen zum Infektionsschutz eingehalten wrden können.

    Eigentlich finden die Abiturprüfungen zentral statt, was bedeutet, dass alle Schüler bei den schriftlichen Abiprüfungen die gleichen Aufgaben zur Auswahl bekommen. Das könnte sich in diesem Jahr aber ändern. Wie es heißt, könnten die Schulen erstmals eigene Aufgaben stellen.

    Coronavirus in NRW: Eheschließungen nur noch zu zweit erlaubt

    15.06 Uhr:Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus weitgehend zu minimieren, aber auch zum eigenen Schutz der Brautleute und dem Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standesamtes, sind bei Eheschließungen weitere Einschränkungen notwendig.

    Die Gelsenkirchener Standesämter teilen daher mit, dass Eheschließungen ab sofort nur noch mit dem Brautpaar durchgeführt werden.

    Die Brautpaare haben zudem zur Einhaltung des Kontaktverbots darauf zu achten, dass sich keine Gäste im Außenbereich der Standesämter aufhalten.

    15 Uhr: Nicht nur in Gelsenkirchen zeigen sich die Menschen uneinsichtig, sondern auch in Essen. Die Polizei musste dort eine vierköpfige Männergruppe auflösen, die dort ganz gelassen mit einem Getränk in einem Park am Teich saß und quatschte. 

    Nach einem Hinweis, dass Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen momentan nicht erlaubt seien, zogen zwei Männer die Situation ins Lächerliche und nahmen nach wie vor nur kaum Abstand zueinander.

    Die Polizeibeamten nahmen die Personalien der Männer auf und fertigten gegen alle vier Männer Anzeigen. Sie müssen mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 200 Euro rechnen. Zwei der Essener beleidigten die Polizisten im Gespräch, sodass diese zusätzlich mit einer Strafanzeige rechnen müssen.

    Coronavirus in NRW: Hilfsangebote in Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg

    14.36 Uhr: Die Coronavirus-Krise hat auch das Ruhrgebiet fest im Griff. Vor allem Bedürftige sind in diesen Zeiten unsicher, wo sie Hilfe bekommen können. 

    In Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg gibt entsprechende Angebote für Bedürftige und Freiwillige, die sie während der Covid-19-Pandemie nutzen können.

    13.31 Uhr: An dieser Stelle stand ursprünglich, dass die Lehrstühle für Virologie und Mikrobiologie, Immunologie und Physiologie sowie Pathophysiologie & Toxikologie der Universität Witten-Herdecke Geräte zur Verfügung stellen, damit mehr Tests auf das Coronavirus durchgeführt werden können. Diese Information wurde jedoch vonseiten der Universität Witten-Herdecke zurückgezogen und dementsprechend nachträglich korrigiert.

    Coronavirus in NRW: CHIO Aachen und Ruhrfestspiele abgesagt

    13 Uhr: Auch der CHIO Aachen, das bedeutendste Reitturnier der Welt, wird verschoben. Wie der Veranstalter am Mittwoch mitteilte, werde das Turnier nicht wie geplant vom 29. Mai bis zum 7. Juni stattfinden. 

    "Ein Festhalten am geplanten Termin macht keinen Sinn, die aktuelle und zukünftige Gesundheit und Sicherheit aller am Turnier Beteiligten haben für uns allerhöchste Priorität", sagte CHIO-Sportchef Frank Kemperman.

    Aktuell werde an einem Nachholttermin noch für dieses Jahr festgehalten, heißt es. Ob dieser Plan eingehalten werden kann, bleibt allerdings abzuwarten.

    12.40 Uhr: Die Ruhrfestspiele, die jedes Jahr in Recklinghausen stattfinden und schon namhafte Hollywoodstars in den Ruhrpott geholt haben, werden in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. 

    Wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilen, sei die Abstimmung mit dem Kreis und der Stadt Recklinghausen und mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW getroffen worden. Grund ist die Eindämmung des Coronavirus und der Schutz des Gesundheitssystems vor einer möglichen Überlastung durch zu viele virusbedingte Krankheitsfälle. 

    Ruhrfestspiele

    Diskutiert wird momentan, ob ein Teil der Spiele im kommenden Herbst stattfinden kann, noch sei aber nichts beschlossen. 

    „Außergewöhnliche Situationen verlangen nach außergewöhnlichen Maßnahmen. Eine Absage hat es in der langen Geschichte der Ruhrfestspiele bisher nicht gegeben [...] Eine mögliche Verschiebung eines Teilprogramms der Ruhrfestspiele in den Herbst wird gerade auf Hochtouren in alle Richtungen geprüft", so Olaf Kröck, Intendant der Ruhrfestspiele.

    Über eine mögliche Herbst-Veranstaltung soll in den kommenden Wochen entschieden werden. 

    12.23 Uhr: Wie die WAZ berichtet, ist in Bochum ein weiterer Mensch an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Der 78-jährige Mann war Bewohner des St.-Johannes-Stifts, das in der verganenen Woche unter Quarantäne gestellt wurde.

    Er verstarb in der Nacht zu Mittwoch im St. Josef Hospital in Bochum-Grumme.

    Coronavirus in NRW: Fiese Betrugsmasche im Umlauf - Polizei warnt

    12.10 Uhr: Kriminelle nutzen die Coronavirus-Pandemie für sich. Wie die Polizei Köln berichtet, erhalten Bürger und Bürgerinnen dieser Tage vermehrt gefälschte E-Mails, die angeblich von der WHO, Banken oder Sparkassen stammen.

    Wie es heißt sind im Netz Hinweise auf Filialschließungen von Kreditinstituten unterwegs, in denen Kundendaten abgefragt werden. Die angeschriebenen Kunden werden dort gebeten, ihre Adresse, E-Mail- und Telefon-Erreichbarkeiten auf einer verlinkten Phishing-Site einzugeben. Von dort landen die Daten dann bei den Betrügern. 

    In anderen Mails werden unter anderem Atemschutzmasken und ähnliche derzeit stark gefragte Artikel angeboten, um Daten abzugreifen oder potenzielle Kunden in Fake-Shops zu lotsen. Diese kassieren dann im Voraus, liefern aber niemals die bestellte Ware.

    Die Polizei empfiehlt, derartige E-Mails zu ignorieren und zu löschen. Medienanhänge sollten auf gar keinen Fall geöffnet werden, weil dadurch schädliche Software auf dem Computer landen könnte. 

    Neben der Polizei hat auch die WHO auf ihrer Website eine allgemeine Warnung vor Cyber-Kriminellen veröffentlicht, die sich als WHO(-Mitarbeiter) ausgeben. Aus ihr geht klar hervor, dass die Organisation niemals E-Mail-Anhänge verschickt, um die der Empfänger nicht vorher ausdrücklich gebeten hat.

    Coronavirus in NRW: Polizei muss Personengruppen in Gelsenkirchen trennen

    10.56 Uhr: Uneinsichtigkeit in Gelsenkirchen: Nachdem bereits am Montag und Dienstag immer wieder Personengruppen getrennt werden mussten, scheinen die Bürger in der Ruhrgebietsstadt unbelehrbar zu sein. 

    Wie die Polizei Gelsenkirchen mitteilt, mussten ihre Beamten in der Zeit von Dienstagmorgen bis Mittwochmorgen zehn Personengruppen von mehr als zwei Personen auseinander bringen. 

    Zu allen festgestellten Verstößen leiteten die Ordnungshüter entsprechende Verfahren ein. Insgesamt 52 Uneinsichtige dürfen jetzt mit einem Bußgeldbescheid rechnen.

    Immerhin: Personengruppen mit mehr als zehn Personen wurden nicht angetroffen.

    10.34 Uhr: Wie jeden Morgen hat das NRW-Gesundheitsministerium auch heute neue Zahlen zu den Corona-Infizierten in NRW herausgegeben. Insgesamt gibt es nun 9421 Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben. Am Dienstag waren es zur gleichen Zeit noch 8745 Menschen. Die Anzahl der Toten stieg von 54 auf 61.

    Im Kreis Heinsberg, dem immer noch am stärksten betroffenen Gebiet in Deutschland, gibt es unverändert 1043 Fälle.

    Coronavirus in NRW: Neuer Todesfall in Essen - der zweite innerhalb von 24 Stunden

    10.15 Uhr: Traurige Nachrichten aus Essen. Nachdem in der Ruhrgebietsmetropole erst am Dienstag eine Person an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben ist, folgt heute der nächste Todesfall.

    Wie die Stadt Essen mitteilt, handelt es sich bei der Verstorbenen um eine 82-jährige Palliativ-Patientin, die aus dem Marienhaus im Westviertel in das Universitätsklinikum Essen verlegt wurde und in der Nacht verstorben ist.

    In Essen sind Stand heute (25.3.) 259 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Bei 1.357 Personen ist aktuell eine häusliche Quarantäne angeordnet. 505 Personen konnten aus einer Quarantäne bereits wieder entlassen werden.

    Insgesamt drei Personen sind nach einer Corona-Erkrankung mit milden Symptomen wieder gesund.

    Die in Essen an dem Coronavirus erkrankten Personen sind insbesondere aus den Altersgruppen 30-50 Jahre und 50-70 Jahre. Die dritte am stärksten betroffene Altersgruppe sind Personen über 70 Jahre. Deshalb nimmt das Lagezentrum Untere Gesundheitsbehörde bereits insbesondere die Älteren in den Blick.

    Coronavirus in NRW: "Lange wird unser Land einen vollständigen Shutdown nicht überstehen!"

    10.03 Uhr: Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) hat vor den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Coronavirus-Einschränkungen gewarnt. "Ich befürchte, lange wird unser Land einen nahezu vollständigen Shutdown nicht überstehen", schrieb er in einem Gastbeitrag der Rheinischen Post.

    Schon jetzt gebe es erste Insolvenzen, die "vollmundig angekündigten großzügigen staatlichen Rettungsschirme" würden mangels staatlicher Einnahmen auf Dauer wohl nicht durchzuhalten sein, sagte Geisel

    Hinzu komme wegen der Kontaktverbote bereits eine "signifikante Zunahme" von Inobhutnahmen und Betretungsverboten wegen häuslicher Gewalt. Die Schließungen von Schulen und Universitäten brächten das solidarische Miteinander der Generationen in Gefahr. 

    Es sei zu befürchten, dass junge Menschen zunehmend gegen die Maßnahme rebellierten, weil sie sich von den Gefahren der Infektion nicht selbst betroffen fühlten.

    Coronavirus - Diagnostikzentrum Düsseldorf

    Coronavirus in NRW: Entscheidung über Abiturprüfungen soll diese Woche fallen

    9.24 Uhr: Der Flughafen Dortmund hat für heute fast alle Flüge gecancelt. Wie dem aktuellen Abflug-Plan zu entnehmen ist, wurden für heute beinahe alle Flüge bis zum Abend annulliert. Lediglich vier Flieger sollen heute abheben - zwei davon sind bereits gestartet und zwar nach Budapest und Targu Mures

    Für den Nachmittag seien noch zwei Flüge nach Cluj und Bukarest geplant. Nach aktuellem Stand sollen sie wie geplant starten.

    Update, Mittwoch (25. März), 8 Uhr: Was ist mit den Abi-Prüfungen in NRW? Darüber wollen die Kultusminister der Bundesländer noch diese Woche beraten. Wegen des Coronavirus lernen die Schüler derzeit zu Hause.

    Coronavirus in NRW: Prüfungschaos beim Abitur soll ein Ende haben

    Derzeit ist das Chaos um die Abitur-Püfungen 2020 perfekt: In Hessen und Rheinland-Pfalz laufen sie bereits trotz Coronavirus, Schleswig-Holstein will sie hingegen ausfallen lassen. Bereits für heute ist eine Schaltkonferenz der Kultusminister der Länder geplant.

    Laut Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) soll das Chaos um die Abi-Prüfungen in NRW wegen des Coronavirus diese Woche ein Ende haben.

    "Nordrhein-Westfalen ist auf verschiedene Szenarien vorbereitet und wird in dieser Woche noch einen Vorstoß unternehmen, mit möglichst vielen Ländern einen gemeinsamen Weg einzuschlagen", sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Die Regelung für die Abiturienten in NRW soll unabhängig davon aber spätestens am Freitag gefunden sein.

    Coronavirus: AfD instrumentalisiert Fridays for Future

    Update, Dienstag (24. März), 21.55 Uhr: Das Coronavirus hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen. Es beeinflusst auch die politische Landschaft im Land.

    Auf geschmacklose Weise instrumentalisiert die AfD das Coronavirus gegen die Bewegung Fridays for Future, findet RUHR24-Redakteur Martin Nefzger.

    Update, Dienstag (24. März), 21.50 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie sollen in Düsseldorf in den kommenden zwei Monaten alle Großveranstaltungen ausfallen. Derzeit prüfe man, die Verfügung vom 11. März, die Veranstaltungen mit über 1.000 Personen untersagt, bis Ende Mai zu verlängern.

    Coronavirus in NRW: Japan-Tag in Düsseldorf abgesagt

    Abgesagt ist bereits der Japan-Tag, welcher am 16. Mai hätte stattfinden sollen. Einen Ersatztermin in diesem Jahr werde es nicht geben. Es sei derzeit nicht möglich, eine Veranstaltung abzuhalten, an der 600.000 Menschen teilnehmen, so Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) laut einem Bericht der dpa.

    Update, Dienstag (24. März), 21.39 Uhr: Rätselraten bei Schülern und Eltern: Die Schulen sind geschlossen und derzeit ist nicht absehbar, wann die diesjährigen Abitur-Prüfungen stattfinden können. Oder ob sie gar wegen des Coronavirus ganz abgesagt werden müssen.

    Coronavirus in NRW: Gebauer kündigt Abi-Entscheidung am Freitag an

    Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) kündigte nun in einer Erklärung an, dass bis Freitag eine Entscheidung fallen werde. Zunächst wolle man versuchen, mit anderen Bundesländern eine gemeinsame Lösung zu finden. "Sollte dies nicht möglich sein, wird Nordrhein-Westfalen unabhängig davon seine Entscheidungen treffen und diese am Freitag vorstellen", so Gebauer laut dpa.

    Update, Dienstag (24. März), 21.14 Uhr: NRW- Die Stadt Essen vermeldet einen weiteren Todesfall aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs. Die Zahl der Personen, die an den Folgen von Covid-19 gestorben sind, steigt damit auf vier.

    Bei dem Todesopfer handelt es sich um einen 90-jährigen Mann. Die Zahl der Infizierten liegt derzeit bei 242 Personen. Außerdem meldet Essen die ersten beiden geheilten Coronavirus-Fälle in der Stadt.

    NRW: 124 Coronavirus-Infektionen im Kreis Unna

    Update, Dienstag (24. März), 20.58 Uhr: Im Kreis Unna haben sich am Dienstag 16 weitere Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steigt die Zahl der infizierten Personen auf 124. So verteilt sich die Zahl der Fälle:

    • Bergkamen 12
    • Bönen 2
    • Fröndenberg 6
    • Holzwickede 4
    • Kamen 4
    • Lünen 18
    • Schwerte 24
    • Selm 26
    • Unna 18
    • Werne 10

    Coronavirus in NRW: Deutlicher Anstieg der Fälle im Kreis Recklinghausen

    Update, Dienstag (24. März), 20.33 Uhr: Im Kreis Recklinghausen ist die Zahl der Coronavirus-Fälle am Dienstag erneut angestiegen. 195 registrierte Fälle sind 33 mehr als noch am Vortag. Die Infizierten verteilen sich auf folgende Städte:

    • Castrop-Rauxel 29
    • Datteln 18
    • Dorsten 41
    • Gladbeck 7
    • Haltern am See 30
    • Herten 10
    • Marl 19
    • Oer-Erkenschwick 6
    • Recklinghausen 28
    • Waltrop 7

    Update, Dienstag (24. März), 19.45 Uhr: Das Bundesland NRW geht rigoros gegen die Ausbreitung des Coronavirus vor. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU): "Die Lage ist ernst. Es geht um Leben und Tod." Darum gibt es nun für NRW einen Coronavirus-Bußgeldkatalog mit harten Strafen, sollten sich die Bürger nicht an das aktuelle Kontaktverbot halten.

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorgehen.

    Update, Dienstag (24. März), 19.19 Uhr: Tragischer Fall im Kreis Herford: Ein Mitarbeiter des Gesundheitsteams an der zentralen Abstrichstelle in Herford ist bei der Ausübung seiner Hilfstätigkeit zusammengebrochen und später verstorben

    NRW: Mann bricht an Coronavirus-Teststelle zusammen und stirbt im Krankenhaus

    Der Mann war am Montag (23. März) bei der Arbeit kollabiert, sein Leben konnte im Krankenhaus nicht mehr gerettet werden. Die genaue Todesursache ist noch unbekannt, wie der Kreis Herford mitteilt. 

    Im Kreis haben sich nach aktuellem Stand 104 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Seit Montag sind vier neue Fälle dazu gekommen, vier Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt. 

    Update, Dienstag (24. März), 18.15 Uhr: Die Stadt Duisburg nimmt ab morgen (25. März, 8 Uhr) ein neues medizinisches Sichtungszentrum in Dienst. Es ist bereits das dritte der Stadt.

    Coronavirus in NRW: Duisburg nimmt neues medizinisches Sichtungszentrum in Dienst

    So sollen die Wartezeiten von Patienten verringert und die Notaufnahmen und Arztpraxen entlastet werden. Auch in dem neuen Sichtungszentrum sollen sich unabhängig von einem Corona-Verdacht alle Personen vorstellen, die sich krank fühlen. 

    In diesem Sichtungszentrum werden keine Covid-19-Tests durchgeführt. Dafür sind die Coronavirus-Testzentren an der Stadthalle Walsum und der Gesamtschule Süd zuständig. 

    Die Personen, die im Sichtungszentrum vorstellig werden, werden durch einen Arzt untersucht. Stellt dieser eine Behandlungsbedürftigkeit fest, händigt er Patienten eine entsprechende Bescheinigung aus. Mit dieser Bescheinigung stellen sich die betroffenen Patienten dann in einer Arztpraxis oder einer Notaufnahme vor. Die drei Sichtungszentren haben von 8 bis 18 Uhr geöffnet: 

    • Sichtungszentrum West: Glück-Auf-Halle, Dr.-Kolb-Str. 2, 47198 Duisburg-Homberg
    • Sichtungszentrum Süd: Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-172, 47269 Duisburg-Großenbaum
    • Sichtungszentrum Nord: Stadthalle Walsum, Waldstr. 20 (Anfahrt über Beckersloh), 47179 Duisburg-Walsum

    Update, Dienstag (24. März), 17.55 Uhr: Die Stadt Bochum beklagt weitere Todesfälle wegen des Coronavirus. Zwei Bewohnerinnen des Seniorenzentrums Heinrich-König sind im Alter von 81 und 89 Jahren an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben.

    Coronavirus in NRW: Zwei neue Todesfälle in Bochum

    In der unter Quarantäne stehenden Einrichtung sind derzeit elf Menschen infiziert. Insgesamt meldet dieStadt Bochum 158 Coronavirus-Fälle, 14 Personen werden stationär behandelt.

    Update, Dienstag (24. März), 17.35 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Nordrhein-Westfalen steigt weiter an. Am Nachmittag meldete das NRW-Gesundheitsamt 9.087 Fälle.

    Coronavirus in NRW: Über 9.000 Infizierte - 14 neue Todesfälle

    Vor 24 Stunden waren noch 8224 Infizierte gemeldet worden, am heutigen Morgen 8745. Die Zahl der Todesfälle in NRW ist binnen eines Tages um 14 auf 54 gestiegen.

    Update, Dienstag (24. März), 17.03 Uhr: NRW - Neben den gesundheitlichen Gefahren wird die Coronavirus-Pandemie für viele Menschen auch schwere finanzielle Folgen haben. Wie man diesen im Kreis Unna entgegentritt, soll morgen eruiert werden.

    Coronavirus in NRW: Bürgermeister des Kreises Unna stellen Hilfsangebote in Aussicht

    Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns besorgt: "Es ist schon jetzt absehbar, dass viele Existenzen auf der Kippe stehen oder gar konkret bedroht sind. Wir tun als Stadtverwaltung unser Möglichstes - noch herrscht allerdings keine Klarheit, wie die Kommunen die vielen Herausforderungen finanziell meistern können und sollen."

    Am Mittwoch (25. März) tagen die Bürgermeister des Kreises Unna, um Maßnahmen abzustimmen. Unter anderem soll es bei der Zusammenkunft um mögliche zeitweilige Steuererleichterungen für Unternehmer gehen.

    Coronavirus: NRW-Landtag beschließt Milliarden-Rettungsschirm

    Update, Dienstag (24. März), 16.21 Uhr: Der NRW-Landtag hat am Nachmittag einstimmig die Einrichtung eines Rettungsschirmes in Höhe von 25 Milliarden Euro beschlossen. Damit sollen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise abgefedert werden. Im Eilverfahren stimmten alle fünf Fraktionen zu. Um den empfohlenen Sicherheitsabstand einhalten zu können, nahm nur ein Drittel der Abgeordneten an der Sitzung teil.

    Coronavirus in NRW: Erweiterung der Notbetreuung in den Kitas

    Update, Dienstag (24. März), 15.55 Uhr: Am Freitag (20. März) wurde bekannt, dass die bestehende Regelung zum Anspruch auf Notbetreuung in den Kitas erweitert wird. Einen Anspruch auf Notbetreuung haben laut NRW-Schulministerium alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.

    Wie Verdi am Nachmittag mitteilte, seien nun etliche Meldungen von Erziehern und Erzieherinnen eingegangen, die in ihren Einrichtungen eine "unvorbereitete Arbeitssituation" vorgefunden haben. 

    „Aus einzelnen Einrichtungen wird uns berichtet, dass nach der Ausweitung des Erlasses in den Kitas der Andrang so groß ist, dass es fast dem Normalbetrieb gleicht. Die Bildung kleiner Gruppen und die Vermeidung des Einsatzes von gesundheitlich gefährdeten Beschäftigten wird damit unmöglich gemacht. Aus vielen Einrichtungen erhalten wir die Nachricht, dass es keinerlei Schutzmaterial gibt, nicht einmal Schutzmasken, geschweige denn ausreichend Desinfektionsmittel“, mahnt Verdi-Fachbereichsleiterin Sabine Uhlenkott.

    In den Kommunen seien viele Jugendämter von den Entscheidungen überrollt worden und konnten am Wochenende kaum Maßnahmen für ein geordnetes Verfahren vorbereiten. Außerdem seien die Personalräte in den Betrieben nicht beteiligt worden, um den Schutz der Kita-Beschäftigten zu kontrollieren.

    Coronavirus in NRW: ICE-Züge für alle ohne entsprechendes Ticket?

    Update, Dienstag (24. März), 15.38 Uhr: Das reduzierte Angebot im Schienennahverkehr wegen der Coronavirus-Pandemie hat vielerorts zu überfüllten S-Bahnen und Zügen in Nordrhein-Westfalen geführt. 

    Deshalb setzt sich NRW für die Freigabe derICE-Züge für Nahverkehrskunden auf besonders belasteten Strecken ein. Dann könnten Fahrgäste auch mit einem Nahverkehrsticket in diese Züge einsteigen, was bisher nicht erlaubt ist.

    In einem Brief an den Vorstandschef der Deutschen Bahn, der der Deutschen Presse-Agentur (dpa)vorliegt, schrieb NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) heute: "Die vom Robert Koch-Institut und der Bundesregierung angeordneten Abstände können so nicht eingehalten werden. Abhilfe könnte auf einigen Linien eine Freigabe des Fernverkehrs schaffen."

    Die Bahn-Konzerntochter DB Fernverkehr habe sich bislang nicht in der Lage gesehen, dem Wunsch nach Freigabe des ICE-Verkehrs zu entsprechen, kritisierte Wüst in seinem Brief an Bahn-Vorstand Richard Lutz. Nun bitte er dringend um kurzfristige Prüfung für 14 Strecken - darunter auf der Rheinschiene Aachen, Bonn, Köln Düsseldorf sowie für Anbindungen zwischen dem Ruhrgebiet, Münster, Osnabrück und Ostwestfalen.

    Update, Dienstag (24. März), 15.28 Uhr: Seit heute können sich auch in Düsseldorf Menschen in einer Drive-In-Station auf das Coronavirus untersuchen lassen. Wie die Stadt mitteilte, sollen dort zuerst Beschäftigte aus der sogenannten "kritischen Infrastruktur" getestet werden. 

    An der Konzerthalle im Stadtteil Oberbilk werden den Autofahrern die Proben unter einem Zelt entnommen und können dabei sitzen bleiben. Getestet werden kann dort nur, wer nach Absprache mit der Hotline der Stadt einen Termin vereinbart hat. Wie die Stadt mitteilt, soll ein Test knapp zehn Minuten dauern. Das Ergebnis gibt es nach 24 bis 36 Stunden.

    Coronavirus in NRW: Neue Fallzahlen aus Heinsberg - positive Nachtichten

    Update, Dienstag (24. März), 15 Uhr: Im besonders betroffenen Kreis Heinsberg waren nach Angaben des Kreises am Dienstag 1043 Menschen (Stand 12.30 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Am Vortag waren es 1004. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 25 (Vortag 24). Genesen waren 247 Menschen. Nach Berechnungen der Uniklinik Aachen ist die Ansteckungskurve im Kreis abgeflacht.

    Coronavirus - Heinsberg

    Update, Dienstag (24. März), 14.45 Uhr: In Bochum scheinen sich die Menschen deutlich öfter an die vom Land erlassene Allgemeinverfügung zu halten. Wie die Stadt mitteilt, würden sich die Bochumer und Bochumerinnen "vorbildlich an die Regelungen des Kontaktverbots" halten.

    Bei 500 Kontrollen am gestrigen Montag musste das Ordnungsamt kein einziges Mal einschreiten, die Polizei meldete einen einzigen Fall, in dem eine fünfköpfige Gruppe angetroffen und aufgelöst worden war.

    Coronavirus in NRW: Erster Todesfall in Hagen

    Update, Dienstag (24. März), 14 Uhr: In der Nacht zu Dienstag ist ein mit dem Coronavirus infizierter Mann aus Hagen (nahe Dortmund) gestorben. Das teilte die Stadt am Mittag mit. Es handelt sich bei ihm um die erste Person, die in Hagen an den Folgen des Virus gestorben ist.

    Der 81-jährige Patient wurde bereits am vergangenen Mittwoch (18. März) positiv auf dasVirus getestet. Aufgrund einer Vorerkrankung verlief die Krankheit Covid-19 bei ihm schwerwiegend. Zuletzt war er im Agaplesion Allgemeines Krankenhaus (AKH) auf der Intensivstation untergebracht und wurde beamtet. auf der Intensivstation untergebracht und wurde beamtet.

    Coronavirus in NRW: Neuer Todesfall in Essen - Mann mit Vorerkrankungen

    Update, Dienstag (24. März), 13.07 Uhr: Wie die Stadt Essen am Mittag mitteilt, ist in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Patient an den Folgen einer Coronavirus-Infektion im Universitätsklinikum gestorben

    Der 89-jährige Mann sei bereits bei seiner Einlieferung in der vergangenen Woche positiv auf das Virus getestet worden. Er litt an schweren Vorerkrankungen und wurde in der Uniklinik bereits palliativ (sterbebegleitend) behandelt.

    Update, Dienstag (24. März), 12.23 Uhr: Die SPD-Opposition im Landtag hat in der Coronavirus-Krise finanzielle Hilfen auch für soziale Dienste gefordert. "Auch soziale Dienste gehören unter den Rettungsschirm", sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty am Dienstag in einer Sondersitzung des Landtags.

    Zugleich forderte er die Landesregierung auf, die Gebühren für Kitas und den Offenen Ganztag (OGS) auszusetzen. Viele Familien müssten monatlich 200 bis 400 Euro an Betreuungskosten zahlen. "Das ist Geld, das sie im Moment gebrauchen können."

    Coronavirus in NRW: 45 Tote - alle Kreise und kreisfreie Städte melden Infektionen

    Update, Dienstag (24. März), 11.56 Uhr: 45 Menschen sind in NRW bisher an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das seien fünf Menschen mehr als noch am Vortag, teilt das Gesundheitsministerium mit. 

    Coronavirus-Infektionen melden inzwischen alle 53 Kreise und kreisfreien Städte in NRW. Das Ministerium betonte, die Entwicklung sei dynamisch. Die Zahlen basierten auf aktuellen behördlichen Meldungen, die das Landesministerium erhalten habe. Kommunen können inzwischen aber auch schon höhere Fallzahlen bekanntgegeben haben.

    Update, Dienstag (24. März), 11.31 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat in einer Sondersitzung des Landtags angekündigt, dass Nordrhein-Westfalen zehn Coronavirus-Patienten aus Norditalien aufnehmen wird.

    Die italienische Luftwaffe wird die Menschen in den kommenden Tagen nach NRW bringen. „Das ist ein kleiner Tropfen", sagte Laschet. „Aber wir wollen signalisieren: Ihr seid nicht allein." Jedes Leben, das man aktuell retten könne, sei es wert.

    Coronavirus in NRW: 8745 Infizierte in Nordrhein-Westfalen bestätigt

    Update, Dienstag (24. März), 11.15 Uhr: In Gelsenkirchen musste die Polizei wegen Verstößen gegen die Allgemeinverfügung durchgreifen. Von Montagmorgen bis Dienstagmorgen hätte sie zehn Mal Personengruppen von mehr als zwei Personen auflösen müssen, heißt es. 

    Um die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen zu können, haben die Beamten deshalb einen erneuten Appell an die Bevölkerung gerichtet: 

    "Mit Uneinsichtigkeit und ignorantem Egoismus gefährden Sie nicht nur sich selbst, Sie gefährden auch die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt! Also halten Sie sich bitte an die bestehenden Allgemeinverfügungen der Stadt! Die Polizei wird sämtliche Verstöße gegen die bestehenden Regeln konsequent verfolgen! Wir sind draußen weiter für sie unterwegs, leisten Sie bitte Ihren Beitrag und bleiben Sie für uns alle zuhause!"

    Update, Dienstag (24. März), 10.48 Uhr: Wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilt, sind mittlerweile 8745 Menschen in NRW mit dem Coronavirus infiziert. Am Montagnachmittag waren es noch 8224 Personen - also rund 500 weniger. 

    Der Kreis Heinsberg ist nach wie vor das am stärksten betroffene Gebiet in Nordrhein-Westfalen. Hier wurden aktuell 1004 Infektionen gezählt. 

    Coronavirus in NRW: Auswirkungen auf Profi-Fußball - Bayer Leverkusen über Gehaltsverzicht

    Update, Dienstag (24. März), 10.23 Uhr: Aufgrund der Coronavirus-Krise liegt die Fußball-Bundesliga erst mal brach. Auch Geisterspiele finden derzeit keine statt - eine Tatsache, die die Vereine vor neue finanzielle Herausforderungen stellt. Diskutiert wird daher, ob Vereinsfunktionäre und Spieler auf ihre Gehälte verzichten sollten. Neuigkeiten gibt es jetzt von Bayer Leverkusen.

    Laut Sport-Geschäftsführer Rudi Völler seien Führung und Spieler des Fußball-Bundesligisten angesichts der Coronakrise zu einem Gehaltsverzicht bereit. Darüber hat Völler am Montag mit Kapitän Lars Bender gesprochen. 

    "Wir machen uns Gedanken und die Spieler auch, das Signal hat Lars mir gegeben. Alle sind gefordert, um dem eigenen Verein zu helfen", sagte Völler in einem Interview der Bild-Zeitung. "Jeder muss seinen Beitrag leisten - und das gilt natürlich auch für die Verantwortlichen", betonte Völler und nannte außer sich selbst auch Clubchef Fernando Carro und Sportdirektor Simon Rolfes.

    Update, Dienstag (24. März), 09.56 Uhr: Der NRW-Landtag stimmt in einer heutigen Sondersitzung ab 10 Uhr über einen 25-Milliarden-Nachtragshaushalt zur Bewältigung der Coronavirus-Krise ab. 

    Coronavirus in NRW: Neunjähriges Kind in Bochum infiziert

    Update, Dienstag (24. März), 9.43 Uhr: Wie die Stadt Bochum am Montagabend (23. März) mitteilte, hätte sich in der Ruhrgebietsstadt zum ersten Mal ein Kind (9) mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Weitere Details, etwa wie es dem Kind aktuell geht oder wo es sich angesteckt haben könnte, liegen derzeit nicht vor. 

    Kinder infizieren sich deutlich seltener mit SARS-CoV-2 als ältere Menschen. Die bislang jüngste infizierte Person in Bochum war 18 Jahre alt.

    Update, Dienstag (24. März), 9.15 Uhr: Das Land NRW hat einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Kontaktregeln erlassen. Verstöße während der Coronavirus-Pandemie können bis zu 5000 Euro Strafe kosten, bei Wiederholung sogar 25.000 Euro.

    Coronavirus in NRW: Bugeldkatalog für Verstöße erlassen - so hoch sind die Strafen 

    Doch bereits bei geringen Verstößen können sie Strafen drastisch werden, wie ein Blick auf diese Liste zeigt:

    • Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen: 250 Euro pro Person
    • Verbotenes Picknicken: 250 Euro
    • Organisation von Sportveranstaltungen: 1000 Euro
    • Verzehr von Außer-Haus-Speisen näher als 50 Meter am Restaurant oder Imbiss: 200 Euro

    Diese Liste soll laut dpa am Montagabend an die Behörden geschickt worden sein. Laut NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gelte gegenüber Rechts-Brechern im Kampf gegen das Coronavirus "Null Toleranz". 

    Update, Montag (23. März), 21.45 Uhr: NRW - Offenbar plant die Stadt Duisburg, das Gebäude der ehemaligen Rhein Klinik in im Stadtteil Laar als Behelfskrankenhaus zu nutzen. Das berichtet die Rheinische Post. Laut dem Bericht sollen in Laar Menschen behandelt werden, die nicht mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind, ihre Betten in anderen Kliniken aber für schwerkranke Covid-19-Patienten räumen mussten.

    NRW/Berlin: Erster Coronavirus-Test bei Bundeskanzlerin Angela Merkel negativ

    Update, Montag (23. März), 21.45 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich einem ersten Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus unterzogen. Das Ergebnis ist negativ.

    Wie Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte, geht es der Bundeskanzlerin gut. Weitere Tests stehen in den kommenden Tagen an. Seit Sonntag befindet sich Angela Merkel in häuslicher Quarantäne. Ein Arzt, der sie am Freitag gegen Pneumokokken geimpft hatte, ist mit dem Coronavirus infiziert.

    Update, Montag (23. März), 21.33 Uhr: In NRW-Supermärkten wird es künftig deutlich mehr Bewegungsfreiheit geben. Das geht aus dem neuen Erlass der Landesregierung hervor.

    Coronavirus in NRW: Einlasskontrollen in Supermärkten

    Nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter Fläche darf sich in den jeweiligen Läden aufhalten. Um die Einhaltung dieser Maßgabe kontrollieren zu können, treffen nach WDR-Informationen die Supermarktketten Rewe und Aldi Maßnahmen. Mancherorts könne es zu Einlasskontrollen oder gar zu Einlassbeschränkungen kommen. 

    Da Baumärkte zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus nur noch unter Einhaltung strenger Sicherheitskontrollen von Privatpersonen betreten werden dürfen, nehme auch der Baumarkt Obi entsprechende Kontrollen vor.

    Update, Montag (23. März), 21.18 Uhr: Am Montag beschloss die Bundesregierung im Zuge der Coronavirus-Krise direkte Zuschüsse für Kleinunternehmen in Höhe von 9.000 Euro (bis fünf Mitarbeiter) und 15.000 Euro (bis zehn Mitarbeiter). Die NRW-Regierung plant zudem, das Sofortprogramm des Bundes aufzustocken und zusätzlich Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten Zuschüsse in Höhe von 25.000 Euro zu bezahlen. Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Finanzminister Lutz Lienenkämper wollen den Plan am Dienstag dem Kabinett präsentieren.

    NRW: Polizei bleibt trotz Coronavirus zuversichtlich

    Update, Montag (23. März), 20.55 Uhr: Die Polizei in NRW sieht sich gut gerüstet für den Kampf gegen das Coronavirus. Innenminister Herbert Reul (CDU) gibt sich optimistisch: „Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat mehr als 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie ist jederzeit in der Lage, ihre Aufgaben wahrzunehmen. Rund um die Uhr und im gesamten Land. Ob Corona oder nicht", sagte er am Montag.

    Man werde wegen des Coronavirus in NRW Ausbildung, Fortbildungen und Dienstreise absagen, um Ressourcen zu schonen. Außerdem würden durch die Ausfälle von Bundesliga oder Demos sowie dem geringeren Verkehrsaufkommen auf den Straßen ohnehin weitere Kapazitäten frei.

    Die Zahl der Erkrankten und Verdachtsfälle bei der Polizeibeamten in NRW selbst sei "überschaubar", so Reul. Nach Ansicht des Ministers habe man "genug Atemschutzmasken, Einmalhandschuhe, Schutzbrillen, Infektionsschutzsets."

    Coronavirus in NRW: Todesfälle durch Covid-19 in Wesel und Heinsberg

    Update, Montag (23. März), 20.22 Uhr: NRW - Nordrhein-Westfalen hat weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen, der die Krankheit Covid-19 auslöst. In den Kreisen Wesel und Heinsberg sind fünf Menschen gestorben.

    Wie die dpa mitteilt, vermeldet der Kreis Wesel zwei weitere Todesopfer des Coronavirus, die bislang noch nicht von den Statistiken des Bundeslandes erfasst waren. Auch in Heinsberg steigt die Zahl der Opfer weiter an. 

    Eine Sprecherin des Kreises Heinsberg bestätigte gegenüber der WAZ den Tod von drei weiteren Menschen. Es handele sich dabei um zwei Männer im Alter von 82 und 84 Jahren sowie eine 96-jährige Frau. Die Zahl der Todesfälle im Kreis steigt damit auf 26.

    Update, Montag (23. März), 19.53 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Bochum ist am Montag nur leicht angestiegen. Grund dafür könnte das vorangegangene Wochenende sein, wie die Stadt mitteilt.

    Coronavirus in NRW: Fallzahl in Bochum steigt leicht an

    143 Personen haben sich mittlerweile nachweislich mit dem Erreger angesteckt, die Infizierten sind zwischen 9 und 78 Jahre alt. Die reale Fallzahl könne höher liegen, weil beim Gesundheitsamt weniger Testergebnisse eingegangen sind als an Wochentagen. Insgesamt wurden in Bochum bisher 2.000 Tests durchgeführt.

    Update, Montag (23. März), 19.30 Uhr: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) gab am Montag einen Einblick in die Lage in den Krankenhäusern: Derzeit werden mindestens 443 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung in den Kliniken behandelt. 146 Personen müssen auf einer Intensivstation behandelt werden, 121 unter ihnen benötigen ein Beatmungsgerät. Zwei Drittel aller Kliniken haben Angaben dazu gemacht. 

    Coronavirus in NRW: So ist die aktuelle Lage in den Krankenhäusern

    Die Kapazitäten in den NRW-Krankenhäusern sollen aufgrund ansteigender Covid-19-Fallzahlen weiter aufgestockt werden. "Es ist wichtig, dass wir in den nächsten Tagen und Wochen möglichst viele Beatmungsplätze schaffen", sagte Laumann. Derzeit gibt 6.148 Intensivbetten mit 4.223 Beatmungsmöglichkeiten, 2.600 weitere Beatmungsplätze könnten geschaffen werden.

    Update, Montag (23. März), 18.36 Uhr: NRW - Die Zahl der Coronavirus-Infizierten ist zum Nachmittag auf 8224 angestiegen. 40 Todesfälle sind seit Beginn des Ausbruchs zu beklagen. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium mit.

    Coronavirus in NRW: Zahl der Infizierten steigt - vorsichtiger Optimismus in Heinsberg

    Im besonders betroffenen Kreis Heinsberg wurden 1.004 Fälle gemeldet (Stand: 16 Uhr). Dennoch gibt es vorsichtigen Grund zum Optimismus, wie Professor Thomas Ittel, Chef des Uniklinikums Aachen, am Montag (23. März) nach dpa-Informationen verriet.

    Aufgrund des zuletzt "trägen Anstiegs" der Neuinfektionen bestehe die Hoffnung, dass in etwa drei Wochen ein erstes Entspannungssignal geben könnte. Demnach könnte die Spitzenbelastung für Aachener Krankenhäuser durch Covid-19-Patienten Ende April erreicht sein.

    Update, Montag (23. März), 17.20 Uhr: Tausende Professoren und Professorinnen fordern nun, dass das kommende Sommersemester formal nicht gezählt und stattdessen als sogenanntes "Nicht-Semester" eingestuft wird. 

    Grund dafür sei, dass aktuell nicht für alle Studierenden "faire Bedingungen" gewährleistet sind. Sie sollten wegen der Coronavirus-Pandemie keine Nachteile haben. Die Lehre sollte deswegen nur in reduzierter Form stattfinden.

    Zuvor hatten die Hochschulen des Landes den Start des Sommersemesters 2020 auf den 20. April verschoben. Ob der universitäre Alltag danach normal ablaufen kann, ist derzeit unklar. Viele Hochschulen versuchen derzeit, auf digitale Möglichkeiten zurückzugreifen, was allerdings nicht in allen Bereichen funktioniert.

    Allein in NRW sind etwa 774.000 Studierende von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands befinden sich viele Hochschulen und Universitäten mit mehreren zehntausend Studierenden. Darunter in Essen, Bochum, Dortmund und Köln.

    Coronavirus in NRW: "Coronavirus-Unfall" in Oberhausen sorgt für Quarantäne

    Update, Montag (23. März), 16.45 Uhr: Bei der Freizeitgestaltung müssen aktuell nicht nur Bürger kreativ werden, sondern auch entsprechende Einrichtungen. Die Stadtbücherei in Recklinghausen hat deshalb einen kostenlosen Zugang für seine Online-Ausleihe eingerichtet. 

    „Wir möchten die Einschränkungen im Alltag, mit denen wir zurzeit alle leben müssen, so angenehm wie möglich gestalten“, sagt Bürgermeister und Kulturdezernent Christoph Tesche. „Umso mehr freut es mich, dass die Stadtbibliothek ab sofort einen kostenlosen Zugang zur Onleihe und dem digitalen Portal von Brockhaus anbietet.“ 

    Bis Freitag, 1. Mai, können sich alle Interessierten - auch ohne Leseausweis - von Montag bis Freitag für die digitalen Angebote anmelden. Dafür muss lediglich eine E-Mail mit dem Namen, Geburtsdatum, Adresse und bei Minderjährigen dem Namen der erziehungsberechtigten Person an stadtbibliothek@recklinghausen.de geschickt werden.

    Die Zugangsdaten (Kundennummer und Passwort) werden per E-Mail zugeschickt. Das Angebot funktioniert über eBook-Reader, Tablet, Smartphone oder PC. Die Medien können drei Wochen lang ausgeliehen werden. Es entstehen in der Onleihe keinerlei Mahngebühren.

    Update, Montag (23. März), 16 Uhr: In Oberhausen kam es am Wochenende zu einem Unfall. Ein Autofahrer war von der Fahrbahn abgekommen und krachte in einen parkenden Kombi. 

    Doch das Problem an der Sache war nicht etwa der Sachschaden, der dadurch entstand, sondern die Tatsache, dass der Unfallfahrer Symptome einer Coronavirus-Infektion zeigte. Er kam ins Krankenhaus und die Polizei musste in Quarantäne.

    Coronavirus in NRW: Landwirte spenden Schutzkleidung an die KVWL

    Update, Montag (23. März), 15.12 Uhr: In Zeiten der Coronakrise geht es um Solidarität und dem umfassenden Schutz aller. Um einen Beitrag zum Allgemeinwohl beizutragen, haben am vergangenen Wochenende hunderte Landwirtsfamilien aus Westfalen-Lippe Schutzbekleidung zusammen getragen, die sie regulär für Hofbesuche nutzen. Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband hatte zuvor dazu aufgerufen.

    Weil Besuche durch die Ausbreitung des Coronavirus vorerst nicht stattfinden können, entschlossen sich die Landwirtinnen und Landwirte kurzerhand, Einweg-Overalls und Schuhüberzieher an die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zu spenden. Mehrere tausend Stücke an Schutzkleidung werden so seit dem Wochenende zusammengetragen.

    Landwirte haben Schutzkleidung gespendet, die dringend benötigt wird, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

    Update, Montag (23. März), 15 Uhr: Die Schließung von Spielhallen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus ist rechtmäßig. Das hat das Verwaltungsgericht Köln mit heute den Beteiligten bekannt gegebenen Beschlüssen entschieden und damit die Eilanträge mehrerer Gesellschaften, die Spielhallen betreiben, abgelehnt.

    16 Gemeinden im Bezirk des Verwaltungsgerichts Köln, darunter die Städte Köln, Bonn, Leverkusen und Brühl, hatten in der vergangenen Woche auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes die Schließung von Spielhallen, Spielbanken und Wettbüros angeordnet.

    Hiergegen richteten sich die Betreiber der Spielhallen mit insgesamt 24 Eilanträgen. Sie halten die Schließungen für unverhältnismäßig, weil der Infektionsschutz in ihren Spielhallen gewährleistet sei. 

    Das sieht das Verwaltungsgericht Köln anders und hält eine Schließung derartiger Einrichtungen für wichtig, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Spielhallen, Spielbanken und Wettbüros seien vergleichbar mit Kinos, Museen oder anderen öffentlichen Einrichtungen, in denen viele Menschen zusammen kommen. Eine Infektion mit einer übertragbaren Krankheit sei unstreitig.

    Coronavirus in NRW: Fitness-Studio öffnet trotz landesweitem Erlass

    Update, Montag (23. März), 14.45 Uhr: Der Betreiber eines Fitness-Studios im Rhein-Erft-Kreis bei Köln nimmt den Erlass der Landesregierung, dass alle Sporteinrichtungen bis auf Weiteres schließen müssen, offenbar nicht allzu ernst. 

    Als die Polizei das Studio in Pulheim kontrollierten, wurde dort trotz des landesweiten Corona-Verbots von zwei jungen Männern Sport getrieben. Der Betreiber des Fitnesstempels redete sich raus und stellte klar: "Hier werden gerade Wartungsarbeiten durchgeführt!"

    Offenbar wenig überzeugt von der Ausrede stoppten die Beamten das mutmaßlich illegale Training und stellten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz aus.

    Wie die Polizei Pulheim am Montag mitteilte, seien sie durch eine Bürgerin per Telefon auf das geöffnete Studio aufmerksam gemacht worden. Die Fenster waren zwar abgedunkelt, doch von innen kam Musik.

    Coronavirus in NRW: Kommunalwahl im September wird stattfinden

    Update, Montag (23. März), 14.16 Uhr: Wie die Stadt Bonn in einer Pressekonferenz bekannt gab, dürfen Hotels und Pensionen in der Rheinmetropole keine Gäste mehr aufnehmen und müssen schließen. Der Erlass gilt ab Dienstag (24. März).

    Update, Montag (23. März), 13.33 Uhr: NRW - Auf die Kommunalwahl in NRW soll das Coronavirus keine Auswirkungen haben. Die Landesregierung habe keine Pläne für eine Verschiebung der Wahl. "Die Kommunalwahl am 13. September 2020 wird stattfinden", sagte Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Montag in Düsseldorf. Bis zum 16. Juli müssten die Parteien ihre Wahlvorschläge einreichen. Wie sich die Covid-19-Pandemie bis dahin entwickelt, bleibt abzuwarten.

    Coronavirus in NRW: Mann aus Essen an Covid-19 gestorben

    Update, Montag (23. März), 12.20 Uhr: Mittlerweile liegen weitere Informationen zu dem Coronavirus-Todesfall aus Essen vor. Wie die Stadt am Mittag mitteilt, handele es sich um einen 74-jährigen Mann, der erst Sonntagabend (22. März) positiv auf das Virus getestet worden war.

    Wie es heißt, sollte der Mann sich umgehend melden, sobald sich sein Gesundheitszustand verschlimmere. Das machte er am Montagmorgen. Ein Rettungswagen und ein Notarzt sind sofort rausgefahren, doch jede Hilfe kam zu spät.

    Der Gesundheitszustand des Mannes war so schlecht, dass die Einsatzkräfte eine Reanimation durchführen mussten. Allerdings ohne Erfolg - der Mann aus dem Stadtteil Schönebeck verstarb noch am Einsatzort. 

    Coronavirus in NRW: Besen-Attacke aus Angst vor Infektion mit SARS-CoV-2

    Update, Montag (23. März), 11.43 Uhr: In einer Drogerie in Kamen (Kreis Unna bei Dortmund) haben sich am Wochenende unglaubliche Szenen abgespielt. Der Grund: Ein mutmaßlich erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus.

    Weil sich ein 41-jähriger Kamener über den zu geringen Abstand eines 46-jährigen Kameners beschwerte, der hinter ihm an der Kasse stand, schlug der 41-Jährige mit einem Besenstiel, den er in der Drogerie kaufen wollte, auf den 46-Jährigen ein.

    Der 46-Jährige wurde durch die Besen-Attacke leicht verletzt und landete in einem der umliegenden Krankenhäuser. Gegen den 41-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

    Update, Montag (23. März), 11.18 Uhr: Wie die Stadt Essen am Vormittag miteilt, sei eine weitere Person an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Es ist der zweite Todesfall in der Ruhrgebietsmetropole.

    Anfang März gab es in der Stadt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Damals starb eine 89-jährige Frau an SARS-CoV-2

    Update, Montag (23. März), 11.08 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat am Morgen neue Zahlen veröffentlicht. Demnach hätten sich mittlerweile 8.011 Menschen in Nordrhein-Westfalen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. 40 Personen seien an der dadurch ausgelösten Krankheit Covid-19 gestorben (Stand 10 Uhr). 

    Coronavirus in NRW: Hohe Strafen bei Verstoß gegen neues Kontaktverbot

    Update, Montag (23. März), 10.37 Uhr: Die Landesregierung hat angekündigt, drastische Strafen zu verhängen, falls gegen das neue Kontaktverbot verstoßen wird. Geldbußen bis zu 25.000 Euro oder Freiheitsstrafen sind möglich, wie RUHR24.de* berichtet.

    "Wir überwachen nicht die Vernünftigen, sondern bestrafen die Uneinsichtigen", sagt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet dazu. 

    Update, Montag (23. März), 7.48 Uhr: Um Mitternacht ist in NRW das Kontaktverbot in Kraft getreten. Somit dürfen sich - mit Ausnahmen - nur noch höchstens zwei Personen gemeinsam im Freien aufhalten. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus und der Krankheit Covid-19 verlangsamt werden.

    Coronavirus in NRW: Kontaktverbot gilt ab sofort

    Ausgenommen von der Regelung, auf die sich Bund und Länder am Sonntag geeinigt hatten, sind etwa Familien und andere Personen, die zusammen in einem gemeinsamen Haushalt wohnen. Sie dürfen weiterhin gemeinsam unterwegs sein.

    Herbert Reul (CDU), Innenminister von NRW, hält das Verbot für kontrollierbar: "Natürlich geht das. Übrigens, ist da die Polizei nicht alleine für verantwortlich, sondern auch die Ordnungsämter, die Ordnungsdienste", sagte er in "Bericht aus Berlin" am Sonntagabend.

    Bei Menschenansammlungen müssten etwa Polizisten einschreiten, sich die Ausweise zeigen lassen und fragen, wohin die Menschen gehen und was sie wollen.

    Kampf gegen das Coronavirus: Diese Maßnahmen wurden beschlossen

    Update, Sonntag (22. März), 18.08 Uhr: Mit den am Sonntagnachmittag (22. März) vom Bund und den Ländern beschlossenen Maßnahmen wird das öffentliche Leben auch in NRW weiter eingeschränkt. Insgesamt umfassen die Regelungen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) laut Bundesregierung mehrere Punkte:

    • Ansammlungen von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum werden verboten. Davon ausgenommen sind Familien und Menschen, die in einem Haushalt leben.
    • Der zwischenmenschliche Kontakt soll auf ein Mindestmaß beschränkt werden.
    • In der Öffentlichkeit müssen Menschen, ausgenommen der oben genannten Gruppen, mindestens 1,5 Meter Abstand voneinander halten.
    • Gaststätten und Restaurants werden geschlossen.
    • Nicht notwendige Dienstleistungen (Friseur, Kosmetik) sollen nicht mehr angeboten werden.
    • Die Ordnungsbehörden und die Polizei werden die Regelungen überwachen und Verstöße sanktionieren.

    Maßnahmen gegen das Coronavirus: Bayern hält an Sonderweg fest

    Die Maßnahmen sollen zunächst für zwei Wochen in ganz Deutschland, also auch in NRW, gelten und die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. Bayern hat laut dpa aber bereits angekündigt, die Punkte nicht umzusetzen und bei seiner eigenen Regelung zu bleiben. mit dpa-Material

    Info: Hier finden Sie alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW aus der vergangenen Woche im Ticker* zum Nachlesen. 

    ahi

    *RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

    Rubriklistenbild: © Bernd Thissen, Carsten Koall/dpa, Center for Disease Control; Collage: RUHR24

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